hallo Steffen,
ich habe immer das Gefühl, daß keiner begreift, dass wir das
System gerade KAPUTT machen.
Du bist es, der es nicht wahr haben will, dass sieses System selbstzerstörned ist. Dahinter liegen logische Zwänge.
Gruß
Frank
hallo Steffen,
ich habe immer das Gefühl, daß keiner begreift, dass wir das
System gerade KAPUTT machen.
Du bist es, der es nicht wahr haben will, dass sieses System selbstzerstörned ist. Dahinter liegen logische Zwänge.
Gruß
Frank
Hi Steffen,
ich frage mich in welcher Welt Du lebst.
Glaubst Du ernsthaft, dass heute ein Arbeitnehmer noch etwas
geschenkt bekommt?genau da liegt das Problem, immer erwarten alle etwas
geschenkt zu bekommen!
Du hast doch geschrieben:
„Die Leute rennen allen hinterher, die Ihnen versprechen, daß sie MEHR bekommen und dafür WENIGER tun müssen.“
Und das glaube ich nicht.
Die Menschen wissen sehr wohl, dass Reformen sein müssen, ABER warum so einseitig? Wieso ist plötzlich die Krankenversicherung ab dem 43. Tag nur noch Sache des Arbeitnehmers?
Warum wird die Bezugsdauer für die ArbeitslosenVERSICHERUNG (für die ich teuer bezahle) stark gekürzt, die z.T. unsinnigen Weiterbildungs- und ABM- Maßnahmen aber nicht angetastet?
Warum wird das Verhältnis zwischen Lohnsteuer und Körperschaftssteuer im Bundesetat immer einseitiger. Es kann doch nicht angehen, dass viele Großbetriebe keine Steuern zahlen, aber die Raucher 1€ mehr bezahlen sollen, und das aus fadenscheinigen Gründen.
In der Globalisierungswelle kam ich von der guten alten
„Rotfabrik“ Hoechst AG in ein amerikanisches Unternehmen. So
wie mir ging es tausenden in Zig anderen Unternehmen der HAG.
Jetzt geht es meiner Branche sehr gut und warum soll ich davon
nicht profitieren?Natürlich sollst Du profitieren, aber wenn es abwärts geht
sollte man sich auch flexibel zeigen und das ist z.Zt. in
vielen Branchen der Fall. Wenn einem dann nur die
Trillerpfeife einfällt …
Ich bin sicher nicht für ‚amerikanische Verhältnisse‘ aber
alle müssen Ihren Teil leisten und keiner, weder AG noch AN
sind dazu bereit.
Danke, das wollte ich hören. Unser Profitsharing läuft noch einigermaßen gut, was aber Netto übrig bleibt fördert nicht gerade die Leistungsbereitschaft.
Schlechte Jahre hatten wir auch schon und wir waren flexibel, wenn Du darunter die Streichung der Jahresprämie siehst.
Zu den Trillerpfeifen und Plastiktüten-Überziehern habe ich auch ein gespaltenes Verhältnis 
Wir steuern auf das amerikanische System hin, ohne deren Vorzüge, nämlich niedrige Steuern, zu haben. Wir werden geringe Leistungen UND hohe Steuern haben und das ist absolut nicht in unserem Interesse.
Ich habe den Eindruck, dass die Menschen, die von
Unflexibilität und Leistungsverweigerung sprechen keine Ahnung
vom Arbeitsleben im 21sten JH haben. Anderes kann ich mir
diese Klischees nicht vorstellen.ich habe immer das Gefühl, daß keiner begreift, dass wir das
System gerade KAPUTT machen. Wenn es soweit ist gibt es auch
nix mehr zu verteilen. Also machen wir besser weiter wie
bisher, zeigen immer mit dem Finger auf die anderen und
hoffen, daß alles erst den Bach runter geht, wenn wir nicht da
sind.
Schröder und meine Lieblingsministerin Ulla S. leisten einen großen Beitrag dieses System erst ungerecht und dann kaputt zu machen.
Viele Grüße,
Joe
Hi,
Du hast doch geschrieben:
„Die Leute rennen allen hinterher, die Ihnen versprechen, daß
sie MEHR bekommen und dafür WENIGER tun müssen.“
Und das glaube ich nicht.
Wenn ich mir anschaue, wie auf einmal die Krankheitstage zurückgehen, wenn man Angst um den Arbeitsplatz hat … ach, ja, die schleppen sich dann schwerkrank zur Arbeit.
Wenn ich mir anschaue, wieviele Arztbesuche es bei uns gibt, im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern … darfs noch ne massage sein.
Wenn ich mir anschaue, daß ca 1.Mio (Quelle weiß ich leider nicht mehr) der Arbeitslosen garkeine Arbeit suchen.
Die Menschen wissen sehr wohl, dass Reformen sein müssen, ABER
warum so einseitig?
Du hast ja recht, ich hab ja geschrieben, ich würde auch von AG und Vermögenden mehr verlangen. Das Besteuerungs-Verhältnis von Kapitalerträgen zu Einkünften aus Lohn/Gehalt stimmt einfach nicht.
Hier ging es aber um Gewerkschaften und das sind die gleichen Betonköpfe wie die AG. Mit keinem ist eine Reform in irgendeine Richtung zu machen!
Wir steuern auf das amerikanische System hin, ohne deren
Vorzüge, nämlich niedrige Steuern, zu haben. Wir werden
geringe Leistungen UND hohe Steuern haben und das ist absolut
nicht in unserem Interesse.
Eben, deswegen müssten die Leute mit dem Vorhandenen sparsam und gewissenhaft umgehen. Dies tut man meiner Meinung nach aber nicht!
Da muß man Anreize schaffen.
Wir bekommen doch nur amerikanische Verhältnisse, wenn das System kaputtgeht, also müssen wir es reformieren! Weniger einzahlen und mehr rausnehmen geht nunmal nicht.
Schröder und meine Lieblingsministerin Ulla S. leisten einen
großen Beitrag dieses System erst ungerecht und dann kaputt zu
machen.
Was willst DU denn tun, damit uns die KV und die RV nicht um die Ohren fliegen? So weiter wie bisher?
Ich denke es muß weit gekommen sein, wenn sogar die Sozis begriffen haben, daß es so nicht weitergeht.
Gruss
Steffen
Ein letztes…
… mal hallo Steffen,
denn wir sich sicherlich gar nicht so weit auseinander.
(…)
Hier ging es aber um Gewerkschaften und das sind die gleichen
Betonköpfe wie die AG. Mit keinem ist eine Reform in
irgendeine Richtung zu machen!
(…)
Ich finde, dass bei Reformen jede Seite dagegen anschreien sollte, denn nur dann ist sie wirklich gerecht.
Bei der Agenda 2010 sind die Arbeitgeber verdächtig still.
Ganz klar, was da steht passt ihnen gut in den Kram.
Ich wollte Dir keine Einseitigkeit vorwerfen, wohl aber einigen Anderen hier und ganz besonders dem Kanzler mit seinem Gruselkabinett.
Gruß, Joe
Hi!
Jetzt versuchen die Bsirskes, Engelen-Kefers und Sommers, die
Regierung ein weiteres Mal zu erpressen. Das Fußvolk rennt wie
blöde auf den Staßen herum und fordert weniger Arbeit, mehr
Schulden, mehr Leistungen der Sozialsysteme.
Was ich an den Forderungen der Gewerkschaftsbosse nicht verstehe:
Die (Höher-)Verschuldung des Staates ist die beste Methode der Kapitalumverteilung von unten nach oben.
Warum?
Wenn der Staat sich höher verschulden muß - so wie jetzt von den Gewerkschaftsführern gefordert -, muß Vater Staat sich das Geld ja irgendwo besorgen. Also legt er Anleihen auf, die sich nur dann verkaufen lassen, wenn sie entsprechende Rendite bringen. Wer kauft sich diese Anleihen? Die Leute, die ohnehin schon auf gut gefüllten Konten sitzen. Nun muss der Staat jedes Jahr für die Anleihen Zinsen zahlen - eben an jene wohlhabenden Menschen unter uns. Womit werden die Zinsen gezahlt? Mit den Steuern der kleinen Leute, die sich krumm und bucklig arbeiten. So fließt das Geld aus den Taschen der kleinen Leute über den Umweg Bundesfinanzministerium in die Taschen der Reichen und Superreichen.
Clever gemacht, Herr Sommer, Bsirske & Co.! Wie sehen eigentlich Ihre Einkommensverhältnisse und Kontostände aus? Darf ich da einen gewissen Eigennutz vermuten?
Grüße
Heinrich