Errechnete Endgröße des Mädchen ist ca. 2004. Ein hormonell induzierter Wachstumsstopp ist in diesem Fall nicht möglich.
(Probleme mit Osteoporose, Knochenbau-Wirbelsäule, Fruchtbarbeit, innere Organe?)
Wie stellt man eine Frage verständlich? (ot)
Auch ohne Hallo!
Errechnete Endgröße des Mädchen ist ca. 2004. Ein hormonell
induzierter Wachstumsstopp ist in diesem Fall nicht möglich.
(Probleme mit Osteoporose, Knochenbau-Wirbelsäule,
Fruchtbarbeit, innere Organe?)
Du darfst dir ruhig mehr Mühe geben und mehr Buchstaben benutzen, um deine Frage verständlich zu formulieren. Das steigert die Chancen, verständliche Antworten zu bekommen.
Auch ohne Gruß
Hallo Knut Werner,
Errechnete Endgröße des Mädchen ist ca. 2004.
ist die berechnete Endgröße 2 Meter und 4 Zentimeter, oder (was ich für unwahrscheinlicher halte, aber dennoch möglich) 2 Meter und 40 cm?
Ein hormonell
induzierter Wachstumsstopp ist in diesem Fall nicht möglich.
Auch ein hormoneller Wachstumsstopp kann Probleme mit sich führen.
(Probleme mit Osteoporose, Knochenbau-Wirbelsäule,
Fruchtbarbeit, innere Organe?)
Die meisten Probleme ergeben sich aus der Ergonomie - zu niedrige/kleine Möbel benutzen zu müssen, führt oft zu orthopädischen Beschwerden/Problemen.
Es würde Sinn machen, dass ihr euch z.B. über
http://www.klm-stuttgart.de (Klub Langer Menschen) weiterinformiert, auch bzgl. Alltag.
Viele Grüße,
Nina
Da ist sie ja schon 6 Jahre ausgewachsen,
da läßt sich nichts mehr dran ändern. Hätte man aber auch vor 2004 nichts dran gemacht.
palma
Guten Tag, vielen Dank für Ihre Antwort. ES bedarf wohl noch einer weiteren Hintergrundsinformation: es handelt sich um einen biologischen Jungen mit einer geschlechtsidentitätsstörung (GIS), er lebt seit langem als Mädchen, Alter 11 J. Zu Beginn der Pubertät besteht die Möglichkeit diese zu stoppen (was ethisch nicht unbedenklich ist)und erst in späteren „reiferem“ Alter, ca.16 J, mit gegengeschlechtlichen Hormonen die weibl. Pubertät einzuleiten, mit der Folge eines Großwuchses, ca. 2004 cm. Mit dieser Entwicklung ist zu rechnen. Diese Person muss sich jetzt im Klaren sein, welche Folgen, körperlich und psychosozial eine solche Körpergröße bedeuten kann. Daher meine Frage, die sich hier auf die körperlichen Aspekte bezieht.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
Knut Werner-Rosen, Dipl.-Psych.
… mit der Folge eines Großwuchses, ca. 2004 cm.
Das sind über 20 m! Sind Sie sicher, dass Sie nicht 204 cm meinen???
Nur weil Sie es zum wiederholten Male so schreiben…
Gruß, Flaschenpost
danke für den Hinweis. Selbstverständlich 204 cm!
Knut Werner-Rosen
hmm
Hallo,
das ist nicht ganz mein Fachgebiet, wenngleich endokrinologisch nicht vollkommen unbeschlagen. Körperlich würde ich eher keine Probleme erwarten, da der Körper ja dennoch männlich ist und mit der Größe klarkommen sollte. Auch Frauen mit 2m Größe können ja ein normales Leben führen.
Verstehe ich die Frage richtig: Es geht um die Entscheidung, jetzt mit 11 Jahren Wachstumsstopp zu machen oder erst gegen Ende der Pubertät? Die psychologische Seite können wir Ihnen „überlassen“ vermute ich? Die physisch-medizinischen Angelegenheiten sollten dann doch mit einem einschlägig erfahrenen Endokrinologen besprochen werden. Mir ist diesbezügl. nur die Heidelberger Uni bekannt, es gibt bestimmt auch mehrere andere. Hier im Forum reicht die Expertise nach meiner Erfahrung nicht aus.
palma
Hallo,
Frauen über ! 2 m können sicher ein normales Leben führen. Andererseits hörte dass sie die körperliche Probleme in der geschilderten Weise haben können. Ich arbeite mit einem Endokrinologen zusammen, wollte mich aber noch weitere Meinungen einholen.
Ein Stopp der Pubertät ist immer auch mit einem Wachstumsstopp verbunden. Geschlechtsentwicklung und Wachsum werden von (denselben)
Geschlechtshormonen gesteuert. Eine Pubertät nach der Pubertät zu stoppen macht keinen Sinn. Man stoppt die Pubertät, damit in diesem Fall die männliche Entwicklung nicht weitergeht. Da in jedem Fall eine Pubertät erfolgen muss, werden im späteren Altern, wenn man meint, dass die geistig-seelische Reife erreicht ist (was eigentlich nicht möglich ist, da zur Reife das Psychosexuelle unabdingtbar dazu gehört). Bei vorliegen gravierende Gründe (Suicidalität z.B.)stopp man trotdem. Damit wird aber die Größe unweigerlich angesteuert, die, wie in diesem Fall, problematisch sein kann, abgesehen von der den Genital- OPs.
Aber vielen Dank"
und mit freundlichen Grüssen
Knut Werner-Rosen