Könnt ihr mir bei meinen Anschreiben helfen?

Hallo, ich möchte mich bewerben, weis aber nicht, ob ich das so lassen kann? Gebt mir mal bitte Eure Meinung dazu. Gegen Verbesserungsvorschläge habe ich nichts. Danke
Hier kommt das Anschreiben:

Bewerbung als Verkäuferin in Teilzeit oder auf 400 Euro Basis
Ihre Anzeige im Mxxxxxx vom 04.07.07

Sehr geehrte Frau xxx,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in der Zeitung Mxxxx gelesen und stelle mich Ihnen vor.

Vom 06.11.2006 bis 04.05.07 besuchte ich den Lehrgang „Frau und Beruf“ bei den Beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in R—.

Dort hatte ich die Möglichkeit eine externe Prüfung im Verkauf der IHK teilzunehmen, die ich mit der Gesamtnote 2,0 mit Erfolg abgeschlossen habe.

Im Rahmen des Lehrgangs absolvierte ich in der Zeit vom 26.03. bis 03.05.2007 ein Praktikum, wobei ich überwiegend im Inbound, Reklamationen, Bestellungen, und teil-weise im Verkauf tätig war.

Vor meinen Erziehungsurlaub war ich mehrere Jahre, unter anderem auch als stellvertretende Filialleiterin tätig. Das mir sehr großen Spaß gemacht hat und ich sehr gerne wieder im Verkauf tätig sein möchte.

Da ich im August nach xxxxx ziehe, wäre der Arbeitsplatz für mich optimal. Ich hätte nur 5 min. Fußweg zur Arbeitsstelle.

Ich bin kontaktfreudig, sowohl Kollegen als auch Kunden gegenüber.
Kann selbständig arbeiten und biete große Lernbereitschaft.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

Hallo,

anbei eine korrigierte Version :wink:.

Gruß und viel Erfolg
Frank

Sehr geehrte Frau xxx,

mit sehr großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in der Zeitung
Mxxxx gelesen.

Vom 06.11.2006 bis 04.05.2007 besuchte ich den Lehrgang „Frau
und Beruf“ bei den Beruflichen Fortbildungszentren der
Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in R—.
Dort hatte ich die Möglichkeit eine externe Prüfung im Verkauf
der IHK teilzunehmen, die ich mit der Gesamtnote 2,0 abgeschlossen habe.

Im Rahmen dieses Lehrgangs absolvierte ich in der Zeit vom 26.03.2007
bis 03.05.2007 ein Praktikum, wobei ich überwiegend im
Inbound (Reklamationen, Bestellungen) und teilweise im
Verkauf tätig war.

Vor meinen Erziehungsurlaub war ich mehrere Jahre unter
anderem auch als stellvertretende Filialleiterin tätig. Das hat
mir sehr großen Spaß gemacht und ich möchte sehr gerne wieder im
Verkauf tätig sein.

Ich arbeite sehr kundenorientiert und verfüge über eine große Lernbereitschaft.

Sollte ich Ihr Interesse geweckt haben, würde ich mich über eine
Einladung zu einem persönlichen Gespräch sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Bewerbungsschreiben oder doch eher Lebenslauf
Hallo,

m.E. ist das ein Herunterrattern des Lebenslaufes und hat nichts im Anschreiben zu suchen. Im Bewerbungsschreiben sollte mehr auf die Softskills eingegangen werden, insbesondere die, die in der Ausschreibung gewünscht wurden.

Gruß

S.J.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Andrea,

hier noch eine weitere Meinung zu deinem Anschreiben:

Bewerbung als Verkäuferin in Teilzeit oder auf 400 Euro Basis
Ihre Anzeige im Mxxxxxx vom 04.07.07

Sehr geehrte Frau xxx,

mit großem Interesse habe ich Ihre Anzeige in der Zeitung
Mxxxx gelesen und stelle mich Ihnen vor.

