Kohle von morgen

hallo,
was spricht eigentlich gegen einen Einsatz von RFID-Chips bzw. den neuen winzigen ~„Memory Spot Chips“ in Geldscheinen und Briefmarken?
~ http://focus.msn.de/digital/pc/computer_nid_32179.html
danke
Friedrich

Hallo,

was spricht eigentlich gegen einen Einsatz von RFID-Chips bzw.
den neuen winzigen ~„Memory Spot Chips“ in Geldscheinen und
Briefmarken?

eigentlich nichts. Wenn die Dinger problemlos in einem Geldschein unter zu bringen sind, wird das wohl auch früher oder später passieren. Wir haben in der Firma eine Zugangskontrolle per RFID, Leseentfernung drei Zentimeter. Der Gedanke an eine Flächendeckende Personenüberwachung mit diesen Chips (die manche befürchten) ist pure Paranoya, mehr nicht.

Gruß, Rainer

Hallo,

möchtest du wirklich, dass dich jeder abscannen kann, wieviel du gerade einstecken hast?

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Reinhard,

möchtest du wirklich, dass dich jeder abscannen kann, wieviel
du gerade einstecken hast?

das könnte Niemand so einfach. Bei einer Leseentfernung von ein paar Zentimetern stelle ich mir das schwierig vor.

Gruß, Rainer

Hallo,

Leseentfernung drei Zentimeter.

Das mag in Eurem Fall ausreiche, technischt ist aber mehr drin.

Der
Gedanke an eine Flächendeckende Personenüberwachung mit diesen
Chips (die manche befürchten) ist pure Paranoya, mehr nicht.

Nun, ich hätte ein Problem, wenn an der Kasse festgestellt wird, daß meine Jacke der Firma Torfidel nicht mehr der aktuellen Mode entspricht, darblich nicht mit meiner Unterwäsche harmoniert und im in der Herren-Abteilung zufällig ein nettes Angebot bereit liegt, welches auch sonst zu meinem Bekleidungs-Stil passt.

Wenn Du das für bequem hältst - bitte sehr.

Sebastian

Hallo,

was spricht eigentlich gegen einen Einsatz von RFID-Chips bzw.
den neuen winzigen ~„Memory Spot Chips“ in Geldscheinen und
Briefmarken?
~ http://focus.msn.de/digital/pc/computer_nid_32179.html

Vielleicht habe ich nur den Artikel zu schnell gelesen, aber was eigentlich spricht dafür?

Sebastian

Hallo Sebastian,

Das mag in Eurem Fall ausreiche, technischt ist aber mehr
drin.

klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser. Noch leichter als die Chips zu lesen ist es übrigens, den Sender zu orten. :smile:

Nun, ich hätte ein Problem, wenn an der Kasse festgestellt
wird, daß meine Jacke der Firma Torfidel nicht mehr der
aktuellen Mode entspricht, darblich nicht mit meiner
Unterwäsche harmoniert und im in der Herren-Abteilung zufällig
ein nettes Angebot bereit liegt, welches auch sonst zu meinem
Bekleidungs-Stil passt.

und das alles mit einem Chip im Geldschein, wenn ich nur Kreditkarten in der Tasche habe. Dazu wären IMHO schon hellseherische Fähigkeiten nötig.

Gruß, Rainer

Hallo,

Das mag in Eurem Fall ausreiche, technischt ist aber mehr
drin.

klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand
entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser.

Umm …?

Nun, ich hätte ein Problem, wenn an der Kasse festgestellt
wird, daß meine Jacke der Firma Torfidel nicht mehr der
aktuellen Mode entspricht, darblich nicht mit meiner
Unterwäsche harmoniert und im in der Herren-Abteilung zufällig
ein nettes Angebot bereit liegt, welches auch sonst zu meinem
Bekleidungs-Stil passt.

und das alles mit einem Chip im Geldschein, wenn ich nur
Kreditkarten in der Tasche habe.

Nein, aber es ist ja zunehmend Mode, Waren per RFID zu kodieren, am besten so konsequent wie sie auch mit dem EAN-Barcode versehen werden.

