Von einer Stunde zur nächsten bin ich plötzlich krank, Husten, Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen - Grippe, grippaler Infekt, was weiß ich… Wer in einem „tierischen Haushalt“ lebt, weiß, daß sich der Kontakt mit Katzen und Hund nicht vermeiden läßt. Besteht die Gefahr, Haustiere anzustecken?
Von einer Stunde zur nächsten bin ich plötzlich krank, Husten,
Schnupfen, Fieber, Kopfschmerzen - Grippe, grippaler Infekt,
was weiß ich… Wer in einem „tierischen Haushalt“ lebt, weiß,
daß sich der Kontakt mit Katzen und Hund nicht vermeiden läßt.
Besteht die Gefahr, Haustiere anzustecken?
nach derzeitigem Kenntnisstand wirst Du Deinen Vierbeiner
nicht mit Grippe anstecken.
ich halte dagegen: http://www.verbrauchernews.de/sonstiges/artikel/2003…
"24.03.2003 - bera) Ansteckungsgefahr bei Erkältungen besteht nicht nur bei Menschen, sondern auch unsere vierbeinigen Hausgenossen können sich anstecken, warnte der überregionale Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde (BdT) in Kempen.
Während der Grippezeit - egal ob Mensch oder Tier erkrankt sind - herrscht Kuschelverbot, auch wenn’s weh tut."
ich halte dagegen: http://www.verbrauchernews.de/sonstiges/artikel/2003…
"24.03.2003 - bera) Ansteckungsgefahr bei Erkältungen besteht
nicht nur bei Menschen, sondern auch unsere vierbeinigen
Hausgenossen können sich anstecken, warnte der überregionale
Tierschutzverein Bund Deutscher Tierfreunde (BdT) in Kempen.
Während der Grippezeit - egal ob Mensch oder Tier erkrankt
sind - herrscht Kuschelverbot, auch wenn’s weh tut."
die Aussagen in diesem Artikel sind etwas dürftig. Es wird nicht ein Erreger genannt, der sowohl beim Menschen als auch beim Haustier Erkältungskrankheiten auslöst und durch engen Kontakt vom Menschen auf das Tier übertragen werden könnte.
Haustiere können zwar Erkältungen mit den gleichen Symptomen wie wir Menschen bekommen, eine gegenseitige Ansteckungsgefahr besteht meines Wissens nicht.
Das gehäufte und zeitgleiche Auftreten von „grippalen Infekten“ bei Hund, Katze und Mensch begründet man eher mit der generellen Schwächung des Immunsystems durch v. a. klimatisch ungünstige Bedingungen. Nasskaltes Wetter in Verbindung mit trockener Heizungsluft und allgemeine „Verweichlichung“ schwächen die körpereigene Abwehr aller Organismen.
Haustiere können zwar Erkältungen mit den gleichen Symptomen
wie wir Menschen bekommen, eine gegenseitige Ansteckungsgefahr
besteht meines Wissens nicht.
„Prof Dr med. vet. Wilfried Kraft aus München: … Nicht zu unterschätzen:
das lnfektionsrisiko. Das Tier kann seine Viren an den Menschen weitergeben und umgekehrt.“
" Dr. Edgar von Cramm, Tierarzt: … Umgekehrt kann sich die Katze anstecken, wenn in der Familie Grippe herrscht."
Ansonsten kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung berichten.
Einer meiner Hamster ist, kurz nachdem ich selbst an einer Grippe erkrankt war, ebenfalls erkrankt und später an einer Lungenentzündung gestorben.
Seitdem bin ich im Umgang mit meinen Hamstern extrem vorsichtig, wenn ich bei mir die ersten Anzeichen einer Erkältung bemerke.
An Erkrankungen der Atemwege hat seitdem keiner meiner Hamster mehr gelitten.
ich biete auch noch eine Tierärztin, die ausgesagt hat, dass man Hunde und Katzen mit grippalem Infekt anstecken kann - nämlich meine Tierärztin. Nach Recherche im Netz und der Aussage von Johnny könnte das ganze natürlich auch ein oft weitererzähltes Märchen sein.
Ich bin zwar nicht 100% überzeugt, aber ein bißchen Vorsicht kann ja nicht schaden (benutzte Taschentücher außer Reichweite, die Viecher nicht anniesen/husten, keine Zungenküsse
es gibt natürlich durchaus Zoonosen. Was wir landläufig als Grippe bezeichnen gehört da aber nicht dazu.
Eine etwas wissenschaftlichere Abhandlung hätte mich da schon eher interessiert, als die Aussage des Dr. v. Cramm. Bei dessen Aussage, über die „Wurmprophylaxe“, kräuseln sich wahrscheinlich Prof. Krafts Zehennägel .
Stress im medizinischen Sinn wie z. B. Temperaturschwankungen, Zugluft, Nässe, u. s. w. setzen den meisten Organismen zu und machen sie krankheitsanfällig.
Auch die Abwehr von Pflanzen gegen Bakterien, Viren und Pilze ist unter ungünstigen Bedingungen geschwächt - der Umkehrschluss, dass ich mich von meiner Geranie angesteckt habe ist trotzdem nicht zulässig (obwohl sehr viele Erreger in der Phytopathologie aus den gleichen Gruppen wie in der Human- u. Tiermedizin stammen).
Die Erkältung (der grippale Infekt) ist ein Sammelbegriff für virale, manchmal zusätzlich auch bakterielle Infektionen der Nasen-, Hals- und Bronchialschleimhäute mit den Symptomen Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, manchmal Fieber. Eine Erkältung verläuft in aller Regel harmlos und dauert selten länger als eine Woche.
Nicht verwechseln darf man den grippalen Infekt mit der echten Grippe (Influenza), die eine deutlich schwerere Erkrankung ist und für immungeschwächte Personen (v. a. Säuglinge, alte Menschen) sogar tödlich enden kann.
Da also grippale Infekte eine Sammelbezeichnung sind, kann die alles und jeder bekommen. Die Grippe allerdings können noch am ehesten Hühner bekommen, da es bei Mensch-Huhn häufiger zur Überschreitung der Artengrenze kommt. Problematisch natürich eher in der anderen Richtung von huhn auf Mensch!