'komische Ängste', wie´s weiterging

Hallo Ihr Lieben…

hab vor kurzem hier gepostet. es ging um die gute freundin meines mannes, die unter angststörungen leidet.
es hat sich in den letzten tagen einiges ereignet und dazu bräuchte ich mal wieder euren rat.
die freundin hat über die weihnachtsfeiertage bei ihrer mutter gewohnt ( im gleichen ort ), da sie zu hause unter extremen panikattacken litt. ihre mutter ( 70J., ziemlich krank ) hat sie dann am letzten wochenende „rausgeschmissen“, weil sie es nicht mehr aushielt. also saß sie alleine zu hause in ihrer panik und rief div. male an. allerdings hat sie wohl zum ersten mal gespürt, daß es wirklich akut an der zeit ist, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen. da sie aber auch angst hat, bei einem therapeuten o.ä. anzurufen, hat sich mein mann ans telefon geschmissen und stunden herumtelefoniert.
leider ohne großen erfolg. er hat im netz eine klinik gefunden in ihrer nähe, die sich auf angsterkrankungen in allen möglichen varianten spezialisiert haben. er hat einem arzt ihre thematik kurz geschildert, worauf dieser meinte, in einem so akuten fall kann sie sowieso nicht zu ihnen kommen und ohne vorherige diagnose geht prinzipiell eh nichts. wir haben dann den rat bekommen, uns erstmal im Kreiskrankenhaus nach dem zuständigen psychiatrischen versorgungskrankenhaus zu erkundigen und dort dann anzurufen.
was wir allerdings dort an infos bekamen, war gleich null. " für so psychiatrische sind mir ned zuständig" war die einzige auskunft.
irgendwann haben wirs doch geschafft, das zuständige versorgungskrankenhaus rauszufinden, und bekamen sogar den diensthabenden arzt an die strippe.
wieder die geschichte erzählt und dieses mal war die auskunft mehr als heftig. er meinte, sie kann jederzeit vorbeikommen, allerdings würde sie mit ihren symptomen sofort in die geschlossene kommen und das würde er eher keinem empfehlen, aber das sei nun mal der weg.
nach stundenlangem telefonieren hatten wir folgende „angebote“:
ruhigstellen durch medikamente, geschlossene abteilung, oder eben erstmal zu einem psychiater wegen diagnose, bevor sie in eine klinik gehen kann.
wohin soll man also gehen, wenn man ausgerechnet an feiertagen angst hat?
und was macht es für einen sinn, jemanden der panik hat, wegzusperren und mit medikamenten vollzustopfen?
was tut man also in einem solchen fall? die therapeuten in ihrer umgebung sind die tage alle in urlaub und bis sie dort einen termin kriegt, dauert ja sicher auch noch.
habt ihr eine idee, wo man in einem solchen fall produktive hilfe bekommt?
bin wie immer für jeden tip dankbar.
liebe grüße
lunatics-wife

Hallo lunatics-wife,

ich habe mir den ganzen Thread mal durchgelesen…und finde, ihr habt Euch genug um sie bemüht. Schluß damit.
Wenn sie täglich bei Deinem Mann anruft, kann er ihr nicht wirklich helfen, es kaschiert nur ein wenig die Probleme, die sie hat…und das nur kurze Zeit…
Da sie schon lange alleine lebt und ansonsten auch keine Kontakte hat, hat sie sich wohl mehr als körperlich zurückgezogen.
Da sie aber möglicherweise auch keinerlei äußeren Reize bekommt…kann es sein, daß sie sich die dann selber schafft (bewußt oder unbewußt)?
Und die so erschaffenen Reize dann nicht richtig werten kann, genausowenig, wie die paar, die sich in ihrer Umgebung noch finden, wie zB. verschimmeltes Geschirr?
Habt Ihr nur nach Therapeuten, Psychologen und Psychiatern gesucht, oder habt Ihr auch mal nach Nervenheilkunde bzw. einem Neurologen Ausschau gehalten?

Ich würde ihr eine Liste zusammenstellen, die neben versch. Ärzten auch Selbsthilfegruppen enthält, und sie bitten, sich selbst darum zu kümmern und ihr klar und deutlich zu sagen, daß sie nicht Mitglied Eurer Familie ist…schlimmstenfalls würde ich auch meine Telefonnumer ändern.
So hart das klingt, aber sie muß selbst drauf kommen, daß sie Hilfe braucht, und muß selbst für sich etwas tun „lernen“, denn offensichtlich hat sie den bezug zu sich selbst verloren. Es bringt ihr nix, wenn sie durch die täglichen Telefonate mit Deinem Mann glaubt, ihre Sorgen auf ihn übertragen zu können und selbst davon befreit wäre.