Das ist doppelt gemobbelt - das machst du ja genau indem du deine Bewerbung schickst. Als Alternative könntest du z.B. schreiben:

…in Ihrem Stellenangebot beschreiben Sie eine Arbeitsstelle, die bei mir besonderes Interesse geweckt hat / die mich besonders interessiert, da die beschriebenen Tätigkeiten meinen Fähigkeiten entsprechen.
…Sie suchen einen motivierten (Beruf), für den Kundenorientierung/selbständige Arbeitsweise nicht nur Schlagworte, sondern tagtäglich praktizierte Begriffe sind - dann bin ich die Richtige für Sie.
…Sie suchen einen engagierten (Beruf), der nicht nur Kundenorientierung / selbständige Arbeitsweise praktiziert, sondern auch einen Schuss Kreativität und hohe Motivation in die Arbeit einbringt.
…in Ihrer Stellenanzeige suchen Sie einen qualifizierten (Beruf) mit Berufserfahrung. Da ich mich beruflich verändern will und mich durch Fortbildungsmaßnahmen (weiter-)qualifiziert habe, bewerbe ich mich bei Ihnen.

Das sind hier nur Beispiele!! Bitte Eigenschaften auf die Stellenanzeige anpassen!!! Ziel sollte hier sein, dass dein hoffentlich zukünftiger Arbeitgeber neugierig wird und weiterlesen möchte!

Vom 06.11.2006 bis 04.05.07 besuchte ich den Lehrgang „Frau
und Beruf“ bei den Beruflichen Fortbildungszentren der
Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in R—.

Dort hatte ich die Möglichkeit eine externe Prüfung im Verkauf
der IHK teilzunehmen, die ich mit der Gesamtnote 2,0 mit
Erfolg abgeschlossen habe.

Im Rahmen des Lehrgangs absolvierte ich in der Zeit vom 26.03.
bis 03.05.2007 ein Praktikum, wobei ich überwiegend im
Inbound, Reklamationen, Bestellungen, und teil-weise im
Verkauf tätig war.

  • Bei welcher Firma?
  • Da mir diese Prüfung leider nichts sagt: Zu was berechtigt dich diese Prüfung (Titel, Verantwortung, Kenntnisse?) bzw. was bringen dir diese Kenntnisse für deinen künftigen Job?

Vor meinen Erziehungsurlaub war ich mehrere Jahre, unter
anderem auch als stellvertretende Filialleiterin tätig. Das
mir sehr großen Spaß gemacht hat und ich sehr gerne wieder im
Verkauf tätig sein möchte.

Da ich im August nach xxxxx ziehe, wäre der Arbeitsplatz für
mich optimal. Ich hätte nur 5 min. Fußweg zur Arbeitsstelle.

Gutes Argument, nur könnte man es ggf. falsch verstehen, als wenn du dich nur zwecks der Firmennähe dort bewirbst. Formulier den Satz um, so dass ein Vorteil für den Arbeitgeber ist, z.B. schnelle Einsatzbereitschaft.

Der Rest passt! Viel Erfolg!

Karin

Hallo,

Da ich im August nach xxxxx ziehe, wäre der Arbeitsplatz für
mich optimal. Ich hätte nur 5 min. Fußweg zur Arbeitsstelle.

das muss definitiv komplett raus.
Das liest sich wie:
„Es wäre schön, bei Ihnen zu arbeiten, weils dann so schön bequem für mich ist.“
Es interessiert den potentiellen AG wenig, was für den Arbeitnehmer optimal ist.
Auch umformuliert klingt das nicht gut. Wenn ein kurzer Arbeitsweg (abzielend auf schnelle Einsatzbereitschaft) als Argument gebracht wird, dann sieht das so aus, als ob die Bewerberin sonst nix zu bieten hat. Das kann man vielleicht später im Vostellungsgespräch mal kurz anklingen lassen, aber ich denke, hier ist das fehl am Platze.
Die Bewerberin will schliesslich im Verkauf arbeiten, nicht bei der Feuerwehr oder im Krankenhaus, wo dieses Argument durchaus punkten könnte.

