Kohle von morgen

Hallo Sebastian,

an Conrad hätte ich auch früher denken können.
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flNlc3…
Damit kann man die Leseentfernung auf bis zu 25 Zentimeter erweitern …

Gruß, Rainer

hallo Rainer,

23Uhr30 19.7 im ersten deutschen Fernsehen
für deine Antwort bekommst du heute die sendung im ersten verpasst
„Wer hat meine Daten?“
äsch
Friederich
PS: nachsitzen bitte:

http://programm.daserste.de/detail1.asp?heute=19.07…

Hallo,

http://programm.daserste.de/detail1.asp?heute=19.07…

OK, werd’ ich mir ansehen. Mir ist inzwischen Conrad eingefallen …
http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flNlc3…
Damit kann man die Leseentfernung auf bis zu 25 Zentimeter ausweiten, je nach Chip … klingt irgendwie nicht nach ‚Brieftasche scannen‘. :smile:

Gruß, Rainer

Hallo Reinhard,

Hallo Thomas,

möchtest du wirklich, dass dich jeder abscannen kann, wieviel
du gerade einstecken hast?

das könnte Niemand so einfach. Bei einer Leseentfernung von
ein paar Zentimetern stelle ich mir das schwierig vor.

Ich denke, ich komme mit einem Lesegeraet bis auf wenige Zentimeter an Deine Brieftasche ran, ohne dass Du es merkst. Ggf. verwende ich dazu eine ueberfuellte U-Bahn und eine gut gebaute Blondine, dann darfst Du es auch merken.

Gruss vom Frank.

Hallo Frank,

Ich denke, ich komme mit einem Lesegeraet bis auf wenige
Zentimeter an Deine Brieftasche ran, ohne dass Du es merkst.
Ggf. verwende ich dazu eine ueberfuellte U-Bahn und eine gut
gebaute Blondine, dann darfst Du es auch merken.

OK, stellen wir uns mal vor, ich würde U-Bahn fahren, hätte Geld, das ich einstecken kann und Du scannst in einer überfüllten U-Bahn meine Brieftasche und stellst fest, daß ich €250,- in der Tasche habe. Was dann? (… kann so ein Gerät überhaupt mehrere Chips gleichzeitig lesen?) Du klaust mir die €250,-. Das spricht sich herum und es wird nie wieder Jemand mit Bargeld eine U-Bahn betreten. Das Geräte wäre eine Fehlinvestition.

Gruß, Rainer

Hallo Rainer,

OK, stellen wir uns mal vor, ich würde U-Bahn fahren, hätte
Geld, das ich einstecken kann und Du scannst in einer
überfüllten U-Bahn meine Brieftasche und stellst fest, daß ich
€250,- in der Tasche habe. Was dann? (… kann so ein Gerät
überhaupt mehrere Chips gleichzeitig lesen?) Du klaust mir die
€250,-. Das spricht sich herum und es wird nie wieder Jemand
mit Bargeld eine U-Bahn betreten. Das Geräte wäre eine
Fehlinvestition.

Es wird ständig Leuten Bargeld und/oder die Brieftasche entwendet, dennoch habe selbst ich meistens eine gewisse Summe Bargeld bei mir. Immerhin möchte ich ja ab und zu mal ne Kleinigkeit einkaufen.

Wenn Dein Szenario greift, dann doch so: Ein high-tech Taschendieb müsste nicht mehr darauf hoffen, die richtige Brieftasche zu erwischen, sondern er könnte gezielt die lohnenswerten herauspicken. Der Rest seiner Tätigkeit bliebe unverändert.

Gruß

Fritze

Hallo Reinhard,

ich habe gerade mal in Deine ViKa gesehen, nun verstehe ich
Deinen Beitrag gar nicht mehr. Du müßtest es besser wissen!
Soll ich Dir erklären, wie die Induktionsschleifen in den
Kinos funktionieren? Das Prinzip ist das Selbe. Daß man einen
RFID-Chip nicht auf gößere Entfernung nicht orten kann,
versteht jeder Elektonik-Amateur. Von einem Profi würde ich
das verlangen.

Immer diese Sprücheklopfer. Wären die Chips lediglich auf wenige Zentimiter auszulesen, dann wären sie für die tolle neue Logistikwelt vollkommen ungeeignet. Es verhält sich allerdings auch so, dass die Ausleseentfernung derzeit praktisch bei mehreren Metern liegt. Es hängt natürlich vom verwendeten Chip, der Übertragungsmethode, den Frequenzen und der Antenne ab.

Ich selbst bin schon mit entsprechenden Zugangskarten ausgestattet worden, die mir bei Annäherung an die Türen selbige automatisch geöffnet haben, ohne das ich die Karte – wie in der Tat vielfach üblich – in die Nähe eines Lesegerätes hätte halten müssen. Es geht also durchaus.

