Hallo liebe Experten,
die Hündin meiner Mutter macht mir Sorgen. Meine Mutter wird auch morgen mit ihr zum Tierarzt fahren, aber vielleicht kennt jemand die Symptome, damit wir vorab ein genaueres Bild erhalten.
Die Hündin ist ein Mix aus Riesenschnauzer (Mutter) und Kombi Berner-Sennenhund und Golden Retriever (Vater), jetzt fast 10 Jahre alt, vor der ersten Läufigkeit kastriert worden. Sie war - bis auf kleinere Verletzungen - bisher noch nie ernsthaft krank, wird regelmäßig geimpft und entwurmt, zeigt kaum Anfälligkeiten für Durchfall o.ä.
Das einzige war, dass sie ab und an mal gelahmt hat, woraufhin die Tierärztin meinte, dass es an Verfilzungen zwischen den Zehen läge. Da sie ohnehin überaus dichtes Unterfell (und zum Zöpfe flechten langes Oberfell hat) wir sie regelmäßig geschoren, womit sie auch viel fideler ist (sonst hat sie sich bei Temperaturen über 20 Gad nicht nach draußen bewegt).
So, jetzt war meine Mutter am Freitag bei der Hundefriseurin und seitdem geht es der Hündin nicht so gut. Erst wollte sie sich am Freitag auf dem Spaziergang nicht richtig bewegen (blieb einfach sitzen), hat dann nach einem ersten normalen Haufen nochmals koten müssen, was etwas dünn war, und seit gestern will sie nicht mehr fressen (selbst keine Leberwurst). Gestern hat sie mehr oder weniger den ganzen Tag geschlafen, abends hat sie nach Rauslocken sehr lange uriniert und danach sehr viel getrunken - heute wieder: kein Fressen, aber sehr viel trinken und urinieren (am Stück - also nicht häufig) - und heute Früh mussten wir sie sehr animieren, dass sie überhaupt mit auf die (dann kurze) Runde kommt.
Sie wirkt in ihrer ganzen Körperhaltung sehr verkrampft. Als ich sie eben beobachtet habe, schonte sie ihren Hinterlauf (dabei lahmte sie sonst immer nur vorn). Wir haben alles abgetastet, geschaut, ob die Hundefriseurin sie eventuell verletzt haben könnte. Die Hündin zeigt keine Schmerzempfindlichkeit, wirkt im Ganzen aber sehr apathisch und eben verkrampft von ihrer gesamten Körperhaltung. Ihre Nase ist nass und feucht.
Das sind so viele unterschiedlich Auffälligkeiten (Appetitlosigkeit, vermehrtes Trinken und Urinieren, leichter Durchfall, Apathie / Bewegungsfaulheit, Verkrampfung / Versteifuung, mal vorne, mal hinten humpeln), dass ich mich vorab bei Euch erkundigen wollte, was das sein kann.
Entschuldigt bitte den langen Text!
Meinem Hund, der täglich Kontakt zu ihr hat, geht es gut - kann ergo eigentlich nichts direkt Ansteckendes sein.
Danke fürs Lesen und Eure Beiträge
Viele Sonntagsgrüße
Kathleen