Gruß
Frank

Vielen Dank für eure Antworten. Ich habe es umgeändert. Wie gefällt euch das jetzt?

Bewerbung als Verkäuferin in Teilzeit oder auf 400 Euro Basis
Ihre Anzeige im xxxx vom 04.07.07

Sehr geehrte Frau xxx,

in Ihrem Stellenangebot beschreiben Sie eine Arbeitsstelle, die bei mir besonders Interesse geweckt hat, da die beschriebenen Tätigkeiten meinen Fähigkeiten entsprechen.

Sie suchen eine motivierte Verkäuferin, die Spaß am Umgang mit Menschen hat, dann bin ich die Richtige für Sie.

Bei den beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen Wirtschaft (bfz) gGmbH in Roth, besuchte ich den Lehrgang „Frau und Beruf“. Eine externe Prüfung im Berufsfeld Verkauf der IHK konnte ich mit der Gesamtnote 2,0 mit Erfolg abschließen.
(Ist nur ein Teil gewesen, das bringt eigentlich nur Vorteile, wenn man in die Lehre geht, das verkürtzt die lehrzeit)

Wie Sie aus meinem Lebenslauf entnehmen können, war ich vor der Geburt meiner beiden Kinder in einen Schuhfachgeschäft teilweise als stellvertretende Filialleiterin tätig. Mein Aufgabenfeld umfasste unter anderem zu Lagerarbeiten, Warenaufbau, Prüfen der Warenpräsenz und Kassieren.
(Das habe ich teils aus dem Internet, nur umformuliert)

Nach Ende der Elternzeit habe ich eine Umschulung bei der xxxxx besucht. Die Prüfung zur Kauffrau für Bürokommunikation konnte ich Erfolgreich abschließen.

Ich arbeite kundenorientiert und verfüge über eine große Lernbereitschaft.

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Mit freundlichen Grüßen

lg Andrea

Hallo,

Da ich im August nach xxxxx ziehe, wäre der Arbeitsplatz für
mich optimal. Ich hätte nur 5 min. Fußweg zur Arbeitsstelle.

das muss definitiv komplett raus.
Das liest sich wie:
„Es wäre schön, bei Ihnen zu arbeiten, weils dann so schön
bequem für mich ist.“
Es interessiert den potentiellen AG wenig, was für den
Arbeitnehmer optimal ist.
Auch umformuliert klingt das nicht gut. Wenn ein kurzer
Arbeitsweg (abzielend auf schnelle Einsatzbereitschaft) als
Argument gebracht wird, dann sieht das so aus, als ob die
Bewerberin sonst nix zu bieten hat. Das kann man vielleicht
später im Vostellungsgespräch mal kurz anklingen lassen, aber
ich denke, hier ist das fehl am Platze.
Die Bewerberin will schliesslich im Verkauf arbeiten, nicht
bei der Feuerwehr oder im Krankenhaus, wo dieses Argument
durchaus punkten könnte.

Gruß
Frank

Hallo,
einige Anmerkungen hätte ich noch.

Bewerbung als Verkäuferin in Teilzeit oder auf 400 Euro Basis
Ihre Anzeige im xxxx vom 04.07.07

Sehr geehrte Frau xxx,

in Ihrem Stellenangebot beschreiben Sie eine Arbeitsstelle,
die bei mir besonders Interesse geweckt hat, da die
beschriebenen Tätigkeiten meinen Fähigkeiten entsprechen.

besonderes Interesse, oder sehr großes Interesse
exakt meinen Fähigkeiten

Sie suchen eine motivierte Verkäuferin, die Spaß am Umgang mit
Menschen hat, dann bin ich die Richtige für Sie.

Wenn Du es so forsch ausdrücken willst :wink:, dann 2 Sätze draus machen:
Sie suchen eine motivierte Verkäuferin, die Spaß am Umgang mit Menschen hat?
Dann bin ich die Richtige für Sie.

