Kohleheizung

Hallo liebe Wissende mit hellseherischen Fähigkeiten!

Ich habe ein fast 100 Jahre altes Haus.
Derzeit ist eine Ölheizung am heizen, aber so wie sich die Preise entwickeln, wird das nicht mehr lange gutgehen.
Der Jahresverbrauch liegt so bei 2500 bis 3000 Liter Heizöl.

Es ist ein relativ grosses, altes Bauernhaus, an dem in den letzten 15 Jahren sehr viel gemacht wurde, und was vom baulichen Zusatand sehr gut ist.

Von irgendwelche Wärmedämmmassnahmen sehe ich lieber ab, zwecks extremer Kosten, alter Bausubstanz, Schimmelbildung usw.

Also Fakt ist, dass ich die die Wärmeenergie von 2500 Ltr. Heizöl brauche, mit paar Massnahmen könnte ich das ev. noch bischen drücken, aber unter 2000 im Jahr komme ich nicht .

Ich neige leider dazu, manche Dinge etwas überzubewerten.

Derzeit versuche ich, meinen Vater zu überreden, dass ich hinter dem Haus einen Heizungskeller baue, mit einem 2. Ofen, mit Kohle / Holz / Koks / Steinkohle befeuert, der dann im Winter, wenn es mal richtig kalt ist, bei Bedarf benutzt wird. Die Ölheizung bleibt natürlich.

Zur Zeit ist Kohle , Brikett, Koks usw. im Vergleich zu Heizöl ja wirklich saubillig.

Frage:
Wie seht Ihr die Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe in Zukunft?
Normalerweise ist es ja so, dass Vater Staat , wenn es jemanden zu gut geht, da eine gewaltige Steuer draufhaut.
Ist da bei Kohle irgendwas geplant?

Ich kenne jemanden, der hat sich vorsorglich für die nächsten 10 Jahre mit Steinkohle bevorratet,
hat der es richtig gemacht?

Grüße, Steffen!

Kohlepreise

Hallo liebe Wissende mit hellseherischen Fähigkeiten!

Hi, ich geb mir Mühe!

Von irgendwelche Wärmedämmmassnahmen sehe ich lieber ab,
zwecks extremer Kosten, alter Bausubstanz, Schimmelbildung
usw.

Hm, das würde ich mir aber nochmal überlegen, evtl. auch mal richtig beraten lassen. Auch wegen möglicher Förderungen.

Also Fakt ist, dass ich die die Wärmeenergie von 2500 Ltr.
Heizöl brauche, mit paar Massnahmen könnte ich das ev. noch
bischen drücken, aber unter 2000 im Jahr komme ich nicht .

Wie wird Warmwasser bei Euch bereitet?

Meine Glaskugel sagt mir, dass der Kohle- und Kokspreis in Zukunft enrom steigen wird. Auch ohne Steuern. Die Vorräte sind begrenzt, die Nachfrage enorm.

Aus diesem Grund würde ich keinen Kohleofen neu bauen. Höchstens einen, in den man evtl. einen Pelletbrenner oder sowas umrüsten könnte. Holz zu verbrennen ist vom Angebot in der Region abhängig, ob sich das lohnt.

Die Kohlenschlepperei ist übrigens auch nicht wirklich angenehm, man muß ja die Sache im Auge behalten, nachlegen etc. Am Heizungsregler drehen ist da nicht :smile:

Ich kenne jemanden, der hat sich vorsorglich für die nächsten
10 Jahre mit Steinkohle bevorratet,
hat der es richtig gemacht?

Wenn er den Platz hat, warum nicht.

Obwohl ich auch fürchte, dass für heimische Festbrennöfen bald irgendeine Regelung erlassen wird, wegen Feinstaub, Co2 etc.

Bei uns ist das so: Haus, ca. 50 Jahre alt, noch ungedämmt. Ölofen im Keller, Warmwasser über Boiler, elektrisch, Allesbrennerkaminofen im Wohnzimmer mit Warmluftschächten in fast alle Räume des Hauses. Soweit der Bestand. Wir hatten im Winter das Gefühl, zum Fenster bzw. Dach hinauszuheizen.

Der Plan: Energieberatung, und zwar eine ausführliche. Dort erfahren wir auch, welche Maßnahmen sich in welchen Zeiträumen auszahlen. Dämmen, wo es sinnvoll ist. Wahrscheinlich solare Warmwasserbereitung aufs Dach.

Schwer, das mit dem Blick in die Zukunft. Auch deshalb würde ich lieber sparen als Umsatteln. Das Umsatteln kann sich als falsch herausstellen, das Sparen lohnt sich auf jeden Fall.

Grüße
kernig

Von irgendwelche Wärmedämmmassnahmen sehe ich lieber ab,
zwecks extremer Kosten, alter Bausubstanz, Schimmelbildung
usw.

Hm, das würde ich mir aber nochmal überlegen, evtl. auch mal
richtig beraten lassen. Auch wegen möglicher Förderungen.

Hallo!

Da habe ich mich nicht richtig ausgedrückt,
vieles was an Energieeinparmassnahmen mit einfachen Mitteln möglich ist, ist bereits einiges gemacht worden.
Kellertrockenlegung, Fussböden, im Obergeschoss gedämmte Decken, neue Türen, teilweise auch neue Fenster, also alles was ich in den letzten Jahren gebaut habe, wurde schon mit dem Hintergedanken an Wärmedämmung und Luftdichtheit gemacht.

Ich muss im Bad meine Decke nochmal abnehmen, Dampsperre und Isolierung einbauen,
das wird aber dieses Jahr noch. Und dann noch meine Fenster abdichten, das wird auch noch vor dem Winter.

Bei meinen Eltern gibt es auch noch paar Sachen zu machen,
aber unter 2000 Ltr. Heizöl im Jahr werde ich nicht kommen.

Da würde nur eine Aussenwandisolierung helfen, das ist mir aber zu teuer,zu aufwändig und zu unsicher.
Da müssten dann auch alle Fenster raus, was eine Riesenaktion wird, wenn man das ordentlich machen will. Das ist mir einfach zu aufwändig und zu teuer, und danach schimmelt die Bude vielleicht an allen Ecken.
Da würde ich mir dann ehr ein kleines, neues Haus bauen.

Es wurde noch zwecks Warmwasserbereitung gefragt:
Zwei Drittel werden durch die Ölheizung erwärmt, ansonsten hab ich bei mir im Bad einen el. Durchlauferhitzer. Wg. der sehr langen notwendigen Leitung.
Ich habe auch schon mal gerechnet, die Energiemenge für das Warmwasser ist ja ehr gering, da lohnt sich derzeit keine Solaranlage.
Die Dachflächen sind auch sehr ungünstig ausgerichtet. Ev. später mal…

Nun, also ich habe mir das so vorgestellt:

Direkt am Haus einen teilweise unterirdischen Heizungskeller zu bauen.
So 6 m daneben ist eine Klärgrube, welche aber noch nie benutzt wurde.
Da dachte ich mir, diese als Kohlebunker zu benutzen, und gleich noch einen Verbindungsschacht zum Heizhaus zu bauen. Also dass sich die Kohlenschlepperei auf ein Minnimum beschränkt.

Auch gibt es noch eine Werkstatt und ein Büro, dass ich auch mit von dem Heizhaus mit Wärme versorgen könnte, ist gleich daneben.

Nun, ich bin derzeit halt auf diese Idee sehr fixiert,
und baue auch gern.
Wenn jemand meint, das ist völliger Unsinn,
sollte er das bitte auch schreiben.

Grüße, Steffen!