Hi Tiffi!
Vorab: Ich habe die anderen Antworten noch nicht gelesen. Das mache ich in anschluß zu meiner Antwort!
Also mir ist es so etwas mal passiert und zwar vor einigen Jahren. Von diesem (ärgerlichen) Zwischenfall kann ich mich nur erinnern, daß nächsten Tag in der früh, die verschollenen Koffern in meiner angegebene Adresse (rund 150 Km von Zielflughafen entfernt) abgeliefert wurden. Es fehlte absolut nichts und der Zustand der Koffern war wie vor dem Abflug.
Jetzt Ende Juli sind meine Eltern von Barcelona (Spanien) mit Lufthansa nach Frankfurt/Main geflogen. Sie kamen bestens und pünktlich an. Doch von den Koffern keine Spur. Ohne lange zu warten und nach Ausfüllen von verschiedenen Papieren bekamen sie von der Fluggesellschaft 100 EUR und zwei Kultubeuteln mit Zahnpasta, -bürste, Kamm, Schampoo, Duschgel, Seife, Waschlappe. Dann eher für Frauen gab es in einem einen versiegelten Tampon und Damenslipeinlage und eher für Männern (nehme ich an) ein Condom. Wohl gemerkt: Wir hatten ausgesagt, daß in diesen Koffern nichts besonderes teueres aufbewahrt war und auch nichts was wir für diese Nacht oder den nächsten Tag in der Früh dringend benötigen würden. Deshalb eben 100 EUR. Wir wurden aufgeklärt, daß diese 100 EUR für solche Sachen gedacht waren, wie Du gesagt hast: Nachthemd/Pijama o.ä.
Nächsten Tag ca 8:30 Uhr klingelte an der Tür: Es war ein Mann vom Packetdienst. In den Händen beide vermissten Koffern. Intakter Inhalt und anstandloser Zustand der Koffern. wir waren rund 200 Km vom Zielflughafen entfernt.
Wir waren mit dieser Lösung glücklich aber etwas verärgert vom Verlust aber immerhin damit zufrieden, daß die Fluggesellschaft bemüht war, die Schaden zu beheben.
Ich hoffe ich habe Dir damit ein bißchen weiter gholfen!
Schöne Grüße aus Nürnberg!
Helena
Hallo Helena,
gibt es sowas also doch.
Wenn Du noch die restlichen Antworten gelesen haben solltest wird Dir auffallen, dass das was Du beschrieben hast anscheinend eindeutig nicht die Regel ist und meist nicht ohne größeren Ärger (Kurzfassung: „Kauf Dir einfach was und dann schick ne Rechnung und wenn sie nicht zahlen verklag sie eben“)abläuft. Und das finde ich schon eine Zumutung!
So wie Du das beschreibst hatte ich mir das ja vorgestellt bzw. hätte erwartet, dass zumindest größere Airlines wie LH es so handhaben. Wobei es mich schon erstaunt, das es da gleich Geld gab, aber um so besser.
Also vielen Dank für deine Antwort, sie hat mich darin bestärkt, dass meine Erwartungen an den Service _nicht_ aus der Luft gegriffen waren!
Viele Grüße
Tiffisus
hallo helena,
das scheint absolute ausnahme zu sein! selbst erlebt habe ich das zwar zum glück noch nicht, es ist aber freunden von uns passiert, die auf besuch kamen. die koffer wurden von österreich durchgecheckt bis nach tel aviv - und waren eben nicht da! es gab keinerlei entschädigungen von der AUA. das glück war, daß sie eben bei uns übernachteten und sämtliche notwendigsten dinge einfach von uns haben konnten. in einem hotel wäre es anders gewesen, noch dazu an einem wochenende! es waren etliche anrufe am flughafen notwendig, um herauszubekommen wo die koffer waren. dann nach 2 tagen (!) kam die antwort, der koffer würde von einem lieferservice in den norden hinaufgebracht werden, wo wir wohnen (ca. 2 stunden autofahrt). am selben morgen jedoch brachen meine freunde weiter nach eilat auf und brauchten den koffer natürlich bereits früh am morgen! die tolle lösung: der lieferant sollte die beiden auf halbem wege treffen und den koffer übergeben. der mann konnte jedoch kein wort englisch und wir mußten mit 2 handies dolmetschen und einen treffpunkt ausmachen … ich denke das wurde ziemlich gründlich verbockt! doch am ende ging doch alles gut 
gruß
datafox
lg an die „opfer“ 
Hallo Datafox!
das scheint absolute ausnahme zu sein!
Nun mir ist es auch vor vielen Jahren passiert und ich habe es auch nicht anders erlebt!..
Was du erzählst, scheint wirklich ein Abenteuer gewesen zu sein!.
Ich frage mich, ohne dich zu nahe treten zu wollen, warum haben dann Deine Freunde den Flughafen verlassen??? Ich kann mir nicht vorstellen, daß sogar in Tel Aviv anders sein soll wie hier in „Old Europe“ ;o))) Damit meine ich: Bei den Bändern, wo die Koffern abzuholen sind, gibt es einen Infostand. Dort soll man fragen wo man sich über verlorenes Gepäck beschweren soll. Dorthin geht man (dabei verläßt man nicht die „zollfreie-Zone“ des Flughafens!) und schon erlebt man das was ich beschrieben habe.
Ansonsten ist es so, daß wenn man bei dieser Infostand ist, muß man ein Formular ausfüllen. Dort gibt man u.a. auch, wo das Gepäck geliefert werden soll. Und auch dort wird es tatsächlich hingebracht. meiner Erfahrung nach, nächsten Tag in der früh. Deine Freunde hätten dann die Adresse in Eliat angeben können und dort Bescheid gegeben. Und schon wäre es gut für alle gewesen. Ganz ohne Anrufe (bis auf diese Vorsichtsmaßnahme in Eliat), ohne Aufregung und mit 2 schöne Kulturbeuteln und 100 EUR für die erste „Notversorgung“ ;o)))
Ich hoffe trotzdem, daß ihr das nicht mehr zu probieren braucht! ;o))
Schöne Grüße aus verschneiten Nürnberg!
Helena
PS Und was Dolmetscher betrifft: Meine Eltern kamen mich besuchen, als das geschah. Doch sie sprechen kaum Deutsch. Also, kurz entschlossen nahmen sich einen „freiwilligen Übersetzer“ ;o)) aus den Mitfliegern und gingen zum Grenzbeamten. Sie baten ihn um Erlaubnis mich aus der öffentlichen Zone reinzulassen, um zu übersetzen. Und so kam es, daß ich von der Wartehalle der Ankunftsgebäude ins „zollfreie Zone“ des Flughafens, ohne jeglichen Kontrolle, kam. :o))))