Kolumbien- Ecuador- Peru?

Aufgrund unseres finanziellen Status wollten wir über Kolumbien (Bogota) mit dem Bus nach Ecuador und dann Richtung Peru weiterreisen. Da es der erste Südamerika Aufenthalt ist haben wir uns durch diverse Aussagen von Mitmenschen (die es natürlich besser wissen) leicht irritieren lassen. Das Auswärtige Amt rät von einer Landüberfahrt in Kolumbien ab (wobei hier ebenso von Peru und Ecuador abgeraten wird). Da hier ja einige erfahrene Reisende mit von der Partie sind würden wir gerne über deren Meinung zu unserem Vorhaben bitten. Sollte „Frau“Südamerika im Moment tatsächlich meiden oder sieht es im Land bedeutend ruhiger aus? Für hilfreiche Kommentare wäre ich dankbar…Gruß Vera
PS: Wie sieht es sprachlich gesehen aus? Komme ich als Anfänger in Spanisch auch mit Englisch weiter?

Raubüberfälle, Spanisch nötig
Hallo Vera!

Als weißer Europäer kann man allein oder zu zweit durch Kolumbien, Peru und Ecuador reisen, aber dafür sollte man

  1. Spanisch so gut können, daß man irgendwie durch alle Situationen (auch mit Skizzen und Wörterbuch) kommt,
  2. Lateinamerikaner etwas kennen und einschätzen können und
  3. ein Gespür für Situationen haben und (noch) Unbeteiligte beobachten können.
    Einfacher Test: Machen Dich bettelnde Kinder und aufdringliche Schuhputzjungen verlegen? Die Souveränität, mit der Du solch eine ungefährliche Begebenheit durchstehst, ist ein Anzeichen, ob Du Dich in anderer Lage als Opfer anbietest oder nicht.

Weil Du Deine Frage stellst und manche Vorstellungen vermuten läßt, habe ich den Eindruck, daß Du diese drei Anforderungen nicht erfüllst. Unter diesen Umständen rate ich Dir ab, durch die Provinzen zu reisen. Vielleicht fängst Du an einem sicheren Ort an, zum Beispiel in Cuzco (von dort nach Machu Picchu), so daß Du Dich einige Tage lang an die Leute gewöhnst. Sobald Du Dich bereit fühlst, reist Du weiter an den Titicacasee und nach Arequipa. Dann wirst Du besser beurteilen können, ob Du auch durch Kolumbien bis Bogotá kommen kannst. Und bereite Dir einen Plan B, für den Fall, daß Dir weitere Überlandreisen zu waghalsig erscheinen.

Welche Gefahren gibt es?

  1. Gewöhnlicher Diebstahl im Bus durch Mitreisende (zum Beispiel während der Pinkel- oder Imbißpause) oder in der Unterkunft: All Deine Papiere sind weg, Deine Kamera, Deine Jacke gegen die nächtliche Kälte, Deine Brille oder wichtige Medikamente.
  2. Raubüberfall in der Stadt auf der Straße durch eine Horde Minderjähriger und Kinder. Du wirst gezwungen, den Gegenwert von 200 $ aus einem Geldautomaten zu ziehen. Wenn Dir das gelingt, dann wirst Du in Ruhe gelassen; man läßt Dir Deine anderen Sachen. Wenn es Dir nicht gelingt, dann wollen sie Dich bestrafen, in dem sie mutwillig zerstören oder beschmutzen, was sie nicht gebrauchen können.
  3. [Selten] Raubüberfall in der Provinz auf der Landstraße von einer Bande Vogelfreier (die zur Rechtfertigung politische Ziele vorgeben) auf Autos und Busse. In dieser Hinsicht sind Busse sicherer, weil die Räuber in einem Bus mehr verteidigungsfähige Leute mit Waffen fürchten als in einem Pkw. Solche Überfälle sind mir nicht aus Peru und Ecuador bekannt. In Kolumbien wollen die Schurken auch nicht alle Reisenden ausrauben, sondern nur eine »Revolutionssteuer« erheben oder eine »Gebühr für den Schutz in ihrem Gebiet«.
  4. [Selten] Entführung. Geschieht in Kolumbien. Vor einigen Jahren wurden Touristen in der Sierra Nevada de Santa Marta entführt. (Sie wurden zuvor vor Rebellen in diesem Urwaldgebiet gewarnt).