Um es etwas technischer für Dich auszudrücken: Es gibt prinzipiell die von Dir geschilderte „Nahfeld“ Methode, die magnetisch arbeitet und eine sehr geringe Rechweite hat und die elektromagnetische „Fernfeld“ Methode, die vergleichsweise große Reichweiten ermöglicht.

Theoretisch sind Auslesereichweiten von mehreren hundert Metern durchaus möglich. Allerdings ist der zu betreibende Aufwand dafür im Moment noch in keinem Verhältnins zum möglichen Gewinn.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze,

Es wird ständig Leuten Bargeld und/oder die Brieftasche
entwendet, dennoch habe selbst ich meistens eine gewisse Summe
Bargeld bei mir. Immerhin möchte ich ja ab und zu mal ne
Kleinigkeit einkaufen.

Ja? Ich nicht. Ein paar Münzen ja, Scheine nie. Nein, ich möchte keine Kleinigkeiten einkaufen. Am WE mache ich den Großeinkauf, kaufe alles, was ich unbedingt brauche, dann ist das Geld alle. Ja, ich weiß, daß das auch ander sein kann, ich habe das aber noch nicht erlebt. :smile:

Wenn Dein Szenario greift, dann doch so: Ein high-tech
Taschendieb müsste nicht mehr darauf hoffen, die richtige
Brieftasche zu erwischen, sondern er könnte gezielt die
lohnenswerten herauspicken. Der Rest seiner Tätigkeit bliebe
unverändert.

Nö, das wäre einfach das Ende des Bargeldes. :smile: Wenn Du das wüßtest, würdest Du dann noch größere Mengen Bargeld in der U-Bahn bei Dir tragen? Ab €5,- zahle ich jetzt schon mit der Karte. :smile: Bargeld muß ich ja erst irgendwo her holen, ist mir zu umständlich.

Gruß, Rainer

Hallo Fritze,

Immer diese Sprücheklopfer.

danke. :smile:

Wären die Chips lediglich auf
wenige Zentimiter auszulesen, dann wären sie für die tolle
neue Logistikwelt vollkommen ungeeignet. Es verhält sich
allerdings auch so, dass die Ausleseentfernung derzeit
praktisch bei mehreren Metern liegt. Es hängt natürlich vom
verwendeten Chip, der Übertragungsmethode, den Frequenzen und
der Antenne ab.

Ich selbst bin schon mit entsprechenden Zugangskarten
ausgestattet worden, die mir bei Annäherung an die Türen
selbige automatisch geöffnet haben, ohne das ich die Karte –
wie in der Tat vielfach üblich – in die Nähe eines
Lesegerätes hätte halten müssen. Es geht also durchaus.

Um es etwas technischer für Dich auszudrücken: Es gibt
prinzipiell die von Dir geschilderte „Nahfeld“ Methode, die
magnetisch arbeitet und eine sehr geringe Rechweite hat und
die elektromagnetische „Fernfeld“ Methode, die vergleichsweise
große Reichweiten ermöglicht.

Theoretisch sind Auslesereichweiten von mehreren hundert
Metern durchaus möglich. Allerdings ist der zu betreibende
Aufwand dafür im Moment noch in keinem Verhältnins zum
möglichen Gewinn.

Und weil das technisch möglich ist, muß ich davon ausgehen, daß in einen Geldschein das Modell integriert wüdre, das über hunderte von Metern zu orten ist.

Eine Kleinigkeit hast Du noch vergessen. Die größe der Antenne des Chips spielt dabei eine entscheidende Rolle. In einem Geldschein ist nicht genug Platz, um eine Ortung über eine größere Entfernung zu realisieren, jedenfalls jetzt noch nicht. Die ‚Mitarbeiterortung‘ per RFID bleibt damit auch SF.

Gruß, Rainer

Hallo,

dein ganzes Gegifte geht an der Sache völlig vorbei - wenn ich weiss, wer welche Tür öffnet, weiss ich auch, wo sich ein Mitarbeiter befindet. Die Systeme weisen das auf Anfrage auch aus. Welche Technik verwendet wird, ist nebensächlich, deine hochnäsigen Belehrungen sind also überflüssig - aber manchmal gehört zum Denken eben auch ein 2. Schritt.

In der Vika rumzuschnüffeln, um was negatives zu finden, wenn man keine Argumente hat, finde ich ganz nebenbei zum Kotzen. Kein Wunder, dass sich kaum noch jemand real anmeldet.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Und weil das technisch möglich ist, muß ich davon ausgehen,
daß in einen Geldschein das Modell integriert wüdre, das über
hunderte von Metern zu orten ist.

