Kombitherme defekt!

Hallo, die Kombitherme der Marke Junkers meiner betagten und schwerhörigen Nachbarin in unserem hellhörigem Mehrfamilienhaus, bringt mich noch mal zum Wahnsinn.
Dass Problem: Man hört dass ihre Therme mit zweimaligem tak, tak zündet, unmitelbar danach hört man durch ein stätiges leises brummen dass eine Pumpe? anläuft. Nach ca. 20 Sekunden geht die Pumpe? aus und man hört ein dumpfes klopfen dong, dong.
Dann ist ca. für 30 Sekunden Ruhe bis dass ganze Spiel wieder von vorne losgeht.
Alles nicht so schlimm, wenn sich dass ganze nicht über Stunden und vor allem Nachts, abspielen würde!!
Da die Anstalt der Vermieter recht träge reagiert, habe ich mir vorgenommen dass Problem selbst so gut es geht in die Hand zu nehmen. Wenn die Therme wiedermal anfängt zu Spinnen, schalte ich meine eigene Therme auf Vollast dann geh ich zum Gas-Hauptabsperrhahn im Haus und dreh dem ganzen Haus für ca.30 Sekunden das Gas ab.
Zwar gehen durch diesen Effekt evtl. die Thermen der Nachbarn (soweit an) und natürlich auch meine eigene auf Störung, aber der Lärm der Alten ist dann erst einmal vorbei. Meine Therme kann ich dann nach dem öffnen des Gas-Hauptabsperrhahnes wieder über den Entriegelungsknopf wieder quitieren.
Natürlich kann dass nicht die Lösung für dass Problem sein, aber villeicht kann mir jemand einen Tipp geben auf was ich den Heizungsmonteur im besonderen Aufmerksamm machen kann?

hallo zoof

also, dieses Problem nennt man takten, soweit ich dich verstanden habe!!
deine nachbarin hat nachts die heizung laufen, und sobald die therme die eingestellte Kesseltemperatur erreicht hat schaltet sie aus. da die Heizungspumpe aber weiterläuft und der kalte rücklauf der heizkörper die Gastherme selbst wieder abkühlt, muss die Therme wieder anspringen um wieder die gewünschte kesseltemperatur zu erreichen. und das geht dann so die ganze nacht

das leise brummen ist wahrscheinlich nicht die pumpe sondern der Ventilator (Gebläse) der therme

entweder man schaltet die heizung bzw. den raumthermostat die nacht ab, oder man könnte versuchen die leistung der therme zu verringern, das müsste dann aber ein heizungsfachmann erledigen.

oder man wechselt zu einer modulierenden therme, die je nach leistungsbedarf mehr oder weniger Leistung bzw. wärme produziert.

aber coole lösung, das mit dem Hauptabsperrhahn, selbst ist der Mann!!! :wink:

mfg Philipp

Erstmal danke für die schnelle Antwort. Dass mit dem „takten“ ist einleuchtend aber, dieses kann nicht das Problem sein. Zumal es nicht nachvollziehbar erscheint, wieso dieses takten wie beschrieben alle 20 Sekunden und dann über Stunden stattfindet.
Bei mir zuhause betreibe ich die selbe Kombithereme. Der Ablauf ist wie folgt: Therme zündet sobald diese über den Raumthermostat angefordert wird, Therme versucht die voreingestellte (ca.70Grad) Vorlauftemperatur hochzufahren und zu halten während gleichzeitig die Vorlaufpumpe das erhitzte Medium in den Heizungskreislauf schiebt. Die Rücklauftemperatur kann ich mangels fehlender Anzeige nicht ablesen. Die Therme heizt so lange bis die eigestellte Vorlauftemperatur erreicht ist und zündet erst wieder wenn die Vorlauftemp. unter ca. 40 Grad (diese Temp. kann ich nicht beeinflussen) fällt. Dieses kann aber durch die gut isolierten Wohnungen sehr lange dauern.
Zwischenzeitlich war der Heizungsbauer der Fa. Wolfer&Göbel bei der besagten Nachbarin und hat in ihrer Whg. nach meiner Anfrage hin auf „Verdacht“ einen neuen Raumthermostat montiert. Der Raumthermostat ist es aber offensichtlich nicht, da die Fehlzündungen weitergehen.