Zwei Beobachtungen:

  • Die Gefahren bevorzugen Dein Geschlecht nicht.
  • Die Gefahren hängen nicht vom gegenwärtigen politischen Geschehen ab.

Natürlich treten nicht immer alle Gefahren ein. Die Frage ist, ob Du seelisch auf so etwas vorbereitet bist, und ob Du solch eine Lage bewältigen kannst.

Zur Sprache: Spanisch muß sein.

  1. Mit Englisch kommt man nicht überall durch.
  2. Auch wenn man mit Englisch weiterkommt, kann der Preis dafür sehr hoch sein, zum Beispiel, daß man für einen US-Amerikaner gehalten wird. In weiten Bereichen sind US-Amerikaner unbeliebt. Sie sind Goldesel, die zu betrügen ein Sport ist. Deutsche sind beliebter (und wenn die Einheimischen meinen, es sei freundlich, Deutsche mit »Heil Hitler« zu begrüßen, dann ist es besser, dies einzustecken, als die Einheimischen zu enttäuschen).
  3. Für Lateinamerikaner ist Englisch nicht »Weltstandard« (aus ihrer Sicht sind die Vereinigten Staaten spanisch- und englischsprachig), sondern Spanisch ist die Sprache, die die Amerikas beherrscht. Es gibt viele Lateinamerikaner, die »sich vom imperialistischen Gehabe angekotzt fühlen«, wenn sie einfach auf Englisch angequatscht werden mit dem Verlangen, daß sie das jetzt verstehen müßten – auch wenn die Person sogar gut Englisch kann. Wenn sie an Dir reichlich Dollars verdienen können, erdulden sie es. Sie wissen aber, daß die jungen Rucksacktouristen wenig Geld haben. Also werden sie lächelnd Dich abtropfen lassen. Setze Englisch behutsam ein.
    Viele machen sich über die Rucksacktouristen, die mochilas (Rucksack), lustig.
  4. Wenn Du möchtest, daß ein Lateinamerikaner Dich akzeptiert, dann mußt Du ihm zeigen, daß Du ihn akzeptierst, und das fängt mit Spanisch als der Sprache seines Landes und Teil seiner Kultur an (natürlich erwartet dort niemand, daß Du Quechua oder gar Aymara büffelst). Spanisch Radebrechen öffnet Türen und Herzen, mit Englisch kommst Du in eine andere Schublade.

Hallo Christian!
Vorab erst mal vielen lieben Dank für deine ehrliche und offene Antwort. Da ich diesen Text schon in mehreren Foren „gepostet“ (man lernt nie aus :wink:) habe und bisher nur fragliche Antworten erhalten besitze war ich über deine beglückt.
Kurzer Exkurs zu deinem Einwand meiner Person gegenüber:
Ich bin nicht die Person die sich in einem Forum als „weitgereister“ Rucksacktourist mit etlichen Fragen zu einer solchen Reise darstellt. Nur soviel, ich bin seit 7 Jahre nun jedes Jahr mit dem Rücksack unterwegs, bisher aber noch nicht in Südamerika. Da ich nicht einfach ein Land aufsuche von welchem der Besuch dringend abgeraten wird (Auswärtiges Amt) wollte ich mich auf diesem Weg erkundigen.
Meine Sorge ist nicht die Armut, darüber bin ich mir im Klaren. Vielmehr sind es die Verhältnisse im Land direkt.
Das Spanischproblem habe ich befürchtet, dennoch kam ich bisher ebenso mit Wörterbuch und einem Grundschatz an Vokabeln sehr gut aus. Nun haben mir viele geraten Südamerika nur zu bereisen, wenn du Spanisch gut beherrschst. Dies tue ich gewiss nicht weshalb ich verunsichert wurde. Es fällt mir dennoch unwahrscheinlich schwer von meinem Ziel abzukommen und davon auszugehen, dass jeder der Touristen Spanisch zweifelsfrei beherrscht.
Zu meiner Beobachtungsgabe:
Wie die meisten Menschen würde auch ich behaupten, dass meine Integration in eine Gemeinschaft nicht zu wünschen übrig lässt und ich mich bisher immer angemessen angepasst habe (Wenn auch mit Händen und Füßen). Wie ich bei einem Überfall oder ähnlichem reagieren würde kann ich nicht sagen (aber wer kann das schon). Bisher blieben mir größere Zwischenfälle erspart!

