'komische Ängste', wie´s weiterging

hi pia,

zwei dinge möchte ich zu deinem posting anmerken.

Das ist genau das selbe, wie bei der Schulmedizin!
Man behandelt nicht etwa die Ursachen, sondern nur die
Auswirkungen!

das ist ein uraltes vorurteil. allerdings behauptet die
„schulmedizin“ (was ein schwammiger begriff ist) nur
nachweisbare zusammenhänge von ursache und wirkung und behandelt
diese nach dem aktuellen kenntnisstand. dieser wird aber, im
gegensatz zu konservativen verfechtern angeblicher
„jahrtausendealter geheimnisse“ diverser altvölker bis hin zu
atlantis, jederzeit revidiert bzw. neuen ergebnissen angepasst.
jedenfalls würde unsere lebenserwartung aufgrund des teetrinkens
vermittels uralter rezepte nicht kontinuierlich steigen.
deshalb haben wir auch ein rentenproblem :wink:

und:

Dieses Mädchen ist täglich mit starken Beruhigungsmitteln
vollgepumpt worden, und hat keine anschlagende Therapie
bekommen, die ihr in einem halben jahr geholfen hätte, ihre
Panik wenigstens ein bißchen zu lindern!

das hört sich sehr passiv an. eine therapie an sich hilft
garnichts. man sollte schon selbst eigenverantwortlich
mitarbeiten. ich glaube auch nicht, daß jemand gegen seinen
willen, seine entscheidung „vollgepumpt“ wird. das setzt schon
ein aufgeben seiner selbst voraus, und dann ist die hoffnung auf
hilfe in die hände derer gelegt, die zumindest ein wenig tun
können. und das sind menschen, die einen richtig harten job
machen. das sollte nicht vergessen werden.
eine therapie „bekommt“ man nicht, man „macht“ sie.

gruß,
frank

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Hallo!

Aus meinen bisherigen Postings dürfte Dir mein Standpunkt bekannt sein. Außerdem haben Frank und der Doc mir die Mühe erspart ihn noch einmal erläutern zu müssen. Ich stimme den beiden zu.

Gruß,

Oliver Walter

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Genau!
Hallo,

ich finde, Maja bringt es auf den Punkt. So sehr man sich auch für eine Freundin verantwortlich fühlen mag: Letztlich kann nur sie selber was dran ändern. Man kann da sein, zuhören, na klar. Zentral finde ich den Satz „Wenn es ihr gut geht, denkt sie nicht darüber nach“. Sollte sie aber. Und genau das könnt Ihr ihr nicht abnehmen.

Viele Grüsse
Anna

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hallo Frank,

zwei dinge möchte ich zu deinem posting anmerken.

das ist ein uraltes vorurteil. allerdings behauptet die
„schulmedizin“ (was ein schwammiger begriff ist) nur
nachweisbare zusammenhänge von ursache und wirkung und
behandelt
diese nach dem aktuellen kenntnisstand.

Genau das ist ja das problem…wenn etwas nicht nachgewiesen werden kann…also ein Zusammenhang…dann tappt man im Dunkeln!
Und ich finde nicht, dass es ein Vorurteil ist…ich kenne zB sehr viele Ärzte, die sich jetzt in Alternati´ven heilmethoden ausbilden lassen, weil ihnen ihre bisherigen Methoden nicht ausreichend und gut genug sind!
Aber hast schon recht, das „Schulmedizin“ ein schwammiger Begriff ist!

jedenfalls würde unsere lebenserwartung aufgrund des
teetrinkens
vermittels uralter rezepte nicht kontinuierlich steigen.
deshalb haben wir auch ein rentenproblem :wink:

O)

das hört sich sehr passiv an. eine therapie an sich hilft
garnichts. man sollte schon selbst eigenverantwortlich
mitarbeiten.

Sicherlich! Aber wenn man^nicht den richtigen Psychater bekommt…oder die richtige Hilfe( ich nehme mal ganz stark an, dass es da kein Pauschalrezept gibt…)

ich glaube auch nicht, daß jemand gegen seinen
willen, seine entscheidung „vollgepumpt“ wird.