Es ist prinzipiell bereits jetzt möglich, jedoch nicht praktisch nutzbar, aufgrund des hohen Aufwands und der damit verbundenen Kosten. Einschränkend kann man allerdings anführen, dass Metall und auch Wasser die Reichweite empfindlich verringern können. Man kann aber davon ausgehen, dass sich in nicht allzu ferner Zukunft die Technik erheblich verbessern und verbilligen wird. Im übrigen wäre es für das Geldschein/Taschendieb Szenario durchaus ausreichend, wenn die Reichweite 1-2 Meter betrüge.

Eine Kleinigkeit hast Du noch vergessen. Die größe der Antenne
des Chips spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Das sie eine Rolle spielt, habe ich erwähnt.

In einem
Geldschein ist nicht genug Platz, um eine Ortung über eine
größere Entfernung zu realisieren, jedenfalls jetzt noch
nicht. Die ‚Mitarbeiterortung‘ per RFID bleibt damit auch SF.

Nun, in einer Chipkarte (ISO 7816-konforme Größe) ist offenbar genug Platz für die notwendige Antenne, um eine Reichweite von 2-3 Metern zu ermöglichen. Selbst 5,- EUR Scheine sind größer.

Was die von Dir wiederholt als „SF“ abgetane „Mitarbeiterortung“ betrifft, ist sie zunächst einmal selbst dann gegeben, wenn stets dank automatischer Zutrittskontrolle zu allen Räumen außer der Kantine und den Toiletten nicht nur aktuell zu sehen ist, wo sich jemand aufhält, sondern auch, wo sich ein MA z.B. vor drei Monaten um 14.50 Uhr in der Firma aufgehalten hat.

Was eine RFID basierte Methode betrifft, jederzeit den genauen Standort innerhalb der Räume lokalisieren zu können, so ist das erstens prinzipiell technisch möglich (man verwende anstelle der Nahfeld-Chips eben Fernfeld-Modelle nebst dazugehöriger Transponder) zweitens aber praktisch vollkommen unbedeutend. Es reicht, wenn man jederzeit weiß, in welchem Raum sich der Mitarbeiter befindet.

Gruß

Fritze

Hallo,

Nein, ich
möchte keine Kleinigkeiten einkaufen. Am WE mache ich den
Großeinkauf, kaufe alles, was ich unbedingt brauche, dann ist
das Geld alle. Ja, ich weiß, daß das auch ander sein kann, ich
habe das aber noch nicht erlebt. :smile:

Das tut mir leid für Dich, dass Du kein Geld hast. Es soll aber durchaus Menschen geben, die welches haben. Für die wären solche leicht und auf größere Entfernung lesbaren Chips doch ein Risiko.

Nö, das wäre einfach das Ende des Bargeldes. :smile: Wenn Du das
wüßtest, würdest Du dann noch größere Mengen Bargeld in der
U-Bahn bei Dir tragen? Ab €5,- zahle ich jetzt schon mit der
Karte. :smile: Bargeld muß ich ja erst irgendwo her holen, ist mir
zu umständlich.

Ich mag Bargeld, da es eine anonyme Bezahlung ermöglicht. Ich mag nicht, wenn jeder Laden, die Bank, mein Telefonanbieter und die Schufa nebst all ihrer Mitglieder wissen, wann ich was wo eingekauft habe.

Ich mache, soweit das überhaupt noch möglich ist, von meinem Recht auf „informationelle Selbstbestimmung“ gebrauch und möchte das auch in Zukunft gerne tun. Nur, weil Du u.U. bereit bist, bestimmte Rechte freiwillig aufzugeben, müssen das ja nicht zwangsweise auch alle anderen wollen.

Gruß

Fritze

Hallo,

Ich mag Bargeld, da es eine anonyme Bezahlung ermöglicht.

Ich auch. Und selbst wenn sich der Transponder nur aus wenigen Zentimetern aulesen ließe: wenn ich abends Geld hole und die selben Scheine bei der Bank am nächsten Morgen wieder eingezahlt werden - von einem Kinden, den man im Ort als Bordellbesitzer kennt - dann ist das nicht jedem Recht.

Und bevor hier irgendwelche Leute loströten, sie gingen eben nicht ins Bordell: das ist ein Beispiel[1]. Vielleicht sogar ein eher anschauliches. Vom ALDI lässt man sich heutzutage ja gerne die Taschen durchlecuhten, wenns was bringt.

Womit wir wieder bei der Frage wären: was soll den nun der Vorteil an den Dingern im Geldschein sein?

Sebastian

[1] Stellt Euch vor: ich gehe da nämlich auch nicht hin. - Na sowas …

Hallo,

Wenn mit
der Einführung von RFID-Chips in Geldscheinen das großflächige
Scannen verboten wird

… sind die RFID komplett sinnnlos, oder?

