meine Frage ist hypothetisch, sie betrifft die Glaubwürdigkeit der Handlung in einem Filmdrehbuch:
Ist es vorstellbar, dass ein Unfallopfer aufgrund einer Kopfverletzung (etwa SHT 3.Grades) in ein Koma fällt und keinerlei Körperreaktionen mehr zeigt, sodass es für einen medizinischen Nicht-Fachmann (anscheinend zweifelsfrei) für tot gehalten werden kann? http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4del-Hirn-Trauma
Klingt es glaubhaft, wenn dieses Unfallopfer nach längerer Zeit (unter Betreuung auf der Intensivstation) wieder aus dem Koma erwacht, ohne bleibende gesundheitliche Beeinträchtigung, aber ohne Erinnerung (Amnesie) an den Unfall und einen gewissen Zeitraum davor?
es gibt Fälle wo die Atmung so flach war, daß man sie nicht mit Hausmitteln nachweisen kann.
Herzschlag wäre schon besser, ist aber auch nicht 100 %ig.
es gibt Fälle wo die Atmung so flach war, daß man sie nicht
mit Hausmitteln nachweisen kann.
Herzschlag wäre schon besser, ist aber auch nicht 100 %ig.
wäre es also denkbar, dass ein Nicht-Mediziner mit den ihm verfüglichen Methoden (Pulsfühlen an der Halsschlagader, Spiegel vor Mund-/Nasenlöcher halten ob er sich beschlägt, Ohr an den Brustkorb legen ob Herzschlag vernehmbar) an einem Unfall-Komaopfer keine Lebenszeichen mehr feststellen und es deswegen fälschlicherweise für tot halten könnte?
wäre es also denkbar, dass ein Nicht-Mediziner mit den ihm
verfüglichen Methoden (Pulsfühlen an der Halsschlagader,
Spiegel vor Mund-/Nasenlöcher halten ob er sich beschlägt, Ohr
an den Brustkorb legen ob Herzschlag vernehmbar) an einem
Unfall-Komaopfer keine Lebenszeichen mehr feststellen und es
deswegen fälschlicherweise für tot halten könnte?
Weil ein Laie das nicht hinreichend beurteilen kann, „diagnostizieren“ Ersthelfer in aller Regel nicht den Tod.
Aber es scheint weniger um das korrekte Vorgehen, sondern vielmehr um diese Möglichkeit zu gehen und das wurde ja bereits erläutert.