Leider doch:open_mouth:(
Ich kenne diesen Teil der Geschichte leider nicht genau…aber bei ihr war es so…dass sie nicht freiwllig da drinnen war!

das setzt schon
ein aufgeben seiner selbst voraus,

Sie hatte keine andere Wahl…sie konnte sogar nur heimlich telefonieren, weil man es ihr nicht erlaubt hat!

und dann ist die hoffnung
auf hilfe in die hände derer gelegt, die zumindest ein wenig tun
können. und das sind menschen, die einen richtig harten job
machen. das sollte nicht vergessen werden.

Ohja! Das habe ich auch nicht vergessen!
Bei manchen ist es auch durchaus das richtige, aber nicht bei jedem, und das ist, was ich eigentlich meinte damit!
Denn es gibt hier manchmal kommentare, die etwas voreilig gemacht werden mit sowas!

eine therapie „bekommt“ man nicht, man „macht“ sie.

Sicher! Aus eigenem Willen, sonst geht da nichts!!!

Grüßle
Pia

Hallo Malte

Eine stationäre Behandlung besteht nicht nur daraus. Und bei
Fremd- oder Eigengefährdung halte ich das „wegsperren“, wie Du
es nennst, mitunter für sehr sinnvoll.

Das Wort wegsperren habe ich nur benuzt…aber das ist ja nebensächlich!

? Also, das versteh ich nicht. Wenn ich jemandem mit einem
Pneumothorax eine ganz schulmedizinische Thoraxdrainage lege
und seine Verletzungen versorge, dann bilde ich mir ein, daß
damit die Ursache beseitigt ist. (Naja, so eigentlich erst,
wenn die Pol. den Messerstecher weghaftet.) Willst Du da
Bachblüten verstreuen?

Momentmal!
Also…leider verstehe ich da nur die Hälfte…von deinem Fachklingonisch;O)
Und ich finde nicht, dass man nur zwischen schwarz und weiß wählen sollte…sondern es kombinieren sollte!

Was ich sagen will: „Wie bei der Schulmedizin“ können und
müssen sich hier verschiedene Behandlungsmethoden ergänzen,
jede hat ihre Existenzberechtigung und ihre Zielgruppe, so
auch die stationäre Psychotherapie und auch die medikamentöse
Behandlung von psychischen Störungen.

Das habe ich auch gar nicht bestritten!
Ich finde nur, dass, wie ich Frank schon geschrieben habe, bei vielen Entscheidungen einfach daneben gegriffen wird( des Geldes wegen?)…und oft auch viel viel zu voreilig entschieden wird!
Sicherlich muß man da schnell manchmal eine Entscheidung treffen, weil es hier ja schließlich auch um das Wohl eines Menschen geht…Aber genau deshalb wäre es auch bessr, wenn man kombiniert!

Daß da viel
Schindluder getrieben wird und auch mal Fehlentscheidungen
getroffen werden, ist mir klar, aber daraus eine
Wischiwaschi-Weichspül-Medizin zu folgern, kann es auch nicht
sein.

Habe ich auch nicht getan!
Es geht ja auch hier nicht um alles, sondern NUR um die Psychischen Belange!
Einen beinbruch mit Bachblüten zu heilen wäre wirklich…Scharlatanerie!!

Gruß
Berlind

PS: bachblüten sind manchmal gar nciht so schlecht!

Danke…
…für eure rege anteilnahme und eure " offenen ohren ".
Mal sehen, wie´s weitergeht. Bisher hat sich nichts neues ergeben.

Liebe Grüße
lunatics - wife

Hi!
Ich verstehe das nicht.An Feiertagen oder am Wochenende geht es nun nicht mal anders,als diesen Weg zu gehen,der Dir von den Ärzten oder dem Arzt vorgeschlagen wurde.
Auch mal 'ne ganz andere Frage.Die „gute Freundin Deines Mannes“ - handelt es sich dabei nicht um Dich?
Ein wenig mehr Ehrlichkeit gegenüber anderen und zu sich selber,dann hast Du schon mal die halbe Miete!
Viele Grüsse
Andrea

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Guten Morgen Andrea…

nachdem ich deine mail bereits beantwortet habe, nun also nochmal für alle:
es handelt sich hierbei NICHT um mich. ich denke, das ist aus meinen beiträgen klar ersichtlich.
ich wäre durchaus so offen und ehrlich dazu zu stehen, wenn dem so wäre.
und nachdem wir nichts adäquates gefunden hatten als „schnellhilfe“ an feiertagen o.ä., hab ich eben in die runde gefragt. viele köpfe wissen mehr als einer:smile:

in diesem sinne
liebe grüße
lunatics-wife

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