eher zur allgemeinen Wissenserweiterung suche ich einen Strom-Dusch-Durchlauferhitzer, den man wirklich kompromisslos als „komfortabel“ bezeichnen und aus Anwendersicht mit einer großen „Zentralheizung“ vergleichen kann.
Gibt es sowas inzwischen?
Die Temperatur sollte „absolut“ konstant bei z.B. 45°C gehalten werden (+/-0,5) , egal ob man gerade 0 oder 18l/min entnimmt. Das heißt, es soll nicht plötzlich kalt werden wenn man den Hahn mal weiter zudreht. Das Wasser sollte tatsächlich „heiß“ sein und in ausreichender Menge durchströhmen.
Absolut inakzeptabel finde ich Temperaturschwankungen und tröpfelnde Durchflussmengen bei lauwarmer Sauce.
-Was braucht man da für Anschlußwerte, ginge das mit 3x400V/16A also 19kW ?
-Kostet so einer eher €500.- , €1000.- oder €5000.- mit Einbau?
das bieten alle modernen vollelektronischen Durchlauferhitzer, gradgenaues Einstellen und Einhalten der Austrittstemperatur unabhängig vom Durchsatz(im Rahmen, den das Gerät liefern kann).
Nur natürlich nicht die angedachten 18 l/min und nicht die Leistung von mit mickrigen 19 kW.
Man kann grob den Durchsatz bezogen auf Leistung als kW : 2 = Durchsatz in l/min ansetzen.
Das sind dann bei kleinstem Typ 18 kW eben max. 9 l/min.
Und wesentlich stärkere als 27 kW sind haushaltsunüblich (13 l/min).
Wenn man eine Thermostatbatterie verwendet, dann kann man bei Einspeisung mit dann erforderlichen 55-60°C natürlich mehr Mischwasserdurchsatz aus dem Brausekopf erhalten, als der DLE selbst ermöglicht. Schließlich kommt ja Kaltmenge hinzu.
Will man alles mit z.B. 45°C geliefert bekommen, dann entnimmt man aus dem Kaltventil der Duscharmatur nichts zusätzlich. Alles Duschwasser kommt über den DLE und damit ist die Wassermenge technisch begrenzt.
Kostenrahmen 300-450 €,je nach Komfort und Schnickschnack(Fernbedienung wasserdicht). Elektroanschluss extra.
Jetzt habe ich schon mal eine Größenordnung im Kopf. Und ohne Umbau des Anschlusses, wird man das wohl nirgends ersetzen können. Denn wer hat schon in 'nem Altbau mehr als 3x16A im Bad rumliegen?
Jetzt habe ich schon mal eine Größenordnung im Kopf. Und ohne
Umbau des Anschlusses, wird man das wohl nirgends ersetzen
können. Denn wer hat schon in 'nem Altbau mehr als 3x16A im
Bad rumliegen?
Die meisten dürften noch nicht mal das haben…
Ein 27kW Gerät ist das Maximum, was man noch einfach bekommt.
Das erfordert 40A Absicherung und da kommt eine 6mm² Leitung je nach Länge und Verlegeart auch schon an ihre Grenzen.
hmm, wo ist der Denkfehler bei 3x 400V x 16A = 19200W ?
denk dir nix, da blieben wir alle schonmal dran hängen. Ich brauchte sogar jahrelang, bis ichs endgültig verstanden hab.
Weil ich mich da aber so sehr verrannt habe, kann ich es dir glaub ich in ganz gute Worte packen:
Bei 3 x 400V x 16A = 19200W gehst du bereits von 3 Wicklungen aus, die im Stern verschaltet sind. So weit so richtig
Nur, wenn in der Wicklung 16A fliessen würden, dann würde der Strom im Aussenleiter (dem Kabel der Zuleitung) 16A x 1,73 also 27,71 betragen.
Der Aussenleiterstrom teilt sich nämlich auf 2 Wicklungen auf.
Bei 27,71A Strom in der Zuleitung hätte man die besagten 19200Watt
Bei 16A in der Zuleitung fliesst nur 9,24A durch jede Wicklung
Daher ist 16A x 230V x 3 = 11040Watt immer goldrichtig, egal ob Stern- oder Dreieckschaltung! Wie gesagt, ich brauchte Jahre um da endgültig durchzublicken
Pah! Ich weiß schon, warum ich Energietechnik abgewählt und mich lieber der Elektronik zugewandt habe. Danke
Bei einer Dreieckschaltung teilt sich übrigens bei gleichbleibender Spannung am Verbraucher der Zuleiterstrom auf, bei einer Sternschaltung teilt sich bei gleichbleibendem Leiterstrom die Spannung auf.
TOLL!
Das macht meinen Artikel für Gugel ziemlich wertlos *grrrr*
so ein saudummer Fehler
ärgert mich jetzt richtig, weil manchmal zwei, drei mal querlesen nicht hilft, wenn man ne BLOCKADE hat