LG Maja

Hallo Anja

die freundin hat über die weihnachtsfeiertage bei ihrer mutter
gewohnt ( im gleichen ort ), da sie zu hause unter extremen
panikattacken litt.

nach stundenlangem telefonieren hatten wir folgende
„angebote“:
ruhigstellen durch medikamente, geschlossene abteilung, oder
eben erstmal zu einem psychiater wegen diagnose, bevor sie in
eine klinik gehen kann.

Die Chance ist hoch, dass, wenn er sie nicht sofort in die Klinik überweisst, auch erst mal mit Sedativa (=Ruhigstellern) behandelt.

wohin soll man also gehen, wenn man ausgerechnet an feiertagen
angst hat?
und was macht es für einen sinn, jemanden der panik hat,
wegzusperren und mit medikamenten vollzustopfen?

Moment mal, der aktuelle Zustand ist unerträglich oder habe ich den Teil 1 deines Postings falsch verstanden ? Daher ist eine Krisenintervention, hier Ruhigstellen genannt, durchaus nicht falsch. Jemand mit schweres Fieber wird auch erst mal mit Medikamenten zur Temperatursenkung vollgestopft, eh
man dem eigentlichen Auslöser (=Ursache) bekämpft.

was tut man also in einem solchen fall? die therapeuten in
ihrer umgebung sind die tage alle in urlaub und bis sie dort
einen termin kriegt, dauert ja sicher auch noch.

Therapeuten sind zur Ursachenbekämpfung gut. Wenn deine Freundin es durchhält, kann sie ja warten. Anderngfalls ist ein rosa Schleier oder ein antriebsloses Abspannen vielleicht angenehmer als zu hause die Wände hoch zu gehen und sich oder andere (physisch/psychisch) zu verletzen.

bin wie immer für jeden tip dankbar.

hoffe, du siehst dies als Hilfe.

Tschuess Marco.

Hallo Marco…

hm komisch…gerade war dein artikel weg, nu isser wieder da:smile:

ich denke, du hast sicher nicht ganz unrecht. das problem hierbei ist jedoch, daß ihre größte angst die ist, daß sie medikamente nehmen muss. einer der gründe, warum sie bisher noch nicht zu einem therapeuten gegangen ist.
aber vielleicht ist es wirklich der einzige weg :frowning:
danke jedenfalls für deinen beitrag
gruß
l.w.

Hallo Maja…

Wenn sie täglich bei Deinem Mann anruft, kann er ihr nicht
wirklich helfen, es kaschiert nur ein wenig die Probleme, die
sie hat…und das nur kurze Zeit…

er weiß und sagt ihr auch, daß er nicht helfen kann. sie hat ausser ihm niemandem, dem sie ihre ängste erzählen kann und so denke ich, ist es schon hilfe, einfach zuzuhören.

Da sie schon lange alleine lebt und ansonsten auch keine
Kontakte hat, hat sie sich wohl mehr als körperlich
zurückgezogen.
Da sie aber möglicherweise auch keinerlei äußeren Reize
bekommt…kann es sein, daß sie sich die dann selber schafft
(bewußt oder unbewußt)?

klar, die ängste sind „selbstgeschaffen“.

Und die so erschaffenen Reize dann nicht richtig werten kann,
genausowenig, wie die paar, die sich in ihrer Umgebung noch
finden, wie zB. verschimmeltes Geschirr?

sie werden eben überbewertet, bzw. anders interpretiert.

Habt Ihr nur nach Therapeuten, Psychologen und Psychiatern
gesucht, oder habt Ihr auch mal nach Nervenheilkunde bzw.
einem Neurologen Ausschau gehalten?

die meisten psychiater sind zugleich auch neurologen… zumindest in ihrem umfeld.

Ich würde ihr eine Liste zusammenstellen, die neben versch.
Ärzten auch Selbsthilfegruppen enthält, und sie bitten, sich
selbst darum zu kümmern und ihr klar und deutlich zu sagen,
daß sie nicht Mitglied Eurer Familie ist…schlimmstenfalls
würde ich auch meine Telefonnumer ändern.

wir haben eine solche liste zusammengestellt.
das problem ist, sie kann sich nicht selbst darum kümmern… ist blockiert durch ihre ängste… ein teufelskreis. es geht im grunde nur, daß wir helfen den stein ins rollen zu bringen um diesen teufelskreis zu durchbrechen.
selbsthilfegruppen gibt es leider gar keine in ihrer umgebung.

So hart das klingt, aber sie muß selbst drauf kommen, daß sie
Hilfe braucht, und muß selbst für sich etwas tun „lernen“,
denn offensichtlich hat sie den bezug zu sich selbst verloren.

sie weiß, sie braucht hilfe… hat es für sich erkannt.
problem ist, in panischen momenten kann sie nicht handeln und in den anderen, „normalen“ zeiten schiebt sie es vor sich her.

