Hallo Ihr Lieben…
hab vor kurzem hier gepostet. es ging um die gute freundin meines mannes, die unter angststörungen leidet.
es hat sich in den letzten tagen einiges ereignet und dazu bräuchte ich mal wieder euren rat.
die freundin hat über die weihnachtsfeiertage bei ihrer mutter gewohnt ( im gleichen ort ), da sie zu hause unter extremen panikattacken litt. ihre mutter ( 70J., ziemlich krank ) hat sie dann am letzten wochenende „rausgeschmissen“, weil sie es nicht mehr aushielt. also saß sie alleine zu hause in ihrer panik und rief div. male an. allerdings hat sie wohl zum ersten mal gespürt, daß es wirklich akut an der zeit ist, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen. da sie aber auch angst hat, bei einem therapeuten o.ä. anzurufen, hat sich mein mann ans telefon geschmissen und stunden herumtelefoniert.
leider ohne großen erfolg. er hat im netz eine klinik gefunden in ihrer nähe, die sich auf angsterkrankungen in allen möglichen varianten spezialisiert haben. er hat einem arzt ihre thematik kurz geschildert, worauf dieser meinte, in einem so akuten fall kann sie sowieso nicht zu ihnen kommen und ohne vorherige diagnose geht prinzipiell eh nichts. wir haben dann den rat bekommen, uns erstmal im Kreiskrankenhaus nach dem zuständigen psychiatrischen versorgungskrankenhaus zu erkundigen und dort dann anzurufen.
was wir allerdings dort an infos bekamen, war gleich null. " für so psychiatrische sind mir ned zuständig" war die einzige auskunft.
irgendwann haben wirs doch geschafft, das zuständige versorgungskrankenhaus rauszufinden, und bekamen sogar den diensthabenden arzt an die strippe.
wieder die geschichte erzählt und dieses mal war die auskunft mehr als heftig. er meinte, sie kann jederzeit vorbeikommen, allerdings würde sie mit ihren symptomen sofort in die geschlossene kommen und das würde er eher keinem empfehlen, aber das sei nun mal der weg.
nach stundenlangem telefonieren hatten wir folgende „angebote“:
ruhigstellen durch medikamente, geschlossene abteilung, oder eben erstmal zu einem psychiater wegen diagnose, bevor sie in eine klinik gehen kann.
wohin soll man also gehen, wenn man ausgerechnet an feiertagen angst hat?
und was macht es für einen sinn, jemanden der panik hat, wegzusperren und mit medikamenten vollzustopfen?
was tut man also in einem solchen fall? die therapeuten in ihrer umgebung sind die tage alle in urlaub und bis sie dort einen termin kriegt, dauert ja sicher auch noch.
habt ihr eine idee, wo man in einem solchen fall produktive hilfe bekommt?
bin wie immer für jeden tip dankbar.
liebe grüße
lunatics-wife
