Hallo Tobi ,
Nach einem Neustart kommt plötzlich der chkdsk und prüft bei
mir die platte, nix neues !
Vermutlich liegt hier der eigentliche Hund begraben.
CHKDSK kommt nur wenn Win nich regulär beendet wurde, also nach einem Absturz. Scheinbar ist das bei dir etwas normales, was mich wiederum etwas erstaunt.
Entweder hast du ein defektes RAM oder ein falsches RAM-Timing. Weiterhin kommt noch Überhitzung, Übertakten, ein Hardwaredefekt oder ein falscher, oder nicht installierter, Treiber in Frage.
Nicht ganz auszuschliessen ist noch, dass die Platte selbst einen Fehler hat.
Nach der überprüfung geh ich auf
die platte und siehe da alle meine IMAGES sind fürn Arsch !
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Da komm dann sone Dateien PU?G 1.²pÕ zustande, die sich nicht
mal mehr löschen lasse.
Hat irgend jemand ne Ahnung wie ich die 90 GB sinnlos Dateien
löschen kann ??
Auf jeden Fall ist die Datenstruktur im Eimer und was du siehst sind gar keine Verzeichniseinträge sondern sonst irgendwelche Daten.
bevor due formattierts könntest du noch versuchen ob „FDISK /MBR“ was bringt, mehr kaputtmachen kannst du eigentlich nicht mehr.
Noch etwas Theorie damit du die ganze Problematik verstehen kannst:
So eine Festplatte soll ja möglichst frei eingeteilt werden können, also mehrere Partitionen, unterschiedliche Betriebssystem mit unterschiedlichen Dateisystemen usw.
Die Festplatte selbst ist wie ein Buch, es besteht einfach aus vielen Seiten und es macht keinen Unterschied ob auf einer Seite ein Bild, irgendwelcher Text oder ein Teil vom Inhaltsverzeichnis gedruckt ist, geschweige denn in welcher Sprache der Text verfasst wurde.
Damit dies möglich ist, muss also alles irgendwie variabel verwaltet werden. Weiterhin muss auch das BIOS irgendwie das Betriebssystem in den Speicher bekommen. Dazu giebt es als einzige „fixe“ Struktur den MBR (Master Boot Record) welcher in den ersten beiden Sektoren der Festplatte abgelegt ist. Dieser MBR ist 1 KByte gross und besteht aus dem eigentlichen Boot-Loader-Programm und am Ende ist dort eine Tabelle abgelegt, welche die Anfänge und Enden (also im Prinzip die Spur, Kopf und Sektor) und den Typ von 4 Partitionen beinhaltet.
Um beim Buch zu bleiben, hier sind quasi die Seitennummern von 4 Kapiteln abgelegt.
Beim Booten ladet nun das BIOS diese 2 Sektoren in den Hauptspeicher und giebt die Kontrolle an das Boot-Loader-Programm weiter.
Das Boot-Loader-Programm ist je nach installiertem Betriebssystem oder BootManager unterschiedlich und sucht sich aus den Partitions-Tabelle „seine“ Patition heraus.
Im Buch wird also die Angegebene Seite aufgeschlagen und erwartet, dass sich hier das Inhaltsverzeichnis in einer bestimmten Sprache befindet. Im Inhaltsverzeichnis sind dann wiederum die Seitennummern der verschiedenen Unterkapitel (Unterverzeichnise) und Abschnitte (Datein) abgelegt.
Ein Problem der Computer ist, dass sie nur mit Zahlen umgehen können, Buchstaben kennen sie eigentlich gar nicht. Um Texte verwalten zu können hat man einfach die Buchstaben und Zeichen durchnummeriert. Auch ein Programm besteht nur aus lauter Zahlen und eigentlich kann der Computer gar nicht zwischen Programm und Daten unterscheiden.
Ist also irgentwo eine falsche Seitennummer eigetragen passiert das was bei dir der Fall ist, es werden irgendwelche Daten (Das kann ein Programm, ein Worddokument oder Excel-Sheet oder sonst was sein) einfach entsprechen verarbeitet, ob das Resultat nun Sinn macht oder nicht.
Ein weiteres Problem der Festplatten ist, dass nur ganze Sektoren (normalerweise 512 Byte) geschrieben werden können. Änderst also z.B. nur das Dateidatum, muss trotzdem der ganze Sektor in den Haptpeicher gelesen werden, diejenigen Zeichen welche das Datum darstellen geändert und der ganze Sektor wieder auf die PLatte geschrieben werden. Meist sind dann in dem gleichen Sektor auch noch die Informationen von Anderen Dateien oder Unterverzeichnisen enthalten. Wird jetzt z.B. bei einem Absturz die Kopie im Hauptspeicher überschrieben, steht dann auf der Platte nur noch irgendwelcher Schrott, wie das bei dir der Fall ist.
MfG Peter(TOO)