Kommissar Trojaner

hallo,
Wenn es nach dem Willen von Politikern ginge dann könnten Computerexperten des Bundeskriminalamts bald private PCs unbemerkt über das Internet durchsuchen.
-wäre das mit einem Linux Betriebssystem das ohne Firewall betrieben wird überhaupt möglich?
danke
Friedrich

Hallo Friedrich,

Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich gehe davon aus, daß es spätestens eine Woche nach Erscheinen des Schäuble-Trojaners bereits die geeigneten Gegenmaßnahmen geben wird.
Außerdem kannst du ja sensible Daten durch ein Passwort schützen oder derart verschlüsseln, daß niemand sonst sie entschlüsseln kann.

Gruß
Sticky

Hallo,

Wenn es nach dem Willen von Politikern ginge

von einem Politiker. Mach es nicht schlimmer, als es so schon ist.

dann könnten
Computerexperten des Bundeskriminalamts bald private PCs
unbemerkt über das Internet durchsuchen.
-wäre das mit einem Linux Betriebssystem das ohne Firewall
betrieben wird überhaupt möglich?

Nein. Aber was hat das mit Linux zu tun? Das klappt mit keinem oder jedem Computer, unabhängig vom Betriebssystem, es kommt auf den Infektionsweg an. Wenn Herr Schäuble es schafft, daß ein Trojaner in FF eingebaut wird, sind alle BS betroffen. Wenn ihm so etwas nicht gelingt, dann klappt das weder bei Linux noch bei Mac OS noch bei Windows.

Gruß, Rainer

hallo,
Wenn es nach dem Willen von Politikern ginge dann könnten
Computerexperten des Bundeskriminalamts bald private PCs
unbemerkt über das Internet durchsuchen.
-wäre das mit einem Linux Betriebssystem das ohne Firewall
betrieben wird überhaupt möglich?

Das kommt darauf an, wie die Online-Durchsuchungen realisiert werden.
Um nicht schon an grundlegeder Schutzsoftware zu scheitern, würde man vermutlich keine herkömmlichen Trojaner oder Hackermethoden nutzen sondern raffiniertere Exploits, die auf Lücken aufsetzen, welche für solche Zwecke in verbreitete Softwareprodukte implementiert wurden.
Open-Source erschwert natürlich diese Strategie, schließt sie aber nicht automatisch aus.

Hallo,

Außerdem kannst du ja sensible Daten durch ein Passwort
schützen oder derart verschlüsseln, daß niemand sonst sie
entschlüsseln kann.

Wenn der Rechner erstmal kompromittiert ist, geht das wohl kaum noch zuverlässig.

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich gehe davon aus, daß
es spätestens eine Woche nach Erscheinen des
Schäuble-Trojaners bereits die geeigneten Gegenmaßnahmen geben
wird.

Ich bin doch einigermaßen erschüttert über die Naivität vieler
Antworten. Ich hoffe, dass Du bis zur Volljährigkeit und damit zum
Recht zur Teilnahme an politischen Wahlen noch ein wenig nachreifst.

Es wird selbstverständlich nie einen Bundestrojaner in der
Form one size fits all geben. Und wenn, dann höchstens
als Bauernopfer, damit Firmen wie Symantec was zum Prahlen und
Computernutzer wie Du was zur Beruhigung haben.

Es werden vielmehr maßgeschneiderte Progrämmchen[1] sein, oder gleich
entsprechende Hardware[2], die zur Not während Du mal pinkeln gehst
heimlich installiert wird. Der Trend zum Trojaner nach Maß zeichnet
sich bereits in der sog. „freien Wirtschaft“ ab. Aus
versehen „vergessene“ USB Sticks schleusen Keylogger in den Rechner
des Entwicklungsleiters ein, der hilfsbereite Praktikant aus China
zeigt der Sekretärin vom Abteilungsleiter mal eben ein paar Bilder
aus der Heimat …

Dann ist es auch egal, mit welcher Passphrase Du Deinen pgp-Schlüssel
abgesichert hast. Er wurde bequemerweise neben Deiner Post ohnehin
gleich mitgelesen.

Es ist nicht die Frage der technischen Machbarkeit sondern nur noch
eine Frage der Legalität. Wollen wir wirklich,
dass „Sicherheitskräfte“ mit Methoden der Mafia in unsere
Privatsphäre eindringen?