Bei den beruflichen Fortbildungszentren der Bayerischen
Wirtschaft (bfz) gGmbH in Roth, besuchte ich den Lehrgang
„Frau und Beruf“. Eine externe Prüfung im Berufsfeld Verkauf
der IHK konnte ich mit der Gesamtnote 2,0 mit Erfolg
abschließen.

hier das „mit Erfolg“ weg.
Erklärung:
2,0 drückt Deine Leistung exakt aus, das bedeutet GUT, also Erfolg.
Würdest Du die 2,0 weglassen und nur „mit Erfolg“ reinschreiben, würde das 4 bedeuten.
Das Zeugnis legst Du doch bei, oder?

Wie Sie aus meinem Lebenslauf entnehmen können, war ich vor
der Geburt meiner beiden Kinder in einen Schuhfachgeschäft
teilweise als stellvertretende Filialleiterin tätig.

„Wie Sie aus meinem Lebenslauf entnehmen können“ würde ich rausnehmen, das klingt wie „Lest gefälligst meinen Lebenslauf“.
Der wurde bzw. wird sowieso gelesen.

Mein Aufgabenfeld umfasste unter anderem zu Lagerarbeiten,
Warenaufbau, Prüfen der Warenpräsenz und Kassieren.
(Das habe ich teils aus dem Internet, nur umformuliert)

Du willst doch wieder in den Verkauf, oder?
Dann würde ich die Lagerarbeiten rausnehmen.
Das an erster Stelle passt sowieso nicht mit stellvertretender Filialleiterin zusammen. Was Du da gemacht hast, muss zuerst kommen.
Ordne die Tätigkeiten nach Wichtigkeit für Dich, also das, was Du am besten kannst oder Du am liebsten magst zuerst.

Nach Ende der Elternzeit habe ich eine Umschulung bei der
xxxxx besucht. Die Prüfung zur Kauffrau für Bürokommunikation
konnte ich Erfolgreich abschließen.

hier erfolgreich klein scheiben.
Gabs da Noten oder nur „erfolgreich“ und „nicht erfolgreich“?
(es ist ein Unterschied, ob man „mit Erfolg“ oder „erfolgreich“ schreibt, da bei „mit Erfolg“ das Adjektiv fehlt und es bei Zensurenschlüsseln eben meist mit der 4 gleichgesetzt wird)

Ich arbeite kundenorientiert und verfüge über eine große
Lernbereitschaft.

äußerst kundenorientiert !!!
sehr große Lernbereitschaft !!! Du musst Dich wichtig machen!

Wenn ich Ihr Interesse geweckt habe, freue ich mich über die
Einladung zu einem persönlichen Gespräch.

Hier würde ich doch den Satz aus meinem ersten Post nehmen, der klingt etwas weniger aufdringlich, drückt aber trotzdem dein großes Interesse aus.
Auch da wieder wichtig:
sehr freuen !!!

Mit freundlichen Grüßen

Gruß
Frank

Hallo,

Da ich im August nach xxxxx ziehe, wäre der Arbeitsplatz für
mich optimal. Ich hätte nur 5 min. Fußweg zur Arbeitsstelle.

das muss definitiv komplett raus.
Das liest sich wie:
„Es wäre schön, bei Ihnen zu arbeiten, weils dann so schön
bequem für mich ist.“
Es interessiert den potentiellen AG wenig, was für den
Arbeitnehmer optimal ist.
Auch umformuliert klingt das nicht gut. Wenn ein kurzer
Arbeitsweg (abzielend auf schnelle Einsatzbereitschaft) als
Argument gebracht wird, dann sieht das so aus, als ob die
Bewerberin sonst nix zu bieten hat. Das kann man vielleicht
später im Vostellungsgespräch mal kurz anklingen lassen, aber
ich denke, hier ist das fehl am Platze.
Die Bewerberin will schliesslich im Verkauf arbeiten, nicht
bei der Feuerwehr oder im Krankenhaus, wo dieses Argument
durchaus punkten könnte.

Gruß
Frank