Hi,
ich hab gerade ein Rad mit einer Kombination aus Ketten- und Narbenschaltung gesehen. Vorne drei Scheiben und hinten 8 Gänge als Narbenschaltung.
Kann mir jemand erklären, was das bringen soll und auch wirklich bringt?
Danke und Gruß
Cornel
Hi,
ich hab gerade ein Rad mit einer Kombination aus Ketten- und Narbenschaltung gesehen. Vorne drei Scheiben und hinten 8 Gänge als Narbenschaltung.
Kann mir jemand erklären, was das bringen soll und auch wirklich bringt?
Danke und Gruß
Cornel
Hallo Cornel,
ich hab gerade ein Rad mit einer Kombination aus Ketten- und
Narbenschaltung gesehen. Vorne drei Scheiben und hinten 8
Gänge als Narbenschaltung.
diese Variante der Kombination von Nabenschaltung (da ist nichts vernarbt) und Kettenschaltung kenne ich noch nicht, eher anders: 3-Gang-Nabe und 7 bis 9 Ritzel ebenso auf der Nabe.
Kann mir jemand erklären, was das bringen soll und auch
wirklich bringt?
Im Prinzip erweiterst/verfeinerst Du den Entfaltungsbereich der Nabenschaltung.
Mit der Variante, die ich kenne (und auch fahre), kombinierst Du die Leichtigkeit beim Schalten unter Last (Ritzelpaket) mit der Leichtigkeit beim Schalten im Stand (Nabe). Da aber die drei Kettenblätter nicht wirklich schneller oder leichter zu schalten sind, wundere ich mich über diese Kombination auch.
Vielleicht ist ja einer da, der die Variante genauer kennt und erklärt.
Gruß, Karin
Hallo,
ich hab gerade ein Rad mit einer Kombination aus Ketten- und
Narbenschaltung gesehen. Vorne drei Scheiben und hinten 8
Gänge als Narbenschaltung.diese Variante der Kombination von Nabenschaltung (da ist
nichts vernarbt) und Kettenschaltung kenne ich noch nicht,
eher anders: 3-Gang-Nabe und 7 bis 9 Ritzel ebenso auf der
Nabe.
hmpf, hast natürlich recht, dass da ein „r“ zuviel war:wink:
Also ich lag nicht ganz richtig, es waren vorne nur zwei Blätter vorne und 8 Gänge als Nabenschaltung hinten.
Kann mir jemand erklären, was das bringen soll und auch
wirklich bringt?Im Prinzip erweiterst/verfeinerst Du den Entfaltungsbereich
der Nabenschaltung.Mit der Variante, die ich kenne (und auch fahre), kombinierst
Du die Leichtigkeit beim Schalten unter Last (Ritzelpaket) mit
der Leichtigkeit beim Schalten im Stand (Nabe). Da aber die
drei Kettenblätter nicht wirklich schneller oder leichter zu
schalten sind, wundere ich mich über diese Kombination auch.
Wie gesagt, war nicht genau wie ich es beschrieben habe, aber vom Prinzip her ja gleich
Danke und Gruß
Cornel
Hallo,
du hast verschiedene Vorteile:
Nachteil ist der geringere Wirkungsgrad der Nabenschaltung gegenüber der reinen Kettenschaltung. Das halte ich aber nicht für so schlimm, zumal das nur für eine saubere Kettenschaltung gilt. Verdreckt sinkt auch deren WG ab.
Ich kenne auch eher die Kombination 7 bis 9-Gang Kette mit 3-Gang-Nabe.
Diese Kombi habe ich bei meinem Selbstbau-Liegedreirad verwendet um mir den vorderen Umwerfer zu sparen.
