Hi Leute!
Also ich hab folgendes Problemchen:
Sei K ein Körper der die Gleichung x^2 +1 =0 nicht löst. Nun soll ich den Körper L so konstruieren mit den Verknüpfungen +,*, dass gilt: L=K X K. Also K in L eingebettet werden kann!
So nun mal zu meiner Frage: Was genau heist denn eigentlich einbetten?
Also wir haben das in unser Vorlesung so gehört, dass R in C eingebettet wird, also R X R -> C. Nunja ich dachte auch ich hätts verstanden… also Durch das Kreuzprodukt von R und R bekomme ich geordnete Paare, die dann die Elemente von C sind bzw. alle Punkte einer Ebene die durch 2 Koord-Achsen festgelegt wird… dann wird der eine Einheitsvektor halt als i bezeichnet, und alle Punkte sprich Ortsvektoren werden als Linearkombination dargestellt. Da man weiss dass i^2 = -1 sein soll ists auch noch leichtes die Multiplikation für die geordneten Paare zu konstruieren.
Aber gut was ich eigentlich nicht dabei verstanden habe, ist:
Welche Eigenschaft muss L in Bezug auf sein eigebetteten Körper K haben?
Also wenn ich z.B. mit Q anstatt von R eine Art von C, nenne ich mal V, erzeuge, klappt dass doch dann auch oder? Also die Körperaxiome sind erfüllt für V! Also ist ja V quasie ein Teilkörper von C.
Tja aber das Problem ist:
…„konstruieren Sie mit dieser Idee Körper mit 9, 49, 121 Elementen“. Wenn ich jetzt z.B. C mir anschaue und alle Elemente die keinen Imaginärteil haben isoliere und gesondert betrachte in einer Menge M, so stell ich ja fest, dass M=R gilt oder? Zumindest wenn ich die Elemente z von C als z= a + ib schreibe. Genau dass ist das erste Problem wass ich festgestellt habe, werden die Elemente von C als Paare aufgefasst oder als z Elemente quasie als eine Zahl mit 2 Komponenten??? Also die Frage die sich für mich stellt ist nun R Teilmenge von C hinsichtlich der z`ts oder nicht( Schlichtweg ist die Frage für mich: Heist einbetten einfach nur „ist ein Teilkörper“?). Also ich mein 3 z.B. ist ja Element von R und man kann ja auch sagen sie ist Element von C für die Darstellung z=a+ib. z=3+i0=3??? Ich glaub was mich etwas verwirrt hat am Ende ist die Betrachtung der Elemente von C als (a,b) und andersherum wieder als eine Zahl in form von Z.
Nun gut, aber zurück zur Idee, welche Idee ist gemeint um Körper mit n Elementen zu konstruieren?
Ach ja und jetzt ist mir noch was eingefallen(sorry) aber angenommen ich konstruiere K mit 2 Verknüpfungen für + und * die sich zu den Referenzverknüpfungen + und * die man aus der Schule kennt(mit denen man aber wenn ich dass richtig verstehe viele andere Verknüpfungen konstruiert) unterscheiden. Wenn nun K in L eigebettet ist, was muss dann für L gelten?
Also ich fasse noch mal kurz zusammen:
- Was soll für K hinnsichtlich auf L, gelten? (Dass die K.-Axiome erfüllt sein müssen weiss ich)
- Was muss für L aufgrund von K gelten? (Einfach nur: L muss mindestens die Elemente von K besitzen???)
- Für L aus 9,49 bzw. 121 Elementen, brauch ich wohl K mit 3,7,11 oder? Nur wenn dies der Fall ist, wie kann man K so kostruieren, dass die Axiome erfüllt werden? (ich glaube dies ist zu guter letzt mein größtes Problem! Wie reduzier ich K von unendlich vielen Elementen, im Fall von K=R oder Q, auf K mit endlich vielen Elementen?)
- Wie kann man dann den kleinsten Teilkörper von C konstruieren? (Gegebenenfalls durch ander konstruierte Verknüpfungen?)
Nunja es wär echt nett von euch wenn iht mir bei den Verständnis-Problemen etwas helfen könntet (erklären), und mir eventuell ein paar kleine Tips zu Punkt 3. und 4. geben könntet.
Danke
mfg
Tobias