Darum ging es in dem Artikel zugegebenermassen aber nicht.

Gruß,

Sebastian

eigentlich nichts. Wenn die Dinger problemlos in einem
Geldschein unter zu bringen sind, wird das wohl auch früher
oder später passieren. Wir haben in der Firma eine
Zugangskontrolle per RFID, Leseentfernung drei Zentimeter. Der
Gedanke an eine Flächendeckende Personenüberwachung mit diesen
Chips (die manche befürchten) ist pure Paranoya, mehr nicht.

Gruß, Rainer

Hallo,

es spricht schon von extremem technischen Unverständnis, wenn man sich in 2 Sätzen dermassen selbst widerspricht: eine Zugangskontrolle ist per se eine flächendeckende Personenüberwachung - alle Firmen, die so etwas einsetzen, wissen jederzeit, wo sich jeder einzelne Mitarbeiter aufhält.

Und viele Systeme funktionieren seit Jahren schon so, dass man sich den gesicherten Türen nur nähern muss (keineswegs auf 3 cm).

Gruss Reinhard

Hallo Reinhard,

es spricht schon von extremem technischen Unverständnis, wenn
man sich in 2 Sätzen dermassen selbst widerspricht:

soso :smile:

eine
Zugangskontrolle ist per se eine flächendeckende
Personenüberwachung - alle Firmen, die so etwas einsetzen,
wissen jederzeit, wo sich jeder einzelne Mitarbeiter aufhält.

das spricht von extremem technischen Unverständnis. Die Karten können Türen öffnen, mehr nicht. Auf größere Entfernungen sind sie nicht zu orten, das behaupten nur immer die Leute, die auch grüne Männchen sehen.

Und viele Systeme funktionieren seit Jahren schon so, dass man
sich den gesicherten Türen nur nähern muss (keineswegs auf 3
cm).

Wenn die Antenne so groß ist wie die Tür, können die Karten auch auf 1m Amstand gelesen werden. Das ist aber eher unüblich, die üblichen Geräte haben Antennen mit 6cm Durchmesser, daher die Reichweite von 3cm. Das Märchen von der Personalortung mit diesen Chips kannst Du ruhig wieder vergessen.

Gruß, Rainer

Hallo Reinhard,

ich habe gerade mal in Deine ViKa gesehen, nun verstehe ich Deinen Beitrag gar nicht mehr. Du müßtest es besser wissen! Soll ich Dir erklären, wie die Induktionsschleifen in den Kinos funktionieren? Das Prinzip ist das Selbe. Daß man einen RFID-Chip nicht auf gößere Entfernung nicht orten kann, versteht jeder Elektonik-Amateur. Von einem Profi würde ich das verlangen.

*Kopfschüttel*

Gruß, Rainer

Nachtrag RFID
hallo,
Beiträge zum Thema RFID:
http://chaosradio.ccc.de/ctv049.html
http://chaosradio.ccc.de/cr84.html
http://chaosradio.ccc.de/cre034.html
cu
Friedrich
PS:http://www.thewirelessreport.com/media/2006/04/rfid-…

Hallo Sebastian,

klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand
entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser.

Umm …?

??? Funktion unklar? Der ‚Sender‘ arbeitet mit einer Induktionsschleife als Antenne. Im Chip wird ein Strom induziert mit dem er arbeitet. Der Chip muß sich praktisch innerhalb dieser Schleife befinden, damit das System funktionieren kann.
Du könntest natürlich ein Kabel um eine Stadt legen, dann würde Dir das aber nichts mehr nützen, weil Du die Signale nicht mehr zuordnen könntest. Nützlich ist das nur, wenn nur ein Chip gelesen wird.

Gruß, Rainer

Hallo Friedrich,

und was hat jetzt außer der Technik un der geringen Reichweite ein Chip auf dem persönliche Daten gespeichert sind mit einem Chip auf einem Gelschein gemeinsam? Nichts. Er kann nämlich keine persönlichen Daten enthalten, der dient bestenfalls der Fälschungssicherheit. Mißbrauch praktisch ausgeschlossen.
Ich verstehe die grundlose Panikmache einfach nicht.