Sebastian

Hallo,

Wenn mit
der Einführung von RFID-Chips in Geldscheinen das großflächige
Scannen verboten wird

… sind die RFID komplett sinnnlos, oder?

nein, wieso? Jede Kasse kann automatisch die Echtheit prüfen, dazu wärden die Chips ja da. Der Zweck wäre doch erfüllt, wieso sinnlos?

Gruß, Rainer

Hi Rainer.

OK. Bei einer regelmäßigen Leseentfernung von drei Zentimetern
kann man die Brieftasche nicht als Ganzes scannen.

Darum gehts nicht wirklich - sicher, der Taschendieb, der sein Opfer zuvor drahtlos auf „Würdigkeit“ abklopft, ist auch eine Vision, aber für viel problematischer halte ich den Anruf der Polizei: „Der Geldschein, den sie heute früh aus dem Automaten Nr. 2397 gezogen haben, wurde gerade eben bei einem stadtbekannten Drogendealer/Zuhälter/Schwarzarbeiter entdeckt - wie erklären sie uns das?“.

LG
Stuffi

Hallo Stuffi,

OK. Bei einer regelmäßigen Leseentfernung von drei Zentimetern
kann man die Brieftasche nicht als Ganzes scannen.

Darum gehts nicht wirklich - sicher, der Taschendieb, der sein
Opfer zuvor drahtlos auf „Würdigkeit“ abklopft, ist auch eine
Vision, aber für viel problematischer halte ich den Anruf der
Polizei: "Der Geldschein, den sie heute früh aus dem Automaten
Nr. 2397 gezogen haben, wurde gerade eben bei einem
stadtbekannten Drogendealer/Zuhälter/Schwarzarbeiter entdeckt

  • wie erklären sie uns das?".

stimmt, daß der Weg des Scheins verfolgt werden kann ist ein Problem. Dem Versprechen, das nicht zu tun, würde ich auch nicht trauen.

Gruß, Rainer

Hi Stuffi,

aber für viel problematischer halte ich den Anruf der
Polizei: "Der Geldschein, den sie heute früh aus dem Automaten
Nr. 2397 gezogen haben, wurde gerade eben bei einem
stadtbekannten Drogendealer/Zuhälter/Schwarzarbeiter entdeckt

  • wie erklären sie uns das?".

Moment! Eine Nummer hat der Schein doch jetzt auch schon. Den Weg eines Scheins kann man auch ohne RFID verfolgen, OCR macht’s möglich.
Wenn das mit RFID passieren könnte, kann das auch jetzt schon passieren.

Gruß, Rainer

Hallo Rainer

Moment! Eine Nummer hat der Schein doch jetzt auch schon. Den
Weg eines Scheins kann man auch ohne RFID verfolgen, OCR
macht’s möglich.
Wenn das mit RFID passieren könnte, kann das auch jetzt schon
passieren.

Die Nummer wird aber nicht zur Verifikation des Scheins gelesen.
Sicher - es wäre möglich, aber derzeit enthalten Geldausgabeautomaten keine Scanner, weil sie dem Betreiber nicht viel bringen. Wenn es aber den Zusatznutzen der Echtheitsprüfung gibt, wird sich das bald ändern (schon allein um Beschwerden von Kunden, sie hätten Falschgeld aus dem Automaten bekommen von vornherein auszuschalten) - der Rest ist eine einfache (wenn auch umfangreiche) Datenbank…

Insgesamt teile ich aber Deine Ansicht, daß die Gefahren von RFID oft übertrieben werden - nur der Zahlungsverkehr kann mir nie anonym genug sein, insbesondere wenn ich die stetgen Bestrebungen unserer Regierungen zur weiteren Aufweichung des - ohnehin nur rudimentär vorhandenen - Bankgeheimnisses sehe (natürlich immer unter dem Vorwand, die böse, böse „Geldwäsche“ zu bekämpfen).

Meine persönlichen Erfahrungen mit RFID gehen eher in die Richtung, daß es dort noch enorme technische Probleme (Reichweite, Preis, mehrere Tags im Lesebereich, Metall,…) zu lösen gibt, bevor die Visionen von Gegenern und Befürwortern Wirklichkeit werden könnten.

LG
Stuffi

wenn ich abends Geld hole
und die selben Scheine bei der Bank am nächsten Morgen wieder
eingezahlt werden - von einem Kinden, den man im Ort als
Bordellbesitzer kennt - dann ist das nicht jedem Recht.

Na wo du deinen Moos so investierst.Hätte ich dir gar nicht zugetraut!

Ist aber ne sinnvolle Investition:wink:

Gruss Insulin