Körperfett auf der Waage messen

Hallo liebe wissenden,
vielleicht ist meine Frage im falschen Brett hier,und sollte eher ins Brett Mathematik,oder so,aber ich versuche es trotzdem.Ich hab da ein Problem, wo mein geistiger Horizont in die falsche Richtung denkt,oder aber etwas mit meiner Waage nicht stimmt:
Also ich habe mir vor einiger Zeit eine Personenwaage zugelegt,um mein Körperfett in Prozent festzustellen. Wie sie das macht wisst ihr ja sicher(für die die es nicht wissen: Ein Elektro-Impuls fliesst durch den Körper und misst den Widerstand,und da Fett einen anderen Widerstand hat als Wasser und der Rest,kann bestimmt werden wie hoch der Körperfettanteil ist).
Also wenn ich mich nun morgens auf die Waage stelle und habe zum Beispiel 100kg(um es zu vereinfachen) und die Waage misst bei mir 30% Fettanteil,dann habe ich 30 kg Fett,richtig? Ok,wenn ich nun mein „Geschäft“ verrichte und nun 1kg verliere(theoretisch) dann hab ich doch nur noch 99kg,aber der Fettgehalt in kg bleibt doch derselbe(hier30kg),also muss ich doch dannach 30,3% Fettanteil haben,oder nicht(99x0,3= 30,3)??? Aber meine Waage zeigt nun weniger an,zum Beispiel einen halben Prozent weniger.
Ok,manche sagen jetzt das mein Wasserhaushalt ja auch nicht mehr stimmt,wegen dem Verlust,aber dann muss es ja erst recht weniger werden.
Besseres Beispiel:
Ich stehe auf der Waage und wiege 100kg,Waage zeigt wieder 30% Fett an. Anschliessend nehme ich ein paar Textbücher(meinetwegen auch Telefonbücher) in die Hand und wiege mich mit den Büchern nochmal; Ich bin logischerweise schwerer,aber da ja das Gesammtgewicht und **nicht der gesammt-Körperfettanteil zugenommen hat,muss doch theoretisch der angezeigte Fettanteil in Prozent sinken,tut es aber nicht; es zeigt nun zum Beispiel 105kg und 32 % an,…ist doch nicht normal,oder???
Also,wer denkt falsch,die Waage oder ich???
beste Grüsse

P.S: ich hab es in dieses Brett gesetzt,da es zu meiner Körpergewichtsreduzierung(ich hasse das Wort „Diät“ und alle Begleiterscheinungen) gehört :smile:
vielen dank für eure Bemühungen eine Antwort für mich zu finden**

hallo!

meine meinung: die gebräuchlichen körperfettwagen taugen eh nicht wirklich was. wie du schon so schön erklärt hast: die messung erfolgt durch impulse. diese impulse nehmen aber immer den kürzesten weg. das heisst: das eine bein rauf, über die hüfte, das andere bein wieder runter.
bei „richtigen“ körperfettwagen sind noch handgriffe dabei, was bewirkt, dass die impulse durch den rumpf bis in die hände müssen. was heisst: dass da auch richtiger gerechnet wird!

ob deine these mit den berechnungen stimmt kann ich nicht sagen. ich würde eher vermuten, das das ähnlich wie beim bmi noch ein wenig über eine formel läuft, also abhängig vom körpergewicht ist.

viele grüße
whitby

Hi Ingo,

schau mal (z.B.) hier:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

dieses Thema ist schon x-mal diskutiert worden. Der Grundtenor ist, das diese Waagen eher „Schätzeisen“ sind. Von daher würde ich an Deiner Stelle eher an der Waage zweifeln, als an Dir selbst :wink:

Gruß
Tania

hallo!

Hi,

meine meinung: die gebräuchlichen körperfettwagen taugen eh
nicht wirklich was. wie du schon so schön erklärt hast: die
messung erfolgt durch impulse. diese impulse nehmen aber immer
den kürzesten weg. das heisst: das eine bein rauf, über die
hüfte, das andere bein wieder runter.

Stimmt sogar, ich habe nachdem ich deine These gelesen hab,gleich noch einen Test gemacht;
ich habe mich nicht draufgestellt,sondern bin in die Knie und hab meine Handfläche noch unter die Füsse auf die Kontakte gelegt,sodass der Impuls auf durch die Arme fliesst,…und siehe da: ich hab mehr als ein Prozent weniger Fett,weil mehr Widerstand

bei „richtigen“ körperfettwagen sind noch handgriffe dabei,
was bewirkt, dass die impulse durch den rumpf bis in die hände
müssen. was heisst: dass da auch richtiger gerechnet wird!

ob deine these mit den berechnungen stimmt kann ich nicht
sagen. ich würde eher vermuten, das das ähnlich wie beim bmi
noch ein wenig über eine formel läuft, also abhängig vom
körpergewicht ist.

viele grüße

Gruss zurück

whitby

Ingo

Hi Ingo,

da wird außer dem Wechselstromwiderstand nichts gemessen, schon gar kein Fett. Aus dem Wechselstromwiderstand lässt sich halbwegs gut auf dem Wasseranteil schließen, der hat nur leider mit dem Fettanteil umso weniger zu tun, je fetter der Proband ist. Also: Beim Hungerhaken stimmt die Kalkulation, dem kann’s aber wurscht sein; der Übergewichtige, dem das Messen eine Hilfe sein sollte, wird in die Irre geführt.

Gruß Ralf

hallo ingo,

ich weiss nicht, was du im archiv dazu findest, aber hier ist ja schon angedeutet worden, dass die sog. körperfettwaagen die el. impedanz deines körpers messen.

das hat zur konsequenz, dass du zb. auch den augenblicklichen bedeckungsgrad deines körpers mit wasser mit-misst…

el. impedanzanalysen werden in den materialwissenschaf5ten an div. stellen eingesetzt und da ist auch bekannt, dass man um aussagekräftige ergebnisse zu bekommen SEHR genau die versuchsumgebung steuern können muss, zb. luftfeuchte etc.

sprich: vergiss’ das teil!

stefan