Hi!
Zur Zeit macht Kodak Werbung für einen neuen Farbfilm. In der Werbung wird der Eindruck vermittelt, dass man mit diesem Bild noch scharfe Bilder hinkriegt, während andere Filme Unschärfe durch Bewegung ablichten.
Kann das sein? Was hat der Film überhaupt mit der Schärfe zu tun? Die wird doch eigentlich nur durch Blende und Objektiv bestimmt und bei Bewegung noch durch die Belichtungszeit?! Oder meint Kodak lediglich, dass die Belichtungszeit bei diesem Film sehr kurz ist?
Oder meint Kodak lediglich, dass die Belichtungszeit bei
diesem Film sehr kurz ist?
kuck mal genau hin:
Der Film von Kodak hat laut Einblendung 400 ISO, der andere (schlechte) 100 ISO. Mir ist schon klar wieso in dem Fall (schnelle Bewegung) der Kodak „schärfere“ Bilder macht…
das ist eine klare Deppenwerbung. Indem man ausschließlich die Frage der kurzen Verschlusszeiten thematisiert will man versuchen Leute auf die hochempfindlichen Filme nicht nur aufmerksam zu machen, sondern behauptet sogar, dass ein 400er der ideale Rundumsorglos-Film wäre. Das böse erwachen gerade im Sommerurlaub in Italien kommt dann, wenn man die Kamera gar nicht genug abblenden kann, um mit einem solchen Film dann noch bei gleißender Sonne zu fotografieren. Und große Poster von einem 400er zu ziehen, bringt auch nicht gerade Freude.
Sicher hat auch ein 400er im Reisegepäck seine Berechtigung, wenn man am Kamin- oder Lagerfeuer ohne Blitz arbeiten will, oder in Innenräumen ohne Blitz auskommen muss. Auch für extrem aktionsgeladene Szenen bei denen es eben auf die kurzen Verschlusszeiten ankommt, leistet er sicher gute Dienste. Aber im Gegensatz zur Werbung rast wohl kaum jemand so durch Rom, dass dieses Problem grundsätzlich bestehen würde. Da bleibe ich doch bei meinem guten 100er als Standardfilm und habe den 400er im zweiten Body oder als Spezialist für besondere Gelegenheiten in kleiner Stückzahl dabei.
Gruß vom Wiz
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Der Unterschied 400 ISO zu 100 Iso sind zwei Blenden oder auch zwei „Zeitschritte“ …
Also bei „Action“ macht der 400er wirklich Sinn, für
„normale“ Urlaubsfotografie mag ein 100er reichen.
Als guten Allrounder kann man natürlcih auch einen 200er kaufen.
Bei guten Objektiven lassen sich auch von einem 400er noch sehr gute Verghrößerungen anfertigen, vorausgesetzt
man hat auch abblenden können, um eine vernünftige Tiefenschärfe zu erzielen.