Körperorientierte Therapie- Ausbildung

Guten Tag,

ich überlege, zusätzlich eine Ausbildung in körperorientierter (Psycho-)therapie anzufangen. Besonders würde mich eine Verbindung von psychoanalytischem Ansatz mit körperorientiertem Ansatz interessieren. Ich habe auch mal ein gutes Buch über körperorientierte Gestalttherapie gelesen, was mich auch interessiert hat. Eine Ausbildung zu letzterem habe ich nicht gefunden. Weiß jemand, ob es Institute gibt, die letzteres anbieten (oder ob Gestalttherapie immer in gleichem Maße körperorientiert ist), bzw. ob es Therapieverfahren für nichtstudierte Interessenten gibt, die einen psychoanalytischen und körperorientierten Ansatz verbinden?

Danke.

Hi

ich überlege, zusätzlich eine Ausbildung in körperorientierter
(Psycho-)therapie anzufangen. Besonders würde mich eine
Verbindung von psychoanalytischem Ansatz mit
körperorientiertem Ansatz interessieren.

Gestalt und/oder klörperorientierte Therapieverfahren wie Bioenergetik, Biodynamik etc. sind nur sinnvoll, wenn du vom Grundberuf Arzt oder Dipl.-Psychologe bist und schon eine Ausbildung in einem der anerkannten (von den Krankenkassen bezahlten) Psychotherapieverfahren hast, als da sind:
Psychoanalyse
Tiefenpsychologisch fundierte (psychodynamische) Psychotherapie
Verhaltenstherapie und kognitive Verfahren.
D a n n und wirklich erst dann kannst du zusätzlich eine Körpertherapie-Ausbildung dranhängen, sonst macht das überhaupt keinen Sinn, weil 99 % der Patienten über ihre Krankenversucherung oder Krankenkasse abrechnen wollen. Und die wenigen Millionäre, die es dir bar auf die Kralle geben, wollen auch nur zu einem Therapeuten, der eine solide Grundausbildung hat.
Wenn dem also nicht so ist - vergiss es und spar die deine Knete für amüsantere Dinge.
Wohlmeinenden Gruß,
Branden

Dem ist nicht so, aber ich habe eine therapeutische Grundausbildung (Ergotherapie) und will die Ausbildung zur persönlichen Weiterbildung, als Erweiterung des Behandlungsspektrums und ggf. 2. Standbein machen.

Wir arbeiten körperorientiert und ganzheitlich, und es schadet nicht, mehr zu wissen, um sein Wissen zu erweitern.

Das bedeutet nicht, dass ich „verbotenerweise“ während der ET Gestalttherapie machen will o.ä… Es haben aber beispielsweise in der Psychiatrie arbeitende Ergoth. Kunsttherapieweiterbildungen und in der Neurologie arbeitende Feldenkraisw., die sich sehr gut nutzen lassen, indem sie durch die Arbeitsqualität (nicht -quantität) steigern (z.B. nicht nur durch die Selbsterfahrung).

Gruß

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Hi nochmal

…will die Ausbildung zur
persönlichen Weiterbildung, als Erweiterung des
Behandlungsspektrums und ggf. 2. Standbein machen.

Das ist löblich und zeugt von deiner hohen Motivation in deinem Arbeitsbereich. Bedenkenswert ist dennoch, dass Therapie-Ausbildungen, egal ob Gestalt- oder Körperorientierte, mit monatlich mal eben so 500 - 1000 Euronen zu veranschlagen sind…
Ich hab mich in den 70er, 80er und 90er Jahren auch in einigen dieser Fort- und Weiterbildungen bewegt und war manc hmal einfach nur schon vom monatlichen Budget derselben schier überfordert…
Erst als ich an einem psychoanalytischen Institut war, wusste ich, dass die horrende Knete, die da draufgeht, später über die Krankenkassenpatienten wieder reinkommt. Sonst hätte ich das nicht gewagt. Habe vorher eine Gestalt-Ausblidung abgebrochen, weil teure Ausbildung und späteres Einkommen in keinem günstigen Verhältnis standen.
Gruß,
Branden

Hi

Leider habe ich kein Psychologiediplom in der Tasche- die zu besitzenden 15000 für Feldenkrais- oder Gestalttherapieausbildung könnte man dann als Anzahlung für eine von den Krankenkassen finanzierte Ausbildung nutzen… KÖNNTE. Leider interessiert mich Gestalttherapie sehr, wobei mir die konkreten Inhalte nach dem Besuch auf den Homepages der Institute noch unklar sind (körperorientiert, „Hands On“-Techniken?).

Gruß Anwärter