In Momenten erfahrener Genugtuung oder im Kenntniserhalt von in Aussicht stehender Zukommenschaft, meist materieller Natur, reibt man sich doch die Hände.
Woher kommt diese Geste, woraus hat sie sich entwickelt?
Das Händereiben, eventuell noch mit hinein spucken, dient dem festeren Griff, wenn man etwas anpacken will. Die Handflächen werden geschmeidig gemacht, damit sie besser halten.
Wenn einem etwas gelungen ist, ist es wahrscheinlich eine Art Übersprunghandlung: „Problem gelöst, packen wir das nächste an!“
Das Händereiben ist m. E. vergleichbar mit der Waschbewegung beim Reinigen der Handinnenflächen oder falls etwas trocken an den Handinnenflächen „klebt“, kann man es damit entfernen . . .
Könnte also bedeuten: Ich habe „saubere Hände“ i. S. v. nichts damit zu tun, also ich bin nicht verantwortlich, ich habe ein reines Gewissen usw.
. . . oder aber: Für mich ist das jetzt (glücklich, zufriedenstellend) erledigt, und mit dem Abstreifen dessen, was mir davon noch anhaftet, ist das für mich erledigt.
festhalten, zurechtlegen zum Verspeisen, wie z.B. ein Otter, der einen Fisch frisst, oder ein Eichhörnchen beim Knacken einer Nuss.
Die reibende oder drehende Bewegung ist unbewusst (man hat schließlich nichts in der Hand), instinktiv, und dient ein wenig zum Abbau der aufkommenden/entstandenen Energie. Oder zur Beruhigung ob der Freude und Anspannung nach erfolgreicher Jagd. Oder so ähnlich…