Was meine eigentliche Frage ist, wie waghalsig ist Südamerika im Moment? Warst du in letzter Zeit dort? Ich bin noch jung und habe noch ein paar Jahre reisen und genug andere Länder vor mir weswegen ich Südamerika ebenso verschieben könnte (was ich natürlich nicht zwingend möchte).
Wie kann ich Südamerikaner den besser kennen lernen als in ihrem Umwelt direkt? Ist da nicht ein wenig übertrieben (Kein persönlicher Angriff!)? Ich fahre natürlich in kein Land ohne mich zuvor über dieses zu informieren!
Lieben Gruß und vielen Dank für deine Mühen
Vera

Ecuador und Peru
Hallo Vera,

von Kolumbien würde ich dir abraten. Auch das Grenzgebiet Ecuadors zu Kolumbien ist bereits gefährlich, und sollte wirklich nicht ohne zwingende Gründe bereist werden. Ich habe zwar von genug Leuten gehört, die keine Probleme in Kolumbien hatten, aber eben so viele andere Geschichten.

Ecuador und Peru sind unkritischer. Du musst ein bisschen überlegen, wohin du fährst. Ich war 2004 in Ecuador größtenteils allein unterwegs. Unwohl gefühlt habe ich mich an zwei Orten: bestimmte Stellen in Guayaquil und Lago Agrio (ist schon Grenzgebiet zu Kolumbien). An beiden Orten war ich nur auf der Durchreise, und in Lago Agrio war ich mehr als froh über meinen männlichen Begleiter. Aber überall sonst habe ich mich sehr sicher gefühlt und wurde überall sehr herzlich empfangen. In Peru war ich letzten Sommer gemeinsam mit meinem Freund, und ich fand es sehr schön und habe mich auch nicht unsicher gefühlt. Grundsätzlich reist es sich auch als Frau alleine in Südamerika (also jedenfalls in Ecuador und Peru) sehr angenehm, wann wird nicht von irgendwelchen Typen angemacht etc. Wenn man angesprochen wird, dann aus freundlicher Neugier.

Meine Hauptpunkte wären:

  • Unbedingt ein bisschen Spanisch lernen. Mein Spanisch ist auch nicht besonders gut, aber wenn man die wichtigsten Wörter kennt und sich bemüht, freuen sich die Leute immer und erzählen einem viel und geben Tips und wollen einem wirklich helfen. Außerdem zahlst du auf allen Märkten grundsätzlich weniger, wenn du auf Spanisch verhandelst :smile:
  • Zu zweit ist immer besser als allein, allein noch mehr überlegen, wo man hingeht/-fährt
  • Keine nächtlichen Überlandbusse nehmen. Tags ist das kein Problem. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Busfahrten in den „normalen Bussen“ (es gibt auch komfortablere Busse für Touristen/reiche Leute) mit als das Spannendste empfunden haben, da ist einfach unglaublich was los
  • Überall wo es voll ist (Märkte, Busbahnhöfe) sehr gut aufpassen, sonst sind Geld/Kamera/ … weg

Ich kann eine Reise nach Südamerika sehr empfehlen, ich finde es dort wunderschön und die Menschen auch sehr offen und nett. Lern ein bisschen Spanisch, dann wirst du große Freude an der Reise haben. Und sobald du da bist ist es unglaublich billig in Südamerika zu leben und zu reisen.

Viele Grüße

Andrea

Opferrolle erdulden?
Hallo Vera!