Es bringt ihr nix, wenn sie durch die täglichen Telefonate mit
Deinem Mann glaubt, ihre Sorgen auf ihn übertragen zu können
und selbst davon befreit wäre.

wie schon gesagt, da geht es in der hauptsache ums zuhören, da sein.

danke für deinen beitrag
gruss
l.w.

Hallo Lunatics Wife,

auch wenn ich Dein damaliges Posting nur noch schwach in Erinnerung habe, ist schon eine heftige Geschichte…

wohin soll man also gehen, wenn man ausgerechnet an feiertagen
angst hat?

Dafür gibt es den Psychiatrischen Notdienst bzw. den Kriseninterventionsdienst, der auch an den Feiertagen erreichbar ist. Ein ‚normaler‘ Notarzt ist in einem solchen Fall meistens überfordert, weil psychiatrische Notfälle in der Notarztausbildung nur eine marginale Rolle spielen.

und was macht es für einen sinn, jemanden der panik hat,
wegzusperren und mit medikamenten vollzustopfen?

Nun, ich bin keine Psychiaterin, aber manchmal bleibt einem nichts anderes übrig, als jemanden - auch ohne seinen Willen - durch eine Einweisung vor sich selbst zu schützen (Artikel 1, Abs. 1 des Unterbringungsgesetzes). Was das ‚Vollpumpen‘ mit Medikamenten betrifft: Da hast Du offensichtlich eine falsche Vorstellung von der Notfallpsychiatrie… Es gibt dort nämlich gewisse Regeln, an die sich die Docs halten müssen. So wird man Dir zum Beispiel ohne eindeutige Diagnose überhaupt keine Psychopharmaka - höchstens ein bißchen Diazepam bei akuten Erregungszuständen - verpassen, aber: keine Medikamente, die die Diagnose erschweren könnten.

Wie gesagt: aus meiner Sicht ist der psychiatrische Notdienst die beste Anlaufstelle in einem solchen Fall.

Beste Grüße

Tessa

Hallo lw,

ja aber, was willst Du denn machen?

Sie weiß, sie bräuchte Hilfe, aber schiebt die Entscheidung vor sich her.
Ihr könnt nur Anstöße geben, machen muß sie selbst…hast Du ja schon gesagt.
In eine Klinik will sie nicht, weil sie da mit ziemlicher Sicherheit Medikamente nehmen muß.
Wahrscheinlich würde sie freiwillig auch gar nicht drin bleiben, oder?
Einen Therapeuten, den sie ablehnt (weil er nicht so will wie sie), besucht sie nicht.
Geht es ihr gut, denkt sie nicht drüber nach.
Einfach zum Doc schleppen ist wohl auch nicht das Wahre.

Puh, schwere Zwickmühle…

Stell Dir mal vor, sie wäre eine völlig Fremde Person, meinetwegen aus der Nachbarschaft was würdest Du dann tun?

Gruß Maja

Hallo Tessa…
heftige geschichte… ja da sagst du was.

Dafür gibt es den Psychiatrischen Notdienst bzw. den
Kriseninterventionsdienst, der auch an den Feiertagen
erreichbar ist. Ein ‚normaler‘ Notarzt ist in einem solchen
Fall meistens überfordert, weil psychiatrische Notfälle in der
Notarztausbildung nur eine marginale Rolle spielen.

an sowas hab ich auch schon gedacht, aber leider niergends was gefunden. hast du ne idee woher man die entsprechenden nummern bekommen kann?

Nun, ich bin keine Psychiaterin, aber manchmal bleibt einem
nichts anderes übrig, als jemanden - auch ohne seinen Willen -
durch eine Einweisung vor sich selbst zu schützen (Artikel 1,
Abs. 1 des Unterbringungsgesetzes).

Ja klar… aber ist ganz schön heftig und es ist ja nicht so, daß sie sich oder anderen schaden zufügt.

Was das ‚Vollpumpen‘ mit
Medikamenten betrifft: Da hast Du offensichtlich eine falsche
Vorstellung von der Notfallpsychiatrie… Es gibt dort nämlich
gewisse Regeln, an die sich die Docs halten müssen. So wird
man Dir zum Beispiel ohne eindeutige Diagnose überhaupt keine
Psychopharmaka - höchstens ein bißchen Diazepam bei akuten
Erregungszuständen - verpassen, aber: keine Medikamente, die
die Diagnose erschweren könnten.

da kannst du recht haben. ich kenn mich absolut nicht aus damit. was in welchem fall verabreicht wird und was das für folgen hat.

Wie gesagt: aus meiner Sicht ist der psychiatrische Notdienst
die beste Anlaufstelle in einem solchen Fall.

das denke ich auch.

vielen, lieben dank
gruß
lunatics-wife

Hallo noch einmal,

an sowas hab ich auch schon gedacht, aber leider niergends was
gefunden. hast du ne idee woher man die entsprechenden nummern
bekommen kann?

Ja, die stehen in den Gelben Seiten und zwar ganz vorne im Service-Teil (ist zumindestens bei uns in Berlin so). Ansonsten kriegst Du die Nummern auch von der Auskunft Deines Vertrauens, vom Ärztlichen Notfalldienst, von der Telefonseelsorge oder auch von der Polizei.

Ja klar… aber ist ganz schön heftig und es ist ja nicht so,
daß sie sich oder anderen schaden zufügt.

Sag das nicht… Menschen in Panik sind manchmal absolut unberechenbar, gerade wenn es sich - wie bei der besagten Dame - um derart ‚komische‘ Ängste handelt; meine Mom hat lange in der Psychiatrie gearbeitet und auch ich erinnere mich aus meiner Zeit auf der Intensiv an die eine oder andere mehr als abenteuerliche Erklärung, warum jemand vor lauter Panik aus dem Fenster springt… Bei uns wurde z. B. einmal ein völlig nüchterner Mann eingeliefert, der Stein und Bein schwor, daß sein Kissen (sic!!!) zunächst versuchte, ihn zu erwürgen und ihn dann durch das Zimmer jagte, so daß er sich nicht anders zu helfen wußte, als die Flucht über den ‚Notausgang‘ (= das Schlafzimmerfenster im 2. OG) zu ergreifen… Aaaah ja!

Verstehe mich bitte nicht falsch: es liegt mir fern, mich über Panikattacken, Phobien & Co. lustig zu machen: sperr eine Wespe mit mir in einen Raum, nimm mir die Paral-Dose und sonstige ‚Waffen‘ weg und Du hast innerhalb von 30 Sekunden ein nervliches Wrack vor Dir. Wenn es mehrere Wespen sein würden, könnte ich - kurzschlußhandlungstechnisch - für nichts garantieren (deswegen sind bei uns in der Wohnung - und auch in meinem Büro - überall Paral-Dosen postiert).

Gut, bei mir muß man nur die Wespen killen und ich habe ordentlich vorgesorgt, aber es gibt eben auch Menschen, deren Ängste halt anders gelagert (und irrational) sind.

da kannst du recht haben. ich kenn mich absolut nicht aus
damit. was in welchem fall verabreicht wird und was das für
folgen hat.

Sicher, aber es kann doch nicht Deine Aufgabe (und auch nicht die Deines Mannes) sein, ärztliche Entscheidungen zu treffen, gell? Auch wenn es hart klingt: das Mädel muß unter Beobachtung. Manchmal ist eine zeitweise Unterbringung sogar für eine Diagnose nötig. Ich wünsche Euch jedenfalls starke Nerven.

Nichts zu Danken & beste Grüße

Tessa

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Hi
Sozialpsychatrischen Dienst dieser Gegend kontaktieren. Telefonbuch.
HH

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Hallo lunatic´s wife!

Ich finde Deine Frage sehr merkwürdig, aber auch bezeichnend. Damals habe ich Dir geschrieben, daß es sich bei den Verhaltensweisen Deiner Bekannten um Symptome einer Zwangsstörung handeln könnte. Du hast in Deinem Antwortposting diese Ansicht sogar noch bestärkt, indem Du etliche weitere Verhaltensweisen aufzähltest, die auf Zwangsstörung hinweisen. Wie ich Dir damals auch schrieb, ist Zwangsstörung kein Zipperlein, das man auf die leichte Schulter nehmen sollte, aber offensichtlich empörst Du Dich mehr über die kompetenten und vollkommen angemessenen Therapiehinweise eines Psychiaters als daß Du begreifst, daß die Alltagspsychologie in diesem Fall mal wieder ihre Grenze gefunden hat.

Bei der Symptomatik Deiner Bekannten würde ich nichts anderes empfehlen als das, was der Psychiater Dir sagte: stationäre Aufnahme und Gabe von Psychopharmaka. Jedes Herumgedoktere von halbseriösen „Menschenfreunden“ richtet schon genug Schaden an, aber bei Deiner Bekannten ist es wirklich absolut daneben. Ich hoffe, daß Du irgendwann mal merkst, daß diese Art von Kommentar „und was macht es für einen sinn, jemanden der panik hat, wegzusperren und mit medikamenten vollzustopfen?“ es ebenso ist.

Oliver Walter, Dipl.-Psych.

Hallo Oliver…

letztendlich zählt meine meinung eher wenig bis gar nicht. fakt ist, daß die betreffende person sich auf gar keinen fall ( zumindest freiwillig ) einer solchen behandlung unterziehen würde.
also versuchte ich nach möglichkeiten zu suchen, die ebenso (kurzfristig) hifreich, wie für sie akzeptabel sind.
glaub mir, es ist mir sehr bewusst, daß es sich um kein zipperlein handelt… ich verfolge die gechichte schon eine weile und kann selbst als dummer laie den ernst der lage erkennen.
was ich nicht verstehe… wen oder was meinst du mit „alltagspsychologie“ und " halbseriösen menschenfreunden"???
wäre nett, wenn du das kurz erklärst.
weißt du, als außenstehender ist es sicher leicht zu sagen, soundso ist die gängige therapie. für mein empfinden ist es einfach heftig, aber wie ich anfangs schon sagte, es zählt hierbei nicht meine meinung oder meine sicht.
ich erhoffte mir hier lediglich ein paar ratschläge, wie man evtl. den stein ins rollen bringen könnte. es liegt mir fern an irgendwelchen kompetenzen zu rütteln.
in diesem sinne
M.f.G.
Tanja Fritz

Guten Morgen, Tanja!

letztendlich zählt meine meinung eher wenig bis gar nicht.
fakt ist, daß die betreffende person sich auf gar keinen fall
( zumindest freiwillig ) einer solchen behandlung unterziehen
würde.

Daß Deine Bekannte sich keiner „solchen“ Behandlung unterziehen will, ist ebenso verständlich wie bedauerlich. Möglicherweise ist es der einzige Weg, der bei ihrer Symptomatik erfolgversprechend ist, aber das kann nur letztendlich die Person beurteilen, die sie - ausgestattet mit der notwendigen Fachkompetenz - eingehend untersucht hat. Wie ich schon schrieb, würde ich - bei dem jetzigen Kenntnisstand - nichts anderes vorschlagen, als es der von Dir zitierte Psychiater sagte.

also versuchte ich nach möglichkeiten zu suchen, die ebenso
(kurzfristig) hifreich, wie für sie akzeptabel sind.

Warum schießt Du dann gegen Psychiater, die Dir im Rahmen ihrer Möglichkeiten, Ausbildung und Erfahrung dasjenige sagen, was sie für angemessen halten? Niemand zwingt Deine Bekannte, sich der vorgeschlagenen Behandlung zu unterziehen. Diese aber als ethisch verwerflich darzustellen, indem man sie als Wegsperren und medikamentöse Vollpumperei bezeichnet, ist nicht akzeptabel. Dagegen werde ich immer etwas vorzubringen haben - als Psychologe und als jemand, der selbst einige praktische Erfahrungen in der Behandlung psychisch Auffälliger hat sammeln können.

glaub mir, es ist mir sehr bewusst, daß es sich um kein
zipperlein handelt… ich verfolge die gechichte schon eine
weile und kann selbst als dummer laie den ernst der lage
erkennen.

Dann schreibe nicht so etwas wie „Wegsperren“ und „mit Medikamenten vollpumpen“. Die Nutzung solcher Begriffe weist auf ein sehr eingeschränktes Verständnis von Psychiatrie hin. Denk auch mal an jetzige und zukünftige Patienten. Wie müssen die sich bei solchen Worten fühlen?

was ich nicht verstehe… wen oder was meinst du mit
„alltagspsychologie“ und " halbseriösen menschenfreunden"???
wäre nett, wenn du das kurz erklärst.

Alltagspsychologie ist die Psychologie, die wir alle jeden Tag im Umgang mit unseren Mitmenschen verwenden, wenn es um psychologische Themen geht. Dazu gehört bei einigen auch die Meinung, daß eine stationäre psychiatrische Behandlung die „Klapsmühle“ mit Zwangsjacke, Fixierung und Vollpumpen mit Medis bedeutet.

Halbseriöse Menschenfreunde sind für mich u.a. solche Zeitgenossen, die zweifelhafte ambulante „Behandlungen“ anbieten für Menschen, die an schweren psychiatrischen Krankheiten (im akuten Stadium) leiden, obwohl die stationäre Behandlung diejenige ist, die notwendig wäre. Was diese Leute tun, das ist Augenwischerei und Geldabzockerei.

Auf die persönlichen Angriffe in Deinem Posting gehe ich nicht ein.

Grüße,

Oliver Walter

Hallo Oliver,
ich denke zum besseren verständnis sollte ich die einzelnen meinungen der div. fachleute nochmal kurz aufzählen, damit nicht so ein gemisch dabei herauskommt.

zum ersten haben wir in einer klinik angerufen, die sich auf angststörungen, etc. spezialisiert hat. dort bekamen wir die auskunft, akute fälle nehmen sie nicht und grundsätzlich kann man erst mit diagnose zu ihnen. zudem der ratschlag in notfällen an das zuständige psychiatrische versorgungskrankenhaus zu wenden, die tel.nr. erfahren wir im örtlichen KKH.

nächste station KKH… dort eben keine ahnung, weil sie ja "mit so psychische nix zu tun haben "

nach einigem rumtelefonieren also dann versorgungskrankenhaus:
dort meinte der diensthabende arzt, jeder notfall kommt in die geschlossene und wird erstmal ruhiggestellt. SEINE ansicht war, daß er das niemandem raten würde, weil das schon heftig sei und meist eher verschlimmernd wirken würde, aber bei ihnen ist das nun mal so. ER hat dagegen geraten!

alles was wir sonst noch so anriefen, war nicht zuständig.

soweit zunächst die fakten.

Daß Deine Bekannte sich keiner „solchen“ Behandlung
unterziehen will, ist ebenso verständlich wie bedauerlich.
Möglicherweise ist es der einzige Weg, der bei ihrer
Symptomatik erfolgversprechend ist, aber das kann nur
letztendlich die Person beurteilen, die sie - ausgestattet mit
der notwendigen Fachkompetenz - eingehend untersucht hat.

genau dasselbe denke ich auch. erst untersuchung - dann lösungs/therapieansatz.
wogegen ich bin, ist pauschales „wegsperren“, sprich geschlossene und erst anschließend untersuchung/diagnose.

Wie ich schon schrieb, würde ich - bei dem jetzigen Kenntnisstand

  • nichts anderes vorschlagen, als es der von Dir zitierte
    Psychiater sagte.

welcher? der erste von der klinik - ok. oder meintest du den letzteren?

also versuchte ich nach möglichkeiten zu suchen, die ebenso
(kurzfristig) hifreich, wie für sie akzeptabel sind.

genau, es ging um kurzfristiges handeln. es waren feiertage und wochenende und die einzige anlaufstelle, die sich finden ließ, war die geschlossene in dieser anstalt.
im übrigen hat sie die letzten tage sämtliche psychiater im umkreis angerufen und es war nicht ein einziger da - alle im urlaub. die früheste möglichkeit überhaupt erstmal einen termin zu vereinbaren ist dienstag und die wird sie auch nutzen.

Warum schießt Du dann gegen Psychiater, die Dir im Rahmen
ihrer Möglichkeiten, Ausbildung und Erfahrung dasjenige sagen,
was sie für angemessen halten? Niemand zwingt Deine Bekannte,
sich der vorgeschlagenen Behandlung zu unterziehen. Diese aber
als ethisch verwerflich darzustellen, indem man sie als
Wegsperren und medikamentöse Vollpumperei bezeichnet, ist
nicht akzeptabel. Dagegen werde ich immer etwas vorzubringen
haben - als Psychologe und als jemand, der selbst einige
praktische Erfahrungen in der Behandlung psychisch Auffälliger
hat sammeln können.

ich schieße nicht generell gegen psychiater. im gegenteil, ich rate ihr immer genau dazu. es ist auch aus meiner sicht der einzige weg, der ihr helfen kann.
das „wegsperren“, „vollpumpen“ war die aussage, die wir bekommen haben… dieser arzt hat es nicht weniger heftig formuliert.
wenn es im rahmen einer therapie nötig ist, medikamente zu geben, wird sogar sie es annehmen. und dagegen spricht absolut gar nichts.

glaub mir, es ist mir sehr bewusst, daß es sich um kein
zipperlein handelt… ich verfolge die gechichte schon eine
weile und kann selbst als dummer laie den ernst der lage
erkennen.

Dann schreibe nicht so etwas wie „Wegsperren“ und „mit
Medikamenten vollpumpen“. Die Nutzung solcher Begriffe weist
auf ein sehr eingeschränktes Verständnis von Psychiatrie hin.
Denk auch mal an jetzige und zukünftige Patienten. Wie müssen
die sich bei solchen Worten fühlen?

genau an die dachte ich, an die zukünftigen patienten, sie ist ja eine solche.
wenn schon der arzt der meinung ist, er würde nicht dazu raten, weil es eben eher verschlimmert, anstatt zu heilen… kann man dann wirklich einen lieben menschen vertrauensvoll in diese hände geben?

was ich nicht verstehe… wen oder was meinst du mit
„alltagspsychologie“ und " halbseriösen menschenfreunden"???
wäre nett, wenn du das kurz erklärst.

Alltagspsychologie ist die Psychologie, die wir alle jeden Tag
im Umgang mit unseren Mitmenschen verwenden, wenn es um
psychologische Themen geht. Dazu gehört bei einigen auch die
Meinung, daß eine stationäre psychiatrische Behandlung die
„Klapsmühle“ mit Zwangsjacke, Fixierung und Vollpumpen mit
Medis bedeutet.

s.o. die aussage war ein zitat.

Halbseriöse Menschenfreunde sind für mich u.a. solche
Zeitgenossen, die zweifelhafte ambulante „Behandlungen“
anbieten für Menschen, die an schweren psychiatrischen
Krankheiten (im akuten Stadium) leiden, obwohl die stationäre
Behandlung diejenige ist, die notwendig wäre. Was diese Leute
tun, das ist Augenwischerei und Geldabzockerei.

siehst du, deshalb haben wir ja auch fachleute um hilfe und rat gebeten:smile:

Auf die persönlichen Angriffe in Deinem Posting gehe ich nicht
ein.

da ich nicht weiß, was dich angegriffen hat, kann ich dazu nichts sagen. nachdem du es aber so empfindest, bitte ich um entschuldigung.

Liebe Grüße
Tanja Fritz

Hallo Tanja!

Nun hört sich das Ganze schon anders an. Du wirst verstehen, daß ich vorsichtig bin mit irgendwelchen Urteilen, weil ich nicht selbst gehört habe, was der Arzt gesagt hat. In Deinem ersten Posting hast Du die Worte, die Du jetzt als die des Arztes ausgibst, übernommen, darum waren sie nur als Deine Kritik zu erkennen. In erster Linie ging es mir darum, diese sich sehr pauschal anhörende Kritik in ihre Schranken zu weisen.

Nachdem, was ich über Deine Bekannte von Dir gehört habe, ist es ratsam, daß sie psychiatrisch untersucht wird. Möglicherweise ist das Ergebnis der Untersuchung, daß eine stationäre Aufnahme und eine medikamentöse Behandlung empfohlen wird. Ausgehend von den Verhaltensweisen, die Du beschrieben hast, tendiere ich jedenfalls zu dieser Empfehlung. Aber natürlich reicht eine Beschreibung Dritter nicht aus, für eine Diagnosestellung mit Therapievorschlag ist die direkte psychiatrische Untersuchung notwendig.

Ich denke, daß wir uns einig sind, daß man stationäre Aufnahme und medikamentöse Therapie vernünftigerweise nicht als „Wegsperren“ und „Ruhigstellen“ bezeichnen kann. Auch wenn jemand anderes solche Begriffe benutzt, dann plädiere ich dafür, sie nicht zu benutzen oder zumindest deutlich zu machen, daß dahinter nicht Deine Meinung steht. O.k.?

Freundliche Grüße,

Oliver Walter

Hallo Oliver…

puuuhh… war ja ne schwere geburt:smile:
da wir uns also einig sind, vielleicht kannst du einen tip geben, was man in der zwischenzeit raten/helfen könnte, wenn bis zum ersten termin beim psychiater wieder eine solche panikattacke auftritt.
und noch eine frage: ist es ratsam selbst dann auch mal mit dem therapeuten zu sprechen, da ich aus erfahrung weiß, sie läßt meist das wichtigste weg. kann also gut sein, daß sie sagt sie kommt zu ihm weil sie beispielsweise schlecht schlafen kann oder sowas in der art.
villeicht hast du ja einen tip
vielen dank schonmal
gruß
tanja

Hallo Tanja!

und noch eine frage: ist es ratsam selbst dann auch mal mit
dem therapeuten zu sprechen, da ich aus erfahrung weiß, sie
läßt meist das wichtigste weg. kann also gut sein, daß sie
sagt sie kommt zu ihm weil sie beispielsweise schlecht
schlafen kann oder sowas in der art.

Ich klinke mich mal für einen kurzen Zwischenruf ein:
Als Patient wäre ich in höchstem Maße verärgert über eine Einmischung einer Freundin/Bekannten oder auch sonstwem in meine Beziehung zu meiner Therapeutin gewesen.
Einerseits wäre dann meine Freundschaft zu der betreffenden Person schwer angeknackst, andererseits wäre mein Vertrauensverhältnis zu dem Therapeuten am Ende, da ich annehmen würde, daß die Dinge, die ich in der Therapie von mir gebe nach außen getragen werden! Oder aber (und das ist genauso schlimm): Ich würde glauben, daß ich von Anderen bevormundet und mein Verhalten von Anderen bestimmt wird, was einer „Quasi-Entmündigung“ gleichkommt!

Grüße
HylTox

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Hallo Tanja!

puuuhh… war ja ne schwere geburt:smile:

Kommt öfter hier im Forum vor.

da wir uns also einig sind, vielleicht kannst du einen tip
geben, was man in der zwischenzeit raten/helfen könnte, wenn
bis zum ersten termin beim psychiater wieder eine solche
panikattacke auftritt.

Weißt Du, ich kann nicht so viel dazu sagen, weil ich nur von Dir weiß, was mit Deiner Bekannten los ist. Wenn sie beim nächsten Mal zum Psychiater geht, dann sollte sie ihn mal fragen, was er für die Zeit zwischen den Terminen für sinnvoll hält. Denn er wird ihre Lage besser einschätzen können als ich. Wenn ich ihr Psychiater wäre (ich bin aber Psychologe) und sie das hat, was wir unter Panikattacken verstehen, dann würde ich überlegen, ob ich ihr eine bestimmte Sorte Medikament verschreiben würden, das sie nur dann einnehmen soll, wenn sie die Attacken hat. Langfristig kommt man aber um eine Therapie der Störung nicht herum.

und noch eine frage: ist es ratsam selbst dann auch mal mit
dem therapeuten zu sprechen, da ich aus erfahrung weiß, sie
läßt meist das wichtigste weg. kann also gut sein, daß sie
sagt sie kommt zu ihm weil sie beispielsweise schlecht
schlafen kann oder sowas in der art.

Das ist eine problematische Sache. Auf der einen Seite könnten die Infos, die Du geben kannst, für den Therapeuten hilfreich sein. Auf der anderen Seite könnte ein eigenmächtiges Vorgehen Deinerseits viel kaputt machen. Manche Patienten kommen z.B. auf den Gedanken, daß sich der Therapeut und die Freunde gegen sie verschworen hätten o.ä. Die Sache ist also heikel. Hast Du Dir schon die Frage gestellt, was Deine Bekannte dazu sagen würde, wenn Du mit ihrem Therapeuten sprichst? Würde sie es o.k. finden? Du könntest erst einmal mit Deiner Bekannten über Deinen Vorschlag sprechen. Nicht fordernd, sondern als reine hypothetische Situation. Trotzdem kann selbst schon bei der Andeutung dieser Idee der Schuß nach hinten los gehen. Also: Es ist eine heikle Sache.

Grüße,

Oliver Walter

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Hallo Oliver!

Ich will zu deinem Posting auch nochmal was schreiben!

Wie sinnvoll ist es denn, jemanden wegzusperren und mit Medikamenten vollzupumpen?

Das ist genau das selbe, wie bei der Schulmedizin!
Man behandelt nicht etwa die Ursachen, sondern nur die Auswirkungen!

Ok…ich weiß natürlich, dass zu diesem wegsperren auch eine Therapie gehört…trotzdem ist es in den meisten Fällen nicht so, dass bei einer Stationären behaldlung auch wirklich eine gute Therapie angewandt wird!
Eine Bekannte von mir hatte eine Stationäre Behandlung wegen starker Panik und Angst, und die hat nach einem halben Jahr bei ihrer Mutter angerufen, dass sie nicht mehr könne…und sie möge sie doch bitte herausholen!
Dieses Mädchen ist täglich mit starken Beruhigungsmitteln vollgepumpt worden, und hat keine anschlagende Therapie bekommen, die ihr in einem halben jahr geholfen hätte, ihre Panik wenigstens ein bißchen zu lindern!
Und das ist kein Einzelfall, und das dürfte auch dir bekannt sein!

Jetzt geht es ihr übrigends gut, und sie macht eine sehr erfolgreiche Therapie, auch ohne jeden Tag mit Beruhigungsmitteln vollgepumpt zu werden!!!

Sicherlich kommt es auch auf die Kliniken an, in die man eingewiesen wird!
Aber die Liste derer, die wirklcih gut sind, ist gering!

Viele Grüße
Berlind

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Hallo Oliver!

Ich will zu deinem Posting auch nochmal was schreiben!

Wie sinnvoll ist es denn, jemanden wegzusperren und mit
Medikamenten vollzupumpen?

Eine stationäre Behandlung besteht nicht nur daraus. Und bei Fremd- oder Eigengefährdung halte ich das „wegsperren“, wie Du es nennst, mitunter für sehr sinnvoll.

Das ist genau das selbe, wie bei der Schulmedizin!
Man behandelt nicht etwa die Ursachen, sondern nur die
Auswirkungen!

? Also, das versteh ich nicht. Wenn ich jemandem mit einem Pneumothorax eine ganz schulmedizinische Thoraxdrainage lege und seine Verletzungen versorge, dann bilde ich mir ein, daß damit die Ursache beseitigt ist. (Naja, so eigentlich erst, wenn die Pol. den Messerstecher weghaftet.) Willst Du da Bachblüten verstreuen?

Was ich sagen will: „Wie bei der Schulmedizin“ können und müssen sich hier verschiedene Behandlungsmethoden ergänzen, jede hat ihre Existenzberechtigung und ihre Zielgruppe, so auch die stationäre Psychotherapie und auch die medikamentöse Behandlung von psychischen Störungen. Was wann angesagt ist, obliegt nunmal dem behandelnden Arzt/Therapeuten. Daß da viel Schindluder getrieben wird und auch mal Fehlentscheidungen getroffen werden, ist mir klar, aber daraus eine Wischiwaschi-Weichspül-Medizin zu folgern, kann es auch nicht sein.

Gruß,

Malte.

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