Hi,
bin mir bei diesem Satz unsicher, ob ich die Kommas (heißt es eigentlich Kommas oder Kommata, wenn man sich korrekt ausdrücken will?) richtig gesetzt habe.
Wäre sehr dankbar, wenn mal jemand drüber gucken könnte!
„In der letzten Zeit hat kaum eine Streitfrage die literaturdidaktischen Gemüter in der Art und Weise bewegt (hier ein Komma?) wie die Forderung, von der Behandlung der kanonischen Schulliteratur abzusehen, zugunsten eines zum Lesen motivierenden, handelnden Beschäftigens mit Texten vielfältiger Qualität.“
Wäre sehr dankbar, wenn mal jemand drüber gucken könnte!
„In der letzten Zeit hat kaum eine Streitfrage die
literaturdidaktischen Gemüter in der Art und Weise bewegt
(hier ein Komma?) wie die Forderung, von der Behandlung der
kanonischen Schulliteratur abzusehen, …“
"In der letzten Zeit hat kaum eine Streitfrage die
literaturdidaktischen Gemüter in der Art und Weise bewegt
(hier ein Komma?) wie die Forderung,
Sehr schlechtes Deutsch, finde ich, dieses „in der Art und Weise“. Ist zwar nicht deine Frage, aber ein „so“ o.ä. wäre besser.
Ein Komma gehört dort natürlich nicht hin.
Aber:
von der Behandlung der kanonischen Schulliteratur abzusehen, zugunsten eines zum Lesen motivierenden, handelnden Beschäftigens mit Texten vielfältiger Qualität."
Da ist meines Erachtes das Komma zwischen „abzusehen“ und „zugunsten“ überflüssig.
von der Behandlung der kanonischen Schulliteratur abzusehen, zugunsten eines zum Lesen motivierenden, handelnden Beschäftigens mit Texten vielfältiger Qualität."
Da ist meines Erachtes das Komma zwischen „abzusehen“ und
„zugunsten“ überflüssig.
„In der letzten Zeit hat kaum eine Streitfrage die
literaturdidaktischen Gemüter in der Art und Weise bewegt
(hier ein Komma?) wie die Forderung, von der Behandlung der
kanonischen Schulliteratur abzusehen, zugunsten eines zum
Lesen motivierenden, handelnden Beschäftigens mit Texten
vielfältiger Qualität.“
Hi, Philo, ich weiß, du wolltest nur wissen, ob die Interpunktion in deinem Satz stimmt. Aber darf ich etwas zu dem obigen Mammutsatz sagen? Er ist vieeeeeeel zu lang. Den muss man ja drei Mal lesen, um schließlich festzustellen, dass du so gut wie gar nix damit aussagst. Wie wäre es, diesen Satz in drei aufzuteilen. Zumal du dann das Problem mit der Interpunktion vernachlässigen könntest …
Wie auch ein anderer Antworter bereits schrieb, „in der Art und Weise“ ist doppelt gemoppelt und damit überflüssig. Weiterhin: Was ist „handelndes Beschäftigen“? Und - es tut mir leid, wenn ich etwas oberlehrerhaft klinge - vielleicht etwas weniger Nominalstil. Das „tötet“ die Lebendigkeit deines Textes. Mach es dir doch leichter. Der Satz ist nicht im geringsten schlüssig. Lies ihn dir selbst noch mal durch, wenn du den Einschub weglässt:
In der letzten Zeit hat kaum eine Streitfrage die
literaturdidaktischen Gemüter in der Art und Weise bewegt
wie die Forderung … zugunsten eines zum
Lesen motivierenden, handelnden Beschäftigens mit Texten
vielfältiger Qualität.
Da ist meines Erachtes das Komma zwischen „abzusehen“ und
„zugunsten“ überflüssig.
… aber nicht unzulässig
Ok, aber ein Komma oder gar zwei, wenn die Wortgruppe mitten im Satz seht, blockiert den Lesefluss auf eine unschöne Weise. Die Beispielsätze auf der von dir verlinkten Seite demonstrieren das.
In der letzten Zeit hat kaum eine Streitfrage die
literaturdidaktischen Gemüter in der Art und Weise bewegt
wie die Forderung … zugunsten eines zum
Lesen motivierenden, handelnden Beschäftigens mit Texten
vielfältiger Qualität.
Hä???
Ich vermute, dass es dem Autor darum geht, der unselbständigen, also vom Lehrer aufgezwungenen Beschäftigung mit „kanonischer Literatur“ (Schiller, Goethe?) eine selbständige („handelnde“ = selbständig handelnde) Beschäftigung mit modernen Texten gegenüberzustellen, welche mehr Spaß bereiten („zum Lesen motivieren“) als die Klassiker.
Hallo Philo,
Joseph Pulitzer sagte:
Was immer du schreibst,
schreibe kurz und sie werden es lesen,
schreibe klar und sie werden es verstehen,
schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten.
Gruß
Nastaly
Ich vermute, dass es dem Autor darum geht, der
unselbständigen, also vom Lehrer aufgezwungenen Beschäftigung
mit „kanonischer Literatur“ (Schiller, Goethe?) eine
selbständige („handelnde“ = selbständig handelnde)
Beschäftigung mit modernen Texten gegenüberzustellen, welche
mehr Spaß bereiten („zum Lesen motivieren“) als die Klassiker.
Gruß
Horst
Und? Warum schreibt er dies nicht dann auch einfach so?