Gruß

Fritze

[1] http://www.dpunkt.de/leseproben/3-936931-27-5/Kapite…
[2] http://www.keyghost.com/

Hallo Friedrich,

hier ein interesanter Artikel zum „Bundestrojaner“ http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24587/1.html

Gruss
Nils

Hi,

habe mal so gelesen…
Meine Meinung ist, dass erst einmal der „ganz normale Internetverkehr“ „abgehört“ wird… weil es einfacher ist.

Was spräche dagegen, die Provider zu verpflichten, direkt an den Zugängen der Kunden „Lauschprogramme“ zu betreiben ?
Alle nicht verschlüsselten Daten würden dann beim Ein- und Ausgang zu erfassen sein.

Die „Hauptgefahr“ ist ja das „Amoklaufen“, das in Chats und auf Websites angekündigt wird.
Deshalb wird ja angeblich das Gesetzt geändert (oder soll geändert werden).

Eine Überwachung von Up- und Downloads unverschlüsselter Daten würde somit vom User nicht bemerkt werden können.
Man braucht ja keine Programme (ob ich sie jetzt Trojaner oder Viren nenne… egal) auf dem Einzelrechner zu installieren.

Frage 1 an IT-Experten:
Liege ich mit diesem Gedankengang richtig ? Wenn nicht, an welchem Punkt besteht der Denkfehler ?

Und das Durchforsten von Festplatten ?
Wenn ich ein Gesetz herausbringen würde, dass MS verpflichtet, in Vista oder den Vorversionen über die Grundprogrammierung oder ein Update ein „Spionagetool“ einzubinden, so wird es der User auch nich gleich mitbekommen.

Das Gros der User ist ja kein Hacker und interessiert sich nicht für „Anti-Spion-Tools“.
Wenn die „Spion-Funktion“ im BS dann noch so gekoppelt ist, dass das BS bei Entfernen oder verändern nicht mehr funktioniert, können auch „Selbsthilfe“ und Fachkenntnisse nichts mehr nutzen.

Frage 2 an die Experten:
Wie könnte ein User feststellen oder verhindern, dass ine solche Funtkion integriert ist ?
(Es wird ja erst publik, wenn die ersten die Fachleute die Funktion entdecken. Dann wurden aber schon die meisten BS „upgedatet“)

Kurz noch einmal: Es ging zunächst um Kontrolle unverschlüsselter Daten und dann erst um Spiontool, das im BS integriert wird.

Danke für Eure Meinung

Gruß
BJ

Hi,

Was spräche dagegen, die Provider zu verpflichten, direkt an
den Zugängen der Kunden „Lauschprogramme“ zu betreiben ?
Alle nicht verschlüsselten Daten würden dann beim Ein- und
Ausgang zu erfassen sein.

das ist bereits Realität. http://de.wikipedia.org/wiki/TK%C3%9CV

Was gerade von Wolfgang „1933“ Schäuble gewünscht wird, ist der nächste Schritt zur Totalüberwachung, also das Eindringen auf den privaten Rechner, um bspw. Verschlüsselung zu umgehen.

Gruß,

Malte

Hallo,

-wäre das mit einem Linux Betriebssystem das ohne Firewall
betrieben wird überhaupt möglich?

Warum sollte es für Linux keinen Trojaner geben? Nur, weil es bislang keinen gibt, heißt das ja nicht, dass es nicht möglich wäre.

Trotzdem habe ich den Eindruck, die Politiker stellen sich das ungefähr so vor wie Klein-Fritzchen. Wer schonmal ein einzelnes Foto per Mail verschickt hat, wird niemals auf den Gedanken kommen, ein heimliches Durchsuchen der Festplatte über das Internet läge im Bereich des Möglichen. Da müsste sich der vor dem PC schon im Halbschlaf befinden, wenn ihm der permanente Festplattenzugriff incl. Gefiepe und Kontroll-LED-geflacker, das permanente Geflacker der Modemkontroll-LED, der verzögerte Seitenzugriff beim Surfen allessamt nicht auffallen sollte.

Das ist absurd.

Rechtlich kommt noch einiges dazu. Neben der nicht erlaubten heimlichen Wohnungsdurchsuchung z.B. die unerlaute Kostenverursachung schon bei Verdächtigen.

Gruß
loderunner

Hallo,

Da müsste sich der vor dem PC schon im Halbschlaf befinden, wenn ihm der
permanente Festplattenzugriff incl. Gefiepe und Kontroll-LED-geflacker, das
permanente Geflacker der Modemkontroll-LED, der verzögerte Seitenzugriff
beim Surfen allessamt nicht auffallen sollte.

Das ist absurd.

Nein, das ist naiv - von Dir. Zum einen sind Schmalbandbenutzer eine Minderheit geworden, der Durchschnittsuser hat sein DSL und irgendne kleine Fritz!Box o.ä. - da fällt dem genau gar nichts auf, wenn Traffic auf der Leitung ist. Auch beim Surfen merkt der genau gar nix, denn ein cleverer Spion ballert die Daten nicht volle Kanne ins Netz, sondern schön langsam und tröpfchenweise. Schon vor Jahren waren Trojaner im Umlauf, die ihren ausgespähten Payload in Ping-Paketen verschickt haben. Das fällt nicht auf, das kannst Du noch nicht mal im netstat sehen. Der Festplattenzugriff bleibt ebenso minimal, das geht unter im Rauschen durch swap-Zugriff u.ä. Wenn Du dann noch davon ausgehst, dass ein User, der vor seinem PC sitzt, diesen auch benutzt - keine Chance.

Rechtlich kommt noch einiges dazu. Neben der nicht erlaubten heimlichen Wohnungsdurchsuchung

Die Schäuble ja auf eine solide rechtliche Grundlage stellen will.

die unerlaute Kostenverursachung schon bei Verdächtigen.

Auch das wird sich sicher regeln lassen. Der dumme Deutsche lässt das alles im Prinzip jetzt schon mit sich machen.

Der einzige Schutz ist die Verwendung möglichst sicherer Software, Verschlüsselung wo immer es möglich ist und ein gesundes Maß an Paranoia. Da dazu aber eben auch ein gewisses Maß an Know How gehört, hat der Durchschnittsuser schonmal verloren.

Gruß,

Malte

Hi,

Das Problem wurde übrigens von Fachleuten umfassend diskutiert: http://groups.google.de/group/de.comp.security.misc/… Man sollte es dort nachlesen.

Erst einmal was grundsätzliches:
Ehemalige DDR-Bürger (so wie ich) werden noch wissen, welche Erfahrungen mit der totalen Überwachung gemacht wurden und welche Auswirkungen dies hatte. Auch dort geschah alles, um den Staat und seine Bewohner angeblich vor möglichen Gefahren zu schützen. Wie es ausging, kann man in jedem seriösen Geschichtsbuch nachlesen! Diesmal ist wohl eher mal Wissen.de http://tinyurl.com/2lvrvo zu empfehlen.

Hinzu kommt zu allem Überdruss noch, das Herr Schäuble gemäß eigener Aussage in http://www.taz.de/pt/2007/02/08/a0169.1/text auch nicht weiß, wie das technisch realisiert werden kann, aber er will ja auch erstmal nur die Gesetze dafür haben. Offensichtlich hat er keine oder die falschen technischen Berater mit juristischer Vorbildung. Die ganze Debatte geht doch einfach darum, das die Menschen mental auf diesen Fall vorbereitet werden und dieses Vorgehen des Staates als ganz normalen Zustand empfinden und als solchen akzeptieren. Das wir und damit beschäftigen und Position beziehen müssen ist schon ein eindeutiges Indiz dafür.

Um es auch für jüngere Leser zu verdeutlichen:
Hier geht es nicht mehr nur um dunkelhaarige Kopftuchträgerinnen, welche aus dem Staats- und Schuldienst entlassen werden sollen. Mit Hilfe eines solchen Gesetzes soll es ermöglicht werden, jeden Menschen der einen Computer besitzt und sich im Internet bewegt, also jeden beliebigen User, auf Grund haltloser Indizien zu verdächtigen.

Wer es bisher noch immer nicht verstanden hat dieses Beispiel:
Da steigen ein paar Polizisten oder BND-Leute aus ihrem Auto aus und unterziehen dich einer Leibesvisitation, nur weil du gerade in diesem Moment diesen Abschnitt der Strasse benutzt hast.

Die Meinung einiger Leuts: „Ich habe nichts zu verbergen“ dürfte damit absurd sein. Hier geht es um die grundlegende Rechte als deutscher Staatsbürger und der Menschenrechte. Nachzulesen im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Geprobt wurde schon im Fall Kumaz! Das könnte dann jedem von uns passieren.

Was spräche dagegen, die Provider zu verpflichten, direkt an
den Zugängen der Kunden „Lauschprogramme“ zu betreiben ?
Alle nicht verschlüsselten Daten würden dann beim Ein- und
Ausgang zu erfassen sein.

Da eckst du mit Sicherheit nicht nur bei mir sondern auch unserem M.v.H. an (hab ich recht? :wink:

Die „Hauptgefahr“ ist ja das „Amoklaufen“, das in Chats und
auf Websites angekündigt wird.

Es gibt keine ernstzunehmenden Beweise dafür, das so etwas verhindert werden kann. Amokläufer gab es schon, als es noch kein Internet gab. Selbst Bush und letztens unsere Angela sind davor nicht gefeit und wollen deutsche Bomber in Afghanistan stationieren. Befinden wir uns mit diesem Land im Kriegszustand oder habe ich da was Falsches verstanden.

Wenn den jungen Leuten ein echte Perspektive geboten wird, werden 90% der potentionellen Täter daran keinen Gedanken verschwenden. Wer aus der Schule abgeht und nicht weiss wovon er in seinem weitern Leben seinen Lebensunterhalt bestreiten soll, sucht Schuldige.
Geistesgestörte wird es immer geben, sie werden aber eher auffällig.

Und das Durchforsten von Festplatten ?
Wenn ich ein Gesetz herausbringen würde, dass MS verpflichtet,
in Vista oder den Vorversionen über die Grundprogrammierung
oder ein Update ein „Spionagetool“ einzubinden, so wird es der
User auch nich gleich mitbekommen.

Das ist technisch nicht machbar. Innerhalb weniger Stunden nach der ersten Anwendung würde jeder beliebige Anwender in Neuseeland wissen, was Merkel und Schäuble in Old Germany tun. Um zu erfahren, ob eine Software telefoniert und wohin sie es tut, braucht der ONU nur Google befragen. Man benötigt dafür kein spezielles Tool. Es gibt genügend Fachleute, die es innerhalb weniger Stunden herausfinden und veröffentlichen.

Das Gros der User ist ja kein Hacker und interessiert sich
nicht für „Anti-Spion-Tools“.

Bei http://www.microsoft.com/technet/sysinternals/defaul… findest du alles, was das Herz begehrt, auch um die seltsamsten „Kontrollanrufe“ zu protokollieren. Der Bundestrojaner ist im Grunde genommen auch kein technisches Problem. Er wird an der Wachsamkeit der Menschen scheitern und Schäuble sagt selbst, das ein Terrorist nicht dümmer als der ONU ist.

Wenn die „Spion-Funktion“ im BS dann noch so gekoppelt ist,
dass das BS bei Entfernen oder verändern nicht mehr
funktioniert, können auch „Selbsthilfe“ und Fachkenntnisse
nichts mehr nutzen.

Hast du schon eine Idee? :smile:)))
Wenn man herausfindet, das WindowsXP in seiner Closedware hunderte Fehler besass und noch immer besitzt, dann dürfte das Auffinden eines Bundestrojaners auch kein ernsthaftes Problem darstellen. Man wird ihn genau so leer laufen lassen, wie Herrn BG mit seinem WGA. Bei mir ist das Dings auch nur an jedem 2. Dienstag eines Monats aktiv, obwohl ich nichts zu verbergen habe. Bei Linux&Co dürfte es um ein Vielfaches problematischer sein.

Kurz noch einmal: Es ging zunächst um Kontrolle
unverschlüsselter Daten und dann erst um Spiontool, das im BS
integriert wird.

Das soll wohl ein Witz? Betreffende Anwender werden dem Herrn MS oder dem betreffenden Provider den Rücken zudrehen und Alternativen benutzen. Das dürfte sicher sein.

der hinterwäldler


hat neben WindowsXP-Home SP2 mit allen Fixes, Patches
und Updates sowie FF&TB, jedoch ohne On-Demand-Scanner
und spezieller PFWs, dafür aber mit dem kostenlosen
Paragon DriveBackup 7.5, auch Linux Suse 10.1 auf seiner
Festplatte installiert. Er war deswegen im w-w-w schon
ohne Widerspruch anderer Leser, fundamentalistischer
Taliban und kürzlich erst wieder: Windows-Hasser :smile:)))

1 „Gefällt mir“

Hallo

Wenn der Rechner erstmal kompromittiert ist, geht das wohl
kaum noch zuverlässig.

Deinen Worten ist zu entnehmen, das die PCs dunkelhaariger Turbanträger und Kopftuchträgerinnnen aus dem Nahen und Mittleren Osten grundsätzlich kompromittiert sind? :wink:))

der hinterwäldler
hat neben WindowsXP-Home SP2 mit allen Fixes, Patches
und Updates sowie FF&TB, jedoch ohne On-Demand-Scanner
und spezieller PFWs, dafür aber mit dem kostenlosen
Paragon DriveBackup 7.5, auch Linux Suse 10.1 auf seiner
Festplatte installiert. Er war deswegen im w-w-w schon
ohne Widerspruch anderer Leser, fundamentalistischer
Taliban und kürzlich erst wieder: Windows-Hasser :smile:)))

Hallo

Wenn der Rechner erstmal kompromittiert ist, geht das wohl
kaum noch zuverlässig.

Deinen Worten ist zu entnehmen, das die PCs dunkelhaariger
Turbanträger und Kopftuchträgerinnnen aus dem Nahen und
Mittleren Osten grundsätzlich kompromittiert sind? :wink:))

Nicht grundsätzlch, aber sobald der „Bundestrojaner“ drauf ist: schon.

Taliban und kürzlich erst wieder: Windows-Hasser :smile:)))

Linux-User sind die Taliban des Internet.

SCNR,

Sebastian

setzen, SECHS !!!

Ich hoffe, dass Du bis zur Volljährigkeit und damit zum
Recht zur Teilnahme an politischen Wahlen noch ein wenig
nachreifst.

Hallo Fritze,

warum wirst du gleich so persönlich?
Was haben Wahlen mit meiner Meinung zu tun?
Du kennst mich nicht und kannst daher weder über meine Volljährigkeit noch über meine Teilnahme an Wahlen urteilen. Tust du es doch, bist du kein bischen besser als diejenigen, die die Trojaner in Umlauf bringen wollen.

Gruß
Sticky

Hallo,

Kurz noch einmal: Es ging zunächst um Kontrolle
unverschlüsselter Daten und dann erst um Spiontool, das im BS
integriert wird.

Das soll wohl ein Witz? Betreffende Anwender werden dem Herrn
MS oder dem betreffenden Provider den Rücken zudrehen und
Alternativen benutzen. Das dürfte sicher sein.

Dazu nur kurz: Das dürfte alles andere als sicher sein. Im Gegenteil. Es ist eher wahrscheinlich, dass es den Menschen vollkommen egal sein wird, wenn sie nicht unmittelbar betroffen sind. Siehe dazu auch die aktuelle Diskussion um Skype ein paar Zeilen weiter unten. Tenor: Mir doch egal.

Gruß

Fritze

Hallo Fritze

Kurz noch einmal: Es ging zunächst um Kontrolle
unverschlüsselter Daten und dann erst um Spiontool, das im BS
integriert wird.

Das soll wohl ein Witz? Betreffende Anwender werden dem Herrn
MS oder dem betreffenden Provider den Rücken zudrehen und
Alternativen benutzen. Das dürfte sicher sein.

Dazu nur kurz: Das dürfte alles andere als sicher sein. Im
Gegenteil. Es ist eher wahrscheinlich, dass es den Menschen
vollkommen egal sein wird, wenn sie nicht unmittelbar
betroffen sind. Siehe dazu auch die aktuelle Diskussion um
Skype ein paar Zeilen weiter unten. Tenor: Mir doch egal.

Ich gebe dir erst einmal recht, aber irgendwann kommt es dann jedem mehr oder weniger ins Bewusstsein. Eine ähnliche Diskussion hatten wir mit dem WGA des Herrn BG auch. Trotzdem sollten wir aber auch immer eine „Gegendarstellung“ bringen (solange wir es noch können) und keiner darf behaupten, er habe es nicht gewusst.

der hinterwäldler

Hallo,

Nein, das ist naiv - von Dir. Zum einen sind
Schmalbandbenutzer eine Minderheit geworden,

Der Upload ist das Problem. Auch DSL ist in diese Richtung langsam. Darf ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

der Durchschnittsuser hat sein DSL und irgendne kleine Fritz!Box
o.ä. - da fällt dem genau gar nichts auf, wenn Traffic auf der
Leitung ist. Auch beim Surfen merkt der genau gar nix, denn
ein cleverer Spion ballert die Daten nicht volle Kanne ins
Netz, sondern schön langsam und tröpfchenweise.

Wir reden hier aber nicht von ein Paar Passwörtern oder drei Text-Emails. Es geht hier um das Durchsuchen einer kompletten Korrespondenz oder der Fotosammlung eines Kinderschänders. Das ist schon ein Umfang, der nicht mehr in überschaubarer Zeit tröpfchenweise zu übertragen ist. Das können im letzteren Fall Gigabyte sein.

Der einzige Schutz ist die Verwendung möglichst sicherer
Software, Verschlüsselung wo immer es möglich ist und ein
gesundes Maß an Paranoia. Da dazu aber eben auch ein gewisses
Maß an Know How gehört, hat der Durchschnittsuser schonmal
verloren.

Der Durchschnittsuser ist für die Späher nicht das Problem. Und welchen Sinn hat das Ausspähen von verschlüsselten Daten?
Gruß
loderunner

Hallo,

Nein, das ist naiv - von Dir. Zum einen sind
Schmalbandbenutzer eine Minderheit geworden,

Der Upload ist das Problem. Auch DSL ist in diese Richtung
langsam. Darf ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

„langsam“ ist in diesem Zusammenhang höchst relativ :smile: 1 MBit/s finde ich nicht grad langsam, zumal der Durchschnittsuser ohnehin eher die andere Richtung beansprucht…

der Durchschnittsuser hat sein DSL und irgendne kleine Fritz!Box
o.ä. - da fällt dem genau gar nichts auf, wenn Traffic auf der
Leitung ist. Auch beim Surfen merkt der genau gar nix, denn
ein cleverer Spion ballert die Daten nicht volle Kanne ins
Netz, sondern schön langsam und tröpfchenweise.

Wir reden hier aber nicht von ein Paar Passwörtern oder drei
Text-Emails. Es geht hier um das Durchsuchen einer kompletten
Korrespondenz oder der Fotosammlung eines Kinderschänders. Das
ist schon ein Umfang, der nicht mehr in überschaubarer Zeit
tröpfchenweise zu übertragen ist. Das können im letzteren Fall
Gigabyte sein.

In einem mir bekannten Fall wurde _der gesamte Festplatteninhalt_ tröpfchenweise per ping von Korea aus ausgelesen. (Digitale) Korrespondenz wird ohnehin per TKÜV am Provider abgegriffen, und was KiPos angeht - es gibt da ein recht schlankes Tool, welches die Ermittlungsbehörden nutzen, um KiPo zu identifizieren - kann man sicher ganz gut in einen Trojaner integrieren. Dann reichen die ersten drei, vier Treffer aus, den Rest kann man klassisch per Beschlagnahme sicherstellen. Der Punkt ist nicht, Gigabyteweise Daten auszuspähen, sondern eine „remote shell“ auf beliebigem Rechner zu haben.

Der einzige Schutz ist die Verwendung möglichst sicherer
Software, Verschlüsselung wo immer es möglich ist und ein
gesundes Maß an Paranoia. Da dazu aber eben auch ein gewisses
Maß an Know How gehört, hat der Durchschnittsuser schonmal
verloren.

Der Durchschnittsuser ist für die Späher nicht das Problem.

Eben. Der ist aber der, der unten den geplanten Maßnahmen leiden wird. Der sagen wir mal „fortgeschrittene“ User wird erstmal nicht davon betroffen sein.

Und welchen Sinn hat das Ausspähen von verschlüsselten Daten?

Die Frage verstehe ich nicht.

Gruß,

Malte

Hallo,

warum wirst du gleich so persönlich?

Ich dachte, das wäre hier so üblich? Sorry, wenn ich Dir zu nahe getreten bin. Das war sicher der Sache selbst nicht zuträglich.

Tust du es doch, bist du kein bischen besser als diejenigen,
die die Trojaner in Umlauf bringen wollen.

Ach so. Hättest Du denn noch einen fachlichen Einwand, oder soll es jetzt ganz und gar ins Persönliche abgleiten? Dann werden wir bestimmt demnächst das „Einfahrt verboten“ Schild neben den Beiträgen hier