Gruß, Niels
Hallo Zusammen,
ich frage mich dabei aber, ob man nicht die Nachteile beider System verbindet. Wenn man Nabenschaltung fahren will, dann sollte man m.E. mal das für sich beste Zähneverhältnis auswählen, und probieren, ob man wirklich noch kleinere bzw. noch größere Gänge braucht. Die Nachteile die ich gegenüber normalen (Naben-Fahrrädern) sehe:
Wenn ich die Nachteile aber eh in Kauf nehmen will, dann kann ich auch gleich eine nur-Kettenschaltung wählen.
Gruß
achim
Für mich käme sowas nur in Frage, wenn ich absolut sicher bin, dass in Optimaler Kombination der
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
das ist sicher eine Frage, über die man endlos diskutieren könnten.
Zumindest die Rücktrittbremse halte ich aber für ein überflüssiges Relikt. Zwei Dinge stören mich dabei:
Gruß, Niels
Hallo Niels,
Zumindest die Rücktrittbremse halte ich aber für ein
überflüssiges Relikt. Zwei Dinge stören mich dabei:
ich habe auch keine Rücktrittbremse mehr, schätze aber deren Vorteile für entsprechende Klientel.
- muss die Vorwärtsbewegung umgekehrt werden, was Zeit
braucht
praktisch nur bei höheren Geschwindigkeiten (>20km/h) ein Problem. Man kann eher sagen, dass man bremsbereit halt nicht gas geben kann.
- habe ich festgestellt, dass ein großer Teil der
Rücktrittbremser keine andere Bremse betätigt und damit nur 30
Prozent der Bremskraft nutzt (die Vorderbremse bringt ungefähr
2/3 der Bremswirkung)
die Verteilung und der Nachteil gilt praktisch nur bei den Leuten, die eh keine Nabenschaltung fahren ("> 20km/h"). Bei den anderen ist die Hauptlast häufig auf dem Hinterrad und die Gefahr von Vorderradblockierungen größer.
Und die Zuverlässigkeit der originalen Rücktrittbremse ist denke ich kaum zu toppen. (sage ich, der ich mit 16 im Stacheldraht lag, weil sich die Nabe offen gedreht hatte)
Gruß
achim
Hallo,
ich habe auch keine Rücktrittbremse mehr, schätze aber deren
Vorteile für entsprechende Klientel.
und was ist das für ein Klientel?
- muss die Vorwärtsbewegung umgekehrt werden, was Zeit
brauchtpraktisch nur bei höheren Geschwindigkeiten (>20km/h) ein
Problem. Man kann eher sagen, dass man bremsbereit halt nicht
gas geben kann.
da liegt gerade das Problem. In Wohngebieten musst du eben Bremsbereit sein und gleichzeitig traten (besonders wenns bergauf geht).
die Verteilung und der Nachteil gilt praktisch nur bei den
Leuten, die eh keine Nabenschaltung fahren ("> 20km/h").
die Verteilung ist unabhängig von der Geschwindigkeit. Sie hängt vor allem von der Position des Schwerpunkts ab. Je weiter vorne und je höher der Schwerpunkt, desto mehr Bremswirkung auf dem Vorderrad. Rennrad hat den Schwerpunkt eher vorne unten, Cityrad eher hinten oben, so dass bei beiden die Bremsverteilung ungefähr gleich sein dürfte.
Bei den anderen ist die Hauptlast häufig auf dem Hinterrad und
die Gefahr von Vorderradblockierungen größer.
Ja, die Angst vor Blockieren des Vorderrads hat schon so manchen Unfall verursacht.
Und die Zuverlässigkeit der originalen Rücktrittbremse ist
denke ich kaum zu toppen.
Kann ich nicht beurteilen. Das Fahrrad, mit dem ich am meisten gefahren bin (18.000 km) hatte eine Magura HS33. Die hat während der ganzen Zeit kein Probleme bereitet. Mit der Magura Julie meines derzeitigen Rades habe ich während bisher 3.500 km auch noch keine Probleme gehabt (außer dass sie bei Nässe leicht kreischt).
Gruß, Niels
Gruß
achim