Meine Bemerkungen zur Beobachtung (noch) Unbeteiligter und zum Gespür für Situationen und zur eigenen Standfestigkeit gelten allgemein, nicht nur in Südamerika. Wenn Du seit sieben Jahren regelmäßig mit dem Rucksack unterwegs bist, dann kennst Du das, bist erfahren.
Du hast gut geschrieben. Ich hatte wohl einen falschen Eindruck von Dir. Entschuldigung bitte.

Reisen nach Südamerika zu verschieben lohnt nicht, weil die genannten Probleme grundsätzlich bestehen, sich auch nicht in überschaubarer Zeit ändern werden und kaum von der politischen Lage abhängen. Du gerätst nicht zwischen die Fronten eines Bürgerkrieges. Nordindien und Nepal sind zum Beispiel unruhiger, und trotzdem reisen Zigtausende Deutsche dahin. Ecuador und Peru sind sowieso heute ruhig. Aber zur politischen Lage kannst Du Dich selbst gut unterrichten.

Das größte Problem für Touristen in Südamerika ist, daß sehr viel geklaut wird. Armut ist keine Entschuldigung, denn nicht jeder Arme klaut, und in anderen armen Ländern wird weniger geklaut.

Du hast recht, daß nicht alle Südamerikareisenden Spanisch können, und daß sie auch sicher und bequem durch die Länder kommen. Man lebt nicht gefährlicher, wenn man nicht Spanisch spricht.
Deshalb löse ich die Empfehlung, sich auf Spanisch zu verständigen, von der Frage nach den Gefahren in Südamerika.
Ich empfehle Spanisch, damit Du eine Schwelle zwischen Dir und den Einheimischen überwinden kannst. Wenn Du Dich auf Englisch so darstellst, daß Du für eine US-Amerikanerin gehalten wirst, dann kostet ein Ware oder Dienstleistung 10 US$. Wenn Du auf Spanisch plauderst, dann wirst Du auch meistens gefragt, woher Du kommst, und dann kostet das gleiche nur wenige Pesos oder Soles. Und die Hemmungen, Dich zu betrügen oder zu bestehlen, sind vielleicht ansatzweise vorhanden, dagegen US-Amerikaner gelten als Freiwild.
Auf anderen Kontinenten wird Englisch nicht so stark mit den Vereinigten Staaten verknüpft, sondern dort bist Du nur irgendeine Ausländerin. Deshalb ist es anderswo leichter, mit angepaßtem Auftreten gut mit den Einheimischen auszukommen.

Du hast recht, daß man nicht voraussagen kann, wie man sich bei einem Raubüberfall verhält. Das meinte ich nicht. Sondern wie verkraftest Du einen Raubüberfall? Ein Gedankenspiel: Du wirst von ein Gruppe Halbwüchsiger auf offener Straße überfallen und schnell in eine Toreinfahrt abgedrängt. Die wenigen Passanten bemerken nichts oder tun so. Sie nehmen Dir Deine Kamera und Deinen Brustbeutel mit Deinem Ausweis und dem Flugschein. Bei dem Gerangel geht Deine Brille kaputt. Bist Du dann ein traumatisiertes Häufchen tränengetränktes Elend, das nur noch so schnell wie möglich nach Hause will und von einer deutschen Botschaft 2.800 € Kredit für einen kurzfristigen Heimflug braucht? Oder bereitest Du Dich so auf eine Reise vor, daß Du ein solches Vorkommnis verdauen kannst? [Das sind rhetorische Fragen, die Du Dir selbst beantwortest.]

* * *

Ich bewerbe Musik des Stiles Vallenato aus Kolumbien. Hier kannst Du sie hören: http://www.folklorvallenato.com/index.php?gr=M

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Sehr gut
Danke.

Gut, daß Du warnst, nachts zu reisen.
Nachts sieht der Fahrer nicht: die Schlaglöcher, Felsbrocken auf der Straße, in Ortschaftsnähe Radfahrer ohne Licht, und im Gebirge kommt plötzlich ein Lastwagen, bei dem nur eine Parkleuchte funktioniert, um die Kurve entgegen. Die Fahrt kann spannend wie ein Computerspiel sein :smile:.
Weil es nachts so gefährlich ist, fahren in manchen Gegenden vorwiegend diejenigen, die nicht gesehen werden möchten, zum Beispiel schwerbewaffnete Drogenkuriere (narcotraficantes).
Oh, jetzt male ich schon wieder schwarz.

