körpereigenes Optimalgewicht?

Guten Tag,

durch eine Hormontherapie habe ich vor 10 Jahren ca. 40 Kilo zugenommen.

Nun habe ich in den letzten (5-6)Jahren mein Gewicht wieder um 30 Kilo reduziert. Ich habe meine Ernährung umgestellt (mithilfe einer Ernährungsberatung), esse weniger, dafür gesund, trinke viel Wasser und treibe meistens 4 x die Woche Sport (in erster Linie radfahren und wandern - mind. 7 km jeweils). Ansonsten erledige ich sämtl. Wege mit dem Rad - auch zur Arbeit.

Ich bin 38 Jahre alt, 1,70 m gross und wiege derzeit um die 82 kg. Das Gewicht pendelt sich zwischen 80 und 82 kg ein, und das schon seit bestimmt 2 Jahren. Egal wie viel oder wie wenig ich esse und mich bewege.

Spezielle Diäten als solches habe ich noch nicht ausprobiert, aber Kalorienhaltiges und Fettes reduziert bzw. gemieden. Sooo viel kann ich ja nicht falsch gemacht haben, sonst wären ja nicht die 30 kg weg.

Ich habe für mich eigentlich mein Wohlfühlgewicht erreicht, d. h. ich muss nicht unbedingt weniger wiegen. Ich bin ganz zufrieden so.

Aber was mich interessiert:

Stagniert mein Gewicht, weil der Körper jetzt sein körpereigenes „Optimalgewicht“ erreicht hat? So optimal ist das ja eigentlich nicht, oder? Lt. BMI oder Hausarzt wäre ein bisschen weniger ja nicht schlecht, obwohl ich kerngesund bin.

Über Antworten würde ich mich freuen!

Liebe Grüße von
Dari

Vom körpereigenen Optimalgewicht habe ich auch gehört, aber ich halte das für Quatsch. Es gibt immer eine Möglichkeit des „hinauf“ daher auch natürlich des „hinunter“. Der Begriff ist relativ neu und nur in unserer Wohlstandsgesellschaft zu finden. Das Durchschnittsgewicht ist ja in allen Ländern unterschiedlich und wächst im Westen seit Jahren, allein dass zeig schon das es soetwas wie das körpereigene Optimalgewicht(bei dem du nicht mehr zu oder abnimmst) nicht gibt.
Alles hängt von deiner Biologie und deinen Gewohnheiten ab.

Lass dich trotzdem nicht verunsichern wenn du dich fit und zufrieden fühlst dann bleib so wie du bist!

LG

Hallo,

die Forschung der letzten Jahren hat in der Tat gezeigt, dass jeder Mensch ein individuelles „Normalgewicht“ in dem Sinne hat, dass der Körper sich immer wieder bei diesem einpendelt. Dieses muss nicht zwangsläufig mit dem physiologischen Normalgewicht übereinstimmen und wird den bisherigen Erkenntnissen zufolge maßgeblich in der Kindheit bestimmt. Ein genaueres Verständnis, etwa welche Umstände diesen Prozess modulieren und ob dieser Zielwert später noch andauernd beeinflusst werden kann, ist von dieser Körperfunktion allerdings noch nicht vorhanden.

Liebe Grüße, jaZoo

Also ich hab auch dieses „Wohlfühlgewicht“, bei dem mein Körper auch bleibt, wenn ich einige Teit lang mehr Esse als verbrauche.
DAss dieses Gewicht bei Dir um etwa 10 Kilo höher liegt als vor der Medikamententherapie kann auch mit daran liegen, dass Du älter geworden bist. Dieses Pendelgewicht kann sich meiner Erfahrung nach im Laufe der Jahre verändern. Ich kenne viele Menschen, die bei gleicher Ernährung und Lebensweise gerade ab Mitte30 etwas zugelegt haben - nicht übermäßig und auch nicht weiter steigend, sondern so 5-10 Kilo, und dabei blieb es dann, auch wenn deutliche Anstrengungen stattgefunden haben, dies zu vermeiden…

Hi,

das hab ich auch ne weile geglaubt. ich hab auf 1,63m nach der Pubertät immer so 54 - 56kg gewogen. Egal, ws ich gemacht hab.
Dann hab ich die Pille genommen und gefuttert als wäre ich schwanger, zugenommen ohne Ende, bis zu 80kg. POille abgesetzt, und dann hab ich mit der gleichen spielerischen Leichtigkeit die 80kg gehalten (dann Diäten, Jojoeffekt, bla… aber das ist eine andere Geschichte.)

Die Franzi

Dein Körpereigenes Normalgewicht sucht der Körper sich wenn er meint sich auf deine Lebensweise eingestellt zu haben.
Wenn du noch ein paar kilo mehr abnehmen willst dann solltest du dein Pensum steigern bezüglich Ernährung und Sport.
Jedoch wenn du dich fit fühlst und kleine Anstrengungen gut verpackst und dich vorallem wohl fühlst dann solltest du dabei bleiben.
Normal sind 20-30% Fettanteil deines Körpergewichtes, bisschen mehr oder weniger sind auch nicht weiter schlimm.
Wenn ich deine Angaben bezüglich größe und so richtig verstanden habe sehe ich dich als moppelig aber nicht als dick und das find ich ok.

Hi, der Körper hat wirklich ein sogenanntes „Stadystate“. Das ist das Gewicht, was dein Körper bevorzugt und von dem er sich schwer herunterbringen läßt. Du sagst, Du fühlst Dich wohl damit, dann lass es so (wenn keine Begleiterkrankungen da sind!). Alles gut und fein!
Sport machst Du auch, also was soll es? Wenn Deine Fettmasse allerdings die 30% Marke knackt, dann…sollest Du mehr Sport machen. Ansonsten mach Dir keine Sorgen. LG A.

Hallo,

Ich bin 38 Jahre alt, 1,70 m gross und wiege derzeit um die 82
kg. Das Gewicht pendelt sich zwischen 80 und 82 kg ein, und
das schon seit bestimmt 2 Jahren. Egal wie viel oder wie wenig
ich esse und mich bewege.

Spezielle Diäten als solches habe ich noch nicht ausprobiert,
aber Kalorienhaltiges und Fettes reduziert bzw. gemieden. Sooo
viel kann ich ja nicht falsch gemacht haben, sonst wären ja
nicht die 30 kg weg.

Und Diäten würden nur den bekannten JoJo-Effekt auslösen. Also Sport und gesund essen, wie du es schon machst.

Ich habe für mich eigentlich mein Wohlfühlgewicht erreicht, d.
h. ich muss nicht unbedingt weniger wiegen. Ich bin ganz
zufrieden so.

Dann ist ja alles in Butter - wer sich gesund fühlt, braucht auch nicht einem statistischen Wert zu entsprechen, bei dem man sich vielleicht gar nicht mehr so wohl fühlt.

Stagniert mein Gewicht, weil der Körper jetzt sein
körpereigenes „Optimalgewicht“ erreicht hat?

Zumindest scheint das dein Wohlfühl-Gewicht zu sein.

So optimal ist das ja eigentlich nicht, oder?

Warum denn nicht? Das Stichwort heißt: du fühlst dich wohl.

Lt. BMI oder Hausarzt

(der auch vom BMI gegängelt wird)

wäre ein bisschen weniger ja nicht schlecht, obwohl ich kerngesund bin.

Heute ist es der BMI, früher hieß es Zentimeter über ein Meter minus 10 Prozent sei das Ideal. Dann fand man heraus, daß das viel zu pauschal und Unsinn ist. Auch der BMI ist nur ein statistischer Durchschnittswert, letztlich eine Ratespiel, festgelegt von wem? Von denen, die Diätfutter verkaufen wollen? Hat man dabei berücksichtigt, daß es Menschen gibt, die breit gebaut sind, oder schwerere Knochen haben und so manch anderes? Sicher der BMI ist etwas differenzierter, aber so genau nun auch wieder nicht.

Vergiß diese statistischen Werte - schöne Phantasien, die auf einen Teil der Bevölkerung zutreffen aber auf den anderen Teil wiederum nicht - und halte dich an das bei dem du dich wohl fühlst, dann liegst du richtig.

Gruß,
Cantate