Kollektiver Gewerkschaftsaustritt

Hallo Deutschland,

seit 1973 bin ich in der Gewerkschaft, teilweise war ich sogar Vertrauensmann. Ich habe Lehrgänge besucht, auf denen frustrierte Studienabbrecher als sogenannte Teamer Vulgärmarxismus auf Sonderschul-Niveau predigten. Unser Betriebsrat war und ist der faulste Haufen in der ganzen Firma (Deutsche Post AG). Manche freigestellte Mitglieder sind nicht mal fähig, eine e-mail zu öffnen. Diese Ignoranz und Dummheit setzt sich fort bis in die Spitze des undemokratischen und in Teilen faschistoiden DGB. Für mich sind die Gewerkschaftsbonzen die größten Arbeitsplatzvernichter weltweit.

Der ständig wachsende Einfluß der Gewerkschaften (wie anderer Interessengruppen) lähmt zunehmend die Politik. Staat, Gesellschaft und Wirtschaft sind am Rande des Ruins angekommen. Wir haben doppelt so viel Urlaub wie Arbeitnehmer in vergleichbaren Industriestaaten. Wir sind das Land mit den jüngsten Rentnern und den ältesten Studenten. Wir fordern Ausbildungsplätze für Schulabgänger, die trotz Hauptschulabschluß weder Lesen noch Schreiben können.

Jetzt versuchen die Bsirskes, Engelen-Kefers und Sommers, die Regierung ein weiteres Mal zu erpressen. Das Fußvolk rennt wie blöde auf den Staßen herum und fordert weniger Arbeit, mehr Schulden, mehr Leistungen der Sozialsysteme. Ich möchte einfach nicht mehr zu diesen trillerpfeifenden Volldeppen gehören. Meine Frage an andere gewerkschaftskritische Mitglieder: Sollte man nicht mal „seiner“ Gewerkschaft oder dem DGB kollektiv mit Austritt drohen, wenn die Erpressungsversuche in Richtung Regierung nicht aufhören? Gibt es vielleicht schon eine Initiative dieser Art?

Freundliche Grüße, Hans-Jürgen

Geld heute abschaffen.

Hallo Deutschland,

Hallo Hans-Jürgen,

wieso fallt ihr eigentlich immer wieder auf die Propagandamärchen der bürgerlichen Regierungen herein? Die sind lediglich zu doof, muit Geld umzugehen, das wars schon.
Schau mal ins Finanzbrett und les dir alles durch.
Die Gewerkschaften wissen schon, was sie machen. Nicht komplett, aber in die richtige Richting.

beste Grüße
Frank

Bei deinen Beiträgen wird mir die in sozialistischen Staaten oft geübte Praxis des Wegschließens notorisch andersdenkender immer sympathischer. In unseren kapitalistischen Systemen ist das leider erst erlaubt, wenn der „andersdenkende“ sich oder andere gefährdet.

Du bist nahe dran.

gruss
winkel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin

Also wenn all diese „marxistischen“ Lehrgaenge so schlecht waren,wieso hast du
dann an mehreren teilgenommen?Und woher weisst du denn dass das alle
frustrierte Studienabbrecher waren? Hast du dir von allen die Lebensgeschichte
geben lassen?
Und wenn der Betriebsrat der Post AG so schlecht ist,wieso wurde der dann
gewaehlt?Wieso bist du bei all deinem Wissen und deinem Durchblick nicht
zum Betriebsrat gewaehlt worden?Hast du ueberhaupt kandidiert?
Manche Menschen haben keinen eigenen Computer.Wenn sie dann vor einem sitzen
sind sie natuerlich ueberfordert.Hast du denn dem ach so unfaehigen Mann denn
dann gezeigt wie er es denn machen kann?
Wie kommst du eigentlich vom BR der Post zum DGB? Ich glaube nicht das sich der
DGB ausschliesslich aus ehemaligen Betriebsraeten der Post zusammensetzt.
Und undemokratisch und faschistoid soll der sein?Inwiefern denn?
Wenn der Einfluss der Gewerkschaften so unglaublich stark ist dann sag mir
doch bitte mal warum das gewerkschaftsfeindliche Hartz-Konzept so einfach
durch ist,aber die Vermoegenssteuer und die Ausbildungsabgabe dafuer nicht?
Die Aenderung des Streikparagraphen,anfangs noch in einer Regierunserklaerung
versprochen,ist auch nicht gemacht worden…
Wenn du Vergleiche mit anderen Laendern machst waere es nett wenn du schreibst
welche Laender das denn sind.
Schulabgaenger die nicht Lesen und Schreiben koennen duerfen nach deiner
Aussage also keinen Ausbildungsplatz bekommen.Wieso nicht?Und wieviele
sind dass denn ueberhaupt?Kannst du mal bitte Zahlen durchgeben?
Ausserden forden die Gewerkschaften ja genuegend Ausbildungsplaetze fuer
ALLE Jugendlichen.Oder sind deiner Meinung nach alle Jugendlichen ohne
Ausbildungsplatz des Lesens und Schreibens nicht maechtig?
Was die „Epressung“ angeht…inwiefern wird denn erpresst?
Ich bin froh dass wenigstens die Gewerkschaften offen gegen den
im Reformmantel daherkommenden Sozialabbau angehen.
Wenn ich den Eindruck habe dass etwas schlecht laeuft dann sage ich das auch
oeffentlich.Das nennt sich freie Meinungsaeusserung.Ist uebrigens im
Grundgesetz festgeschrieben.Das gleiche gilt auch fuer das „Fussvolk“.
Willst du wirklich behaupten dass sie aufspringen und demonstrieren
fuer etwas fuer dass sie ueberhaupt nicht eintreten wollen anstatt
gemuetlich daheim zu sitzen?
Und zu deiner letzten Frage,ich bin ein kritisches Gewerkschaftsmitglied.
Ich ueberlege ob ich mit den jeweiligen Aktionen mitgehen kann.
Wenn etwas schieflaeuft dann benutze ich mein Recht auf meine Meinung
und sage das auch.Wenn einem was nicht passt kann man konstruktiv mitarbeiten.
Immerhin werden nirgendwo sonst so viele wichtige Funktionen von gewaehlten
Mitgliedern erledigt wie in den Gewerkschaften.Solange ich im
Ortsjugendausschuss ,im Bezirksjugendausschuss,auf der Bundeskonferenz,auf
Delegiertenversammlungen usw auch nur das geringste bewegen kann, kommt
ein Austritt fuer mich nicht in Frage.Aus dem DGB kann ich ja sowieso
nicht austreten.Der ist ja immerhin ein Dachverband fuer Gewerkschaften.
Daher nennt man ihn ja auch Deutschen Gewerkschaftsbund.

MfG

Merias

Hallo,

Bei deinen Beiträgen wird mir die in sozialistischen Staaten
oft geübte Praxis des Wegschließens notorisch andersdenkender
immer sympathischer. In unseren kapitalistischen Systemen ist
das leider erst erlaubt, wenn der „andersdenkende“ sich oder
andere gefährdet.

Faschismus light? Da bin ich aber sehr dagegen! Du solltest mal dringend Deine Visitenkarte überarbeiten. Da steht was von „Hobbys: Philosophieren, Dichten, intelligente Gespräche, Lockerheit.“ Trifft ja gar nichts auf Dich zu!

Gruß

Fritze

Hallo,

wenn Du der Meinung bist, die Gewerkschaften hier wären schlimm, dann schau Dir mal erstmal die in den USA an! Dort geht mir regelmäßig der Hut hoch! Ich kann nicht nachvollziehen, dass die Unternehmen gerne die amerikanischen Verhältnisse loben.

Gruß

Fritze

Hallo,

Bei deinen Beiträgen wird mir die in sozialistischen Staaten
oft geübte Praxis des Wegschließens notorisch andersdenkender
immer sympathischer. In unseren kapitalistischen Systemen ist
das leider erst erlaubt, wenn der „andersdenkende“ sich oder
andere gefährdet.

Faschismus light? Da bin ich aber sehr dagegen! Du solltest
mal dringend Deine Visitenkarte überarbeiten. Da steht was von
„Hobbys: Philosophieren, Dichten, intelligente Gespräche,
Lockerheit.“ Trifft ja gar nichts auf Dich zu!

Hi Fritze,

auch bei meinen Hobby´s ist es nicht Pflicht, jeden Schwachsinn ertragen zu müssen.

  • Als einziges Argúment der Diskussion die ML-Werke heranzuziehen, welche offensichtlich nicht mal verstanden sind

  • immerwieder zu betonen, daß alle hier blöde sind, nicht fähig zu verstehen, die DDR ein toller Staat war,

  • Als Beweis für die Richtigkeit der Thesen sich selbst und seine eigenen Texte zu zitieren

  • Bei der Anforderung von Definitionen und Erklärungen, die weder in den eigenen noch in den ML-Werken stehen, auf schlichtes Beschimpfen des Fragenden zu verfallen,

das sind pathologische Kennzeichen, die dringlich mahnen ärztlichen Besitand herbeizurufen.

Und die andererseits von mir verlangen, mich deutlichst gegen dieses in seiner Art faschistische Verhalten zu protestieren. Hättest du in meinem Text den Konjunktiv beachtet, so hättest du gesehen, daß ich nicht gefordert habe, sondern nur betrachtet habe, welche Konsequenz sein Tun in der von ihm gelobten Staatsform hätte.

Und zu konstatieren, daß er sich sichf und andere gefährdet ist nicht faschistisch.

gruss
winkel

Hallo 1/82.000.000stel Deutschland,

seit 1973 bin ich in der Gewerkschaft, teilweise war ich sogar
Vertrauensmann. Ich habe Lehrgänge besucht, auf denen
frustrierte Studienabbrecher als sogenannte Teamer
Vulgärmarxismus auf Sonderschul-Niveau predigten. Unser
Betriebsrat war und ist der faulste Haufen in der ganzen Firma
(Deutsche Post AG). Manche freigestellte Mitglieder sind nicht
mal fähig, eine e-mail zu öffnen. Diese Ignoranz und Dummheit
setzt sich fort bis in die Spitze des undemokratischen und in
Teilen faschistoiden DGB. Für mich sind die
Gewerkschaftsbonzen die größten Arbeitsplatzvernichter
weltweit.

ob ich Deine Gewerkschaftsmitgliedschaft glauben soll…
Nun ja, wenn ihr euch faule Mitglieder wählt kann ich doch als IG BCE´ler nichts dafür.
Man kann am DGB einiges kritisieren, aber faschistoid? Sei mir nicht böse, aber diese Aussage klingt nach Sonderschul-Niveau.
Zum Thema Arbeitsplatzvernichter habe ich etwas weiter unten einen link zu unserem neuen Tarifvertrag gesetzt. Dieses Argument wird durch ständiges wiederholen auch nicht wahr.

Der ständig wachsende Einfluß der Gewerkschaften (wie anderer
Interessengruppen) lähmt zunehmend die Politik. Staat,
Gesellschaft und Wirtschaft sind am Rande des Ruins
angekommen. Wir haben doppelt so viel Urlaub wie Arbeitnehmer
in vergleichbaren Industriestaaten. Wir sind das Land mit den
jüngsten Rentnern und den ältesten Studenten. Wir fordern
Ausbildungsplätze für Schulabgänger, die trotz
Hauptschulabschluß weder Lesen noch Schreiben können.

Doppelt so viel Urlaub ist falsch, es sei denn Du beziehst Dich ausschließlich auf die USA. Und selbst die haben mehr Feiertage als wir.
Das manche Schulabgänger nicht richtig lesen und schreiben können, ist natürlich auch Schuld der Gewerkschaften. Wir, die IGBCE haben uns mit der Geschäftsleitung über die Einstellung von Behinderten eingesetzt, aber das findest Du bestimmt auch überflüssig, denn nur Leistung zählt!

Jetzt versuchen die Bsirskes, Engelen-Kefers und Sommers, die
Regierung ein weiteres Mal zu erpressen. Das Fußvolk rennt wie
blöde auf den Staßen herum und fordert weniger Arbeit, mehr
Schulden, mehr Leistungen der Sozialsysteme. Ich möchte
einfach nicht mehr zu diesen trillerpfeifenden Volldeppen
gehören. Meine Frage an andere gewerkschaftskritische
Mitglieder: Sollte man nicht mal „seiner“ Gewerkschaft oder
dem DGB kollektiv mit Austritt drohen, wenn die
Erpressungsversuche in Richtung Regierung nicht aufhören? Gibt
es vielleicht schon eine Initiative dieser Art?

Schröder kann froh sein, dass es noch Leute wie Dich gibt, die seine EINSEITIGE Agenda 2010 anscheinend gut findet.
Die Gewerkschaften sollen ihre Mitglieder nach außen hin vertreten und diese Agenda 2010 ist so schwachsinn. Wenn jetzt die Gewerkschafter in der SPD Fraktion diese ablehnen, ist dies ihr gutes recht.

Viele Grüße,
Joe

Hi!

Volle Zustimmung.

Sollte man nicht mal „seiner“ Gewerkschaft oder
dem DGB kollektiv mit Austritt drohen, wenn die
Erpressungsversuche in Richtung Regierung nicht aufhören? Gibt
es vielleicht schon eine Initiative dieser Art?

Weshalb trittst Du nicht einfach aus und fertig?
Viele andere tun das momentan ebenfalls.

Auf Erpressung mit Erpressung reagieren, ist im Falle von Leuten wie Bsirske wenignsinnvoll. Diese Typen verstehen nur klare Konsequenzen.

Grüße,

Mathias

Hi!

wenn Du der Meinung bist, die Gewerkschaften hier wären
schlimm, dann schau Dir mal erstmal die in den USA an! Dort
geht mir regelmäßig der Hut hoch! Ich kann nicht
nachvollziehen, dass die Unternehmen gerne die amerikanischen
Verhältnisse loben.

Nur 2 Punkte sind hier interessant:

1.) in den USA darf man bei Einstellungsgesprächen nach einer evtl. Gewerkschaftszugehörigkeit fragen und der Einzustellende darf nicht lügen.

2.) Es ist einzelnen Unternehmen bei Streiks die Aussperrung einzelner Mitarbeiter erlaubt.

Wer sich in den USA also von Gewerkschaften erpressen lässt, ist selbst schuld.
Das Beispiel Caterpillar sollte man 1:1 auf die ostdeutschen Metaller übertragen, vielleicht kommen sie dann zur Vernunft…

Grüße,

Mathias

… Recht hat er
Hi,

Hans-Jürgen hat doch Recht! Die Leute rennen allen hinterher, die Ihnen versprechen, daß sie MEHR bekommen und dafür WENIGER tun müssen.

Ob Bsirske nach der Kundgebung wieder seinen bequemen Sitz im Aufsichtsrat einnimmt oder der Zwickel dem Mannesmann-Esser die Millionen in den A… steckt juckt wieder keinen.

Ich habe auch noch nie begriffen, warum ein deutscher Facharbeiter sich anmaßt, daß er es verdient 5x soviel Geld zu bekommen wie der gleiche Arbeiter in Tschechien. Dazu natürlich mehr Urlaub, Kündigungsschutz … und dann am besten noch 35 Std-Woche.
Unser Sozialprodukt entsteht aus Wertschöpfung und die kann bei 35Std.-Woche nicht so hoch sein wie bei 40!

Ich will hier nicht behaupten, daß die Politiker, Firmen und deren Manager nicht zurückstecken müssten aber das wäre ein anderer Thread.
Unsere lieben Arbeitnehmer müssen aber endlich begreifen, daß sie auch was leisten müssen für Ihr Geld und flexibel bleiben müssen. Man kann nicht immer nur auf die in besseren Tagen erstrittenen Annehmlichkeiten pochen und dabei zusehen wie alles den Bach runter geht. Hauptsache ICH muss nichts abgeben.
Auf diese Weise verlieren wir nach und nach unsere Weltmarktanteile und die Arbeitslosigkeit steigt.

Ich denke wir werden uns noch umschauen, wenn Tschechien und Polen in die EU kommen.

Gruss
Steffen

Moin Steffen,

Ich habe auch noch nie begriffen, warum ein deutscher
Facharbeiter sich anmaßt, daß er es verdient 5x soviel Geld zu
bekommen wie der gleiche Arbeiter in Tschechien.

Oder 20mal soviel wie in Bangladesch. Was ist das denn für ein Argument? Erstens sind die Lebenshaltungskosten andere, zweitens die Arbeitsproduktivität (ich weiss, das passt sich an, aber ja auch die Löhne. Die in Tschechien steigen ja durchaus).

Ciao

Ralf

Hallo Steffen,

(…)

Unsere lieben Arbeitnehmer müssen aber endlich begreifen, daß
sie auch was leisten müssen für Ihr Geld und flexibel bleiben
müssen. Man kann nicht immer nur auf die in besseren Tagen
erstrittenen Annehmlichkeiten pochen und dabei zusehen wie
alles den Bach runter geht. Hauptsache ICH muss nichts
abgeben.

ich frage mich in welcher Welt Du lebst.
Glaubst Du ernsthaft, dass heute ein Arbeitnehmer noch etwas geschenkt bekommt?
In der Globalisierungswelle kam ich von der guten alten „Rotfabrik“ Hoechst AG in ein amerikanisches Unternehmen. So wie mir ging es tausenden in Zig anderen Unternehmen der HAG.
Jetzt geht es meiner Branche sehr gut und warum soll ich davon nicht profitieren?
Ich habe den Eindruck, dass die Menschen, die von Unflexibilität und Leistungsverweigerung sprechen keine Ahnung vom Arbeitsleben im 21sten JH haben. Anderes kann ich mir diese Klischees nicht vorstellen.

Schönen Gruß,
Joe

Hallo,

grundsätzlich steht es jedem frei, sich von der Gewerkschaft zu trennen. Ich bin schon seit Jahren wegen der einseitigen Politik des DGD ausgetreten.

Tatsache ist aber auch, dass Schröder heute nur auf Kosten der Arbeitnehmer sparen will, weil man vorher politisch in allen Parteien zu faul war, sich mit der Zukunft und den Perblemen zu befassen. Politik ist eben nicht alleine wie man Kohl als Staatmann über das Volk stülpt oder bei den Grünen und der SPD einem gewissen Klientel ihre geschlechtsspezifischen Probleme regelt. Politik ist Verantwortung für das Volk. Dieser Verantwortung kam die Politik seit 1990 nicht mehr nach. Heute will man sie auf dem Rücken der sozial Schwachen lösen und rudert mit den westdeutschen Sozialschmarotzern Hundt und Rogowski um die Wette.

Oder was ist jemand, der am Steueraufkommen nicht teilnimmt, aber die komplett mit Steuergeldern gezahlte Infrakstruktur unseres Landes nutzt ? Richtig, solche Menschen gelten als Asoziale. Asozial = schädlich für die Gemeinschaft, leben auf Kosten der Gemeinschaft. Soweit will ich bei den Funktionären nicht gehen.

Gruss Günter

Bei deinen Beiträgen wird mir die in sozialistischen Staaten
oft geübte Praxis des Wegschließens notorisch andersdenkender
immer sympathischer. In unseren kapitalistischen Systemen ist
das leider erst erlaubt, wenn der „andersdenkende“ sich oder
andere gefährdet.

Du bist nahe dran.

Das gebe ich glatt zurück.
Deshalb wurden die wahrscheinlich wegschlossen, weil sie nur Schaden angerichtet haben.

Frank

Hallo Günther,

Tatsache ist aber auch, dass Schröder heute nur auf Kosten der
Arbeitnehmer sparen will, weil man vorher politisch in allen
Parteien zu faul war, sich mit der Zukunft und den Perblemen
zu befassen.

Das können die doch gar nicht!! Wer von denen hat denn gelernt, zu planen? Den bürgerlichen Parteien fehlt schlicht das Werkzeug dazu.
Nach welchem Plan entwickelt sich denn nun die Menschheit? Liberlalismus ist Quatsch, reine Ideologie. Eine konsequente Leugnung des semantischen Prinzips - einem Naturgesetz.

Gruß
Frank

daß du mit deiner politischen Einstellung un deinen Forderungen nicht mehr auf dem Boden der Verfassung dieser Republik stehst!

Gottseidank zählt in diesem Land, das, was die Mehrheit wünscht und nciht das, was selbsternannte Allwissende meinen, was richtig ist.

winkel

daß du mit deiner politischen Einstellung un deinen
Forderungen nicht mehr auf dem Boden der Verfassung dieser
Republik stehst!

Womit stehe ich nicht auf dem Boden der Verfassung?

Gottseidank zählt in diesem Land, das, was die Mehrheit
wünscht und nciht das, was selbsternannte Allwissende meinen,
was richtig ist.

Ich bin nicht selbsternannt, ich rede nur von Fakten und deren logischen, jederzeit reoproduzierbaren Zusammenhängen. Das hat nunmal nichts mit „politischer Einstellung“ sondern etwas mit Sachzwängen zu tun. Dass Eichel nicht nur dieses Jahr, sondern auch in den folgenden die Stabilitätskriterien nicht einhalten kann, liegt schlicht daran, dass er offen ersichtlich keine Ahnung über die Wirkungsweise von dem ihm zur Verfügung stehenden Steuerinstrumenten hat.
Mit einer Mehrwertsteuererhöhung vermindert sich logischerweise die Kaufkraft noch mehr - mehr Wirtschaftseinbruch. Wollen wir darüber Wetten abschließen?

Frank

Hi

ich frage mich in welcher Welt Du lebst.
Glaubst Du ernsthaft, dass heute ein Arbeitnehmer noch etwas
geschenkt bekommt?

genau da liegt das Problem, immer erwarten alle etwas geschenkt zu bekommen!

In der Globalisierungswelle kam ich von der guten alten
„Rotfabrik“ Hoechst AG in ein amerikanisches Unternehmen. So
wie mir ging es tausenden in Zig anderen Unternehmen der HAG.
Jetzt geht es meiner Branche sehr gut und warum soll ich davon
nicht profitieren?

Natürlich sollst Du profitieren, aber wenn es abwärts geht sollte man sich auch flexibel zeigen und das ist z.Zt. in vielen Branchen der Fall. Wenn einem dann nur die Trillerpfeife einfällt …
Ich bin sicher nicht für ‚amerikanische Verhältnisse‘ aber alle müssen Ihren Teil leisten und keiner, weder AG noch AN sind dazu bereit.

Ich habe den Eindruck, dass die Menschen, die von
Unflexibilität und Leistungsverweigerung sprechen keine Ahnung
vom Arbeitsleben im 21sten JH haben. Anderes kann ich mir
diese Klischees nicht vorstellen.

ich habe immer das Gefühl, daß keiner begreift, dass wir das System gerade KAPUTT machen. Wenn es soweit ist gibt es auch nix mehr zu verteilen. Also machen wir besser weiter wie bisher, zeigen immer mit dem Finger auf die anderen und hoffen, daß alles erst den Bach runter geht, wenn wir nicht da sind.

Gruss
Steffen

Oder 20mal soviel wie in Bangladesch. Was ist das denn für ein
Argument? Erstens sind die Lebenshaltungskosten andere,
zweitens die Arbeitsproduktivität (ich weiss, das passt sich
an, aber ja auch die Löhne. Die in Tschechien steigen ja
durchaus).

Das Argument ist, daß die Tschechen unsere Nachbarn sind, bald in die EU kommen und von der Produktivität fast vergleichbar sind. Natürlich wird sich die Bezahlung auch an den Lebenshaltungskosten orientieren aber im Verhältnis verdient man bei uns trotzdem mehr.

Wir können doch nicht ständig Fabriken in Ostdeutschland subventionieren, nur damit die nicht nach Tschechien gehen. Dann haben wir zwar die Arbeitsplätze sind aber Milliarden an Subventionen los.
Wir müssen von der Produktivität her europaweit konkurrieren und das muß den Leuten auch klar sein.

Gruss
Steffen