Gruß, Rainer

hallo Rainer,
sollte nur die Folgen KRITISCH erörtern&durchsprechen -

also die Eurogeldscheine z.B. wurden von Industrieseite als fäschungsicher verkauft aber jede Bäckereiverkäuferin zittert doch heute innerlich wenn sie bei einem 100 Euroschein rausgeben muß:smile:

cu
Friedrich
PS: ich bin noch zu naiv und ahnungslos bei dem Thema RFID !

Hallo Freidrich,

sollte nur die Folgen KRITISCH erörtern&durchsprechen -

*g* mit dem Thema rufst Du automatisch Verschgwörungstheoretiker und Maschinenstürmer auf den Plan.

also die Eurogeldscheine z.B. wurden von Industrieseite als
fäschungsicher verkauft aber jede Bäckereiverkäuferin zittert
doch heute innerlich wenn sie bei einem 100 Euroschein
rausgeben muß:smile:

Klar, 100%ige Sicherheit gab’s noch nie. Man kann nur möglichst viele Hürden möglichst hoch legen. Ein RFID-Chip, der nur mit teuren, komplizierten Maschinen hersgestellt, aber leicht gelesen werden kann, kann eine Hürde darstellen, die so manchen Fälscher abschreckt.

Gruß, Rainer

Hallo,

klar, das hängt von der Größe der Antenne ab. Der Leseabstand
entspricht etwa dem halben Antennendurchmesser.

Umm …?

??? Funktion unklar? Der ‚Sender‘ arbeitet mit einer
Induktionsschleife als Antenne. Im Chip wird ein Strom
induziert mit dem er arbeitet. Der Chip muß sich praktisch
innerhalb dieser Schleife befinden, damit das System
funktionieren kann.

Das bezweifele ich rundweg ersteimal.

Sebastian

Hallo Sebastian,

Das bezweifele ich rundweg ersteimal.

das kann ich dann auch nicht ändern, in der Firma fotografieren darf ich nicht. Wenn es Dir nicht reicht, daß ich die Antenne am Montag vor der Montage in der Hand hatte, habe ich eben Pech gehabt. Meinen Job werde ich wegen dem Bild nicht riskieren.

Gruß, Rainer

Mißbrauch praktisch ausgeschlossen.

Also so pauschal würde ich daas nicht behaupten…

Sicher - RFID ist nicht das alleskönnende Teufelszeug, als das es sowohl angepriesen als auch gefürchtet wird, aber eine einfache Identifizierbarkeit einzelner Geldscheine untergräbt einen der relativen Vorteile, die Bargeld gegenüber Plastikgeld hat: die weitgehende Anonymität, die ich schon als ein Recht des Bürgers sehe.

LG
Stuffi

Hi Stuffi,

Mißbrauch praktisch ausgeschlossen.

Also so pauschal würde ich daas nicht behaupten…

OK, ich ziehe mich ein Stück zurück, ich kann mir nicht vorstellen, wie man das System mißbrauchen könnte. :smile:

Sicher - RFID ist nicht das alleskönnende Teufelszeug, als das
es sowohl angepriesen als auch gefürchtet wird, aber eine
einfache Identifizierbarkeit einzelner Geldscheine untergräbt
einen der relativen Vorteile, die Bargeld gegenüber
Plastikgeld hat: die weitgehende Anonymität, die ich schon als
ein Recht des Bürgers sehe.

OK. Bei einer regelmäßigen Leseentfernung von drei Zentimetern kann man die Brieftasche nicht als Ganzes scannen. Wenn mit der Einführung von RFID-Chips in Geldscheinen das großflächige Scannen verboten wird (Datenschutz) und Detektoren für einen Euro zu haben sind (geht sicher noch billiger) traut sich das kein Laden. So ein Scanner ist vile leichter aufzuspüren als ein Chip. :smile: Reicht das für den Anfang? Was habe ich dabei übersehen?

Gruß, Rainer