Hallo Andrea!
Vielen Dank für deine aufmunternden Wort :wink:. Wir haben uns nun entschieden in Peru (Grenzgebiet zu Bolivien)zu landen und dort erst mal die Anden aufzusuchen. Landen würden wir also in Arequipa (Chile) oder in Cusco (Peru)
Der erste Stop wäre nun der Titicacasee. Dann würde es mit mehreren Zwischenstopps nach Ecuador weitergehen. Abreiseflughafen wäre in Ecuador.
Mich persönlich würde noch der Amazonas inkl. Indianerstämme interessieren wobei dies wohl eine zeitliche Frage sein wird…
Hast du für diese Strecke noch Vorschläge die unumgänglich sind?
Orte die du empfehlen/ bzw. nicht empfehlen kannst? Sehenswürdikkeiten die nicht Versäumt werden sollten?..
Vielen lieben Dank
Vera

Hallo Vera,

aus Europa musst du, wenn du nach Peru willst, sowieso erstmal nach Lima fliegen. Von dort dann z.B. weiter zum Titicacasee. (Hab ich leider nicht mehr geschafft, wollte lieber die Nazcalinien sehen, würde es jetzt aber andersrum machen).
Was in Peru nicht fehlen darf ist Cusco und Macchu Picchu. Wir haben den Inkatrail nach Macchu Picchu gemacht, ist aber sicher nicht jedermanns Sache, und muss auch lange im voraus gebucht werden (strenge Kontingente). Sonst kannst du da auch mit dem Zug hin. Für Cusco 2-3 Tage einplanen, für Macchu Picchu 1-2.

Amazonas bzw. Dschungel und dort lebende Indianer generell würde ich dir auch sehr empfehlen. Ich war in Peru im Manu Nationalpark und in Ecuador von Lago Agrio aus in einem Naturschutzgebiet. Das wahr sehr interessant, der Dschungel an sich ist eben ganz anders als alles, was man kennt. Aber auch zeitaufwendig. Mindestens 4 Tage, davon 2 Tage im Bus und 2 Tage im Dschungel, wenn du die billigste Variante wählst. Fliegen kann man auch, spart Zeit kostet aber Geld.

In Ecuador kann ich dir die Stadt Cuenca empfehlen, sehr nett und gemütlich. Dort in der Nähe gibt es auch ein paar Inkaruinen, aber wenn du in Cusco und Macchu Picchu warst, ist das eher langweilig. Den Cotopaxi solltest du besuchen, das ist sehr beeindruckend. Der Chimborazo ist zwar höher, der Cotopaxi aber berühmter und schöner :smile:Quito ist interessant in Bezug auf koloniale Bauten, und auch Ausgangspunkt für vieles in Ecuador. Guayaquil muss man nicht gesehen haben. Ansonsten solltest du verschiedene Dörfer und vor allem Märkte besuchen. Am berühmtesten ist der Samstagsmarkt von Otavalo (in der Nähe von Quito), aber der ist schon relativ touristisch ausgerichtet. Der Tiermarkt ist aber überhaupt noch nicht touristisch, dort muss man früh am morgen sein und es ist sehr interessant. Dschungel kannst du auch in Ecuador machen (aber einmal reicht, würde ich sagen). Ecuador hat auch schöne Strände (Peru nicht so sehr, jedenfalls auch nicht so gut erschlossen).

Das allerschönste an Ecuador ist allerdings Galapagos, ist aber eben auch teuer. Unter 800 Euro geht da nichts (Flug plus eine Woche auf einem kleinen Boot). Aber das ist der schönste Ort, an dem ich bisher war.

Viele Grüße

Andrea

Hallo Vera!

Arequipa (Chile) oder in Cusco (Peru)

Arequipa liegt aber nicht in Chile, sondern auch in Perú.

Gruß

|beso

Hallo Vera!

Arequipa liegt aber nicht in Chile, sondern auch in Perú.

Ist mir bereits aufgefallen…Danke :wink: