Könnt ihr mir paar tips geben ...! Deutsch

Hi @ all…
Momentan besuche ich die 11 Klasse … und in den Sprachlichen Fächern habe ich so meine spieziellen Probleme = Klausuren Schreiben; Es fällt mir sehr schwer eine GUTE Inhaltsangabe zuschreiben und den Klausur Text Richtig zu Analysiern… Meine Schwäschen sind Ausdruck, Grammatik und Rechtschreibung…

Meine Frage an Euch: Wie kann ich mich verbessern?? Würde mich sehr freuen, wenn ihr mit paar gute Ratschläge geben könntet…!!

MFG ’
Homeboy87

PS: Paar Freunde haben mir geraten, das ich täglich Bücher lesen sollte!!? (hift mir das denn was)

Servus,

PS: Paar Freunde haben mir geraten, das ich täglich Bücher
lesen sollte!!? (hift mir das denn was)

Ja, das hilft. Wenn man einen Blick z.B. in den Grammatik-Duden wirft, kommt man leicht zu dem Eindruck, daß die deutsche Grammatik eher auf Ausnahmen als auf Regeln aufgebaut ist. Und die kann man halt bloß durch ständigen Kontakt mit dem Stoff kennen lernen.

Man braucht sich übrigens nicht zum Lesen zwingen. Ein Buch wird nicht am Mittwoch um 22:30 gesendet, sondern es wartet, bis Du ihm begegnest. Das kann Jahre dauern, vielleicht auch nie passieren. Ist wie bei Leuten auch.

Schöne Grüße

MM

Ich empfehle Dir unbedingt auf Deine Freunde zu hören. Lesen ist meiner Meinung nach die Beste Möglichkeit Dein Ausdrucksvermögen, Deinen Wortschatz und Deine Rechtschreibung zu verbessern.

Es muss wahrscheinlich nicht gleich die „schwere Kost“ sein. Lies was Dich interessiert. Denn egal ob Horror, Fantasy oder Liebesroman, die Grammatik und Rechtschreibung wird in zu 99% richtig sein!

Wenn Dir das Lesen garnicht liegt, mische es ein bisschen mit Hörbüchern. Hier siehst Du zwar die Rechtschreibung nicht, hast aber immer noch die Grammatik und das Vokabular!

Viel Glück und viel Spass bei einem meiner größten Hobbies! Lesen!

Liebe Grüße
Martin

Hallo,

Es fällt mir sehr schwer eine GUTE Inhaltsangabe
zuschreiben und den Klausur Text Richtig zu Analysiern…

falls sich das auch auf Texterfassung und Arbeitstechniken bezieht: Anleitungen und Erläuterungen findest Du z. B. hier:

http://www.teachsam.de/arb/arb_text0.htm

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schul…

http://www.teachsam.de/deutsch/d_schreibf/schr_schul…

Gruß
Kreszenz

Hatte/hab genau das gleiche Problem,aber ich sag dir was:

Ich weiß ganz genau wo das Problem drin besteht bei Klassenarbeiten etc in Deutsch. Es ist einfach so,dass wenn ich fertig bin keine Zeit mehr habe nochmal nachzulesen! Denn häufig passieren bei mir die Fehler (Sehr dumme Fehler) durch Zeitdruck. Ich schreibe nämlich nicht sehr schnell und bin immer in Zeitdruck. Zudem lässt unsere Lehrerin kaum Zeit für Wörterzählen (nein, in die Pause hinein geht mal absolut garnicht!) und wenn du das nicht schaffst,dann wird deine Arbeit noch von einem anderen Lehrer nochmals korrigiert… und härter. Aber das ist nicht der Knackpunkt, will nur darauf hinweisen: Wenn du die Möglichkeit hast deinen Text nochmal durchzulesen (Wie du siehst,habe ich sie so gut wie nie), dann nutz die Chance!!! Glaub mir, du selbst siehst dann deine Fehler sogar und kannst sehr sehr viele Fehler vermeiden.
Wenn du z.B. Sätze mit schwachem Satzbau von dir liest,dann muss dir das schon komisch vorkommen. Dann kannst du den Satz versuchen einfacher zu strukturieren. Solche Sachen sind es ja meist und die können von nochmaligem Kontrollieren größtenteils vermieden werden.

Bloß bei der Kommasetzung, da sieht es schlecht aus :wink: Das erkenn ich selbst nicht mal beim mehrmaligen durchlesen.

Noch ein Tipp: Vermeide Alltagsausdrücke wie z.B. nerven… meine Lehrerin hat mir das angestrichen unter Umgangssprache… welches Wort dafür nehmen? gestört…
Das ist für mich auch schwer zu unterscheiden,welches Wort geht schon zu weit in die Umgangssprache und welches nicht?

Zu dem Tipp mit den Büchern: Ich habe sehr viel Bücher gelesen und meine Rechtschreibung, Ausdruck usw. haben sich 0% verbessert.
Es kommt auf jeden Fall drauf an,was du liest!!! Wenn jetzt alle denken,ach in Büchern da steht ja alles richtig drin, ne ne Leute,ich habe Bücher gelesen… von bekannten Verlägen und guten Autoren.

Der Satz fing z.B. so an:

Und er und seine Leute…

Ich finde selbst die Autoren halten sich nicht wirklich an die Regeln,oftmals war ich selbst erschrocken über den Ausdruck. Du kannst mit BÜchern deinen Ausdruck zwar verbessern,kannst ihn aber genauso gut verschlechtern.

Wollte ich nur nochmal drauf hinweisen,ich habe jedenfalls oft die Erfahrung gemacht,dass selbst BÜcher nicht „sauber“ sind…

Na ja, ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen.

Servus,

was stört Dich an diesem Satzanfang?:

Und er und seine Leute…

Ich vermute, das „Und“?

Nu, das darf da so stehen, isch schwör! Vgl. Dazu „Duden - Die Grammatik“, § 1759ff „Kopulative Konnektoren“.

Hierzu:

Ich finde selbst die Autoren halten sich nicht wirklich an die
Regeln, oftmals war ich selbst erschrocken über den Ausdruck.

darf angemerkt werden, daß Deutschland wegen seiner starken Verspätung in der Bildung eines Nationalstaates (1870, als die ernster zu nehmenden Mitbewerber das alles schon in trockenen Tüchern hatten) zwar extreme Nachteile in Kauf nehmen musste (keine ordentlichen Kolonien, Hitlerfaschismus und Folgen zweier verlorener Angriffskriege etc.), aber auch einen enormen Vorteil: Die deutsche Standardsprache ist viel besser entwicklungsfähig als z.B. das Französische unter der Fuchtel der Académie, weil sie eben seit etwa 1521 davon lebt, daß ihre Pfleger dem Volk aufs Maul schauen - und nicht ebendiesem Volk z.B. einen Schand-Sabot um den Hals hängen, wenn da ein Wort Gallo rausrutscht.

In so einer Entwicklung können ganz neue Sprachen entstehen, beobachtbar u.a. am US-Amerikanischen; oder einige hundert Jahre früher am Französischen, Italienischen, Spanischen, Rumänischen etc. Ob sie „richtiger“ oder „falscher“ sind als ihre Mütter, bleibt dem Einzelnen überlassen.

Du hast also gute Chancen, daß „Alda, muss Du endkrass viel Kebap fresse bis Du das peils, isch schwör!“ noch zu Deinen Lebzeiten richtiges Standarddeutsch geworden sein wird.

In der Zwischenzeit empfehle ich, damit zu leben, daß bis auf weiteres die Sprachabweichungen von Arno Schmidt als „persönlich, aber eigentlich schon richtig“ und die von Bülent Ceylan als „lustig, aber eigentlich trotzdem falsch“ gewertet werden.

Übrigens: Mit der Problematik, daß das Standarddeutsche als vergleichsweise sehr junge Sprache an vielen Ecken und Enden nicht so fein zwischen „richtig“ und „falsch“ unterscheidet, ist jeder einzelne Deutschlehrer im Rahmen seines Studiums konfrontiert worden. Es ist also nicht bloß erlaubt, sondern auch hie und da durchaus erwünscht und auch nützlich, einzelne Bewertungen von „Fehlern“ aufzugreifen und in Frage zu stellen. Ich wage die Vermutung, daß es nicht wenige Lehrer gibt, die freudevoll aufjauchzen werden, wenn jemand aus der amorphen Masse, mit der sie tagtäglich kämpfen, sich dazu aufrafft.

Schöne Grüße

MM

Ich wusste,dass sich jemand zu diesem Satz zu Wort melden wird.

Ganz ehrlich, ich habe im eigentlichen Sinne, nichts gegen solch einem Satzanfang. Aber was mir in der Schule beigebracht wurde, konnte damit keine Übereinstimmung finden. Mir wurde oft beigebracht,dass alleinige Sätze die mit „und“ beginnen,ein absolutes Tabu waren.

Als ich meinem Lehrer davon erzählte (ich wollte mal hören,was er dazu sagte) lachte der erst mal und meinte, ich hätte den Satz aus der BILD-Zeitung. Ich habe dann aber nächsten Tag das Buch mitgenommen und ihm die Stelle gezeigt. Er war ganz erstaunt darüber und hat mir gesagt,dass das absolut falsch wäre. So wurde es mir ja auch beigebracht,aber im eigentlichen Sinne: Warum „muss“ es denn falsch sein bzw. warum ist es für viele falsch?.. Nur um das nochmal klarzustellen, in einer Klassenarbeit würde ich niemals solche Sätze schreiben,weil sie für die Lehrer schlicht falsch sind.

Klar,die Literatur ändert sich, genau wie in Sachen Ausdruck und Sprache,aber ich habe ihm (Dem Eröffner dieses Themas) nochmal drauf hingewiesen. Er könnte sich diese Sachen einprägen, diesen Schreibstil mancher Autoren in Arbeiten benutzen um dann später nur zu sehen: Falsch

Ich bin kein Deutschexperte, ich habe selbst mit dem Deutschunterricht zu kämpfen. Ich wollte nur darauf hinweisen,dass man nicht alles aus den Büchern,für den Deutschunterricht wohlgemerkt, nicht übernehmen kann. Vll war es nur falsch ausgedrückt.

Ich muss noch sagen,dass die Sache mit dem Und schon ca. 2 Jahre her ist. Vielleicht waren die Regeln der Rechtschreibung da noch anders? Oder hat sich mein Deutschlehrer da einfach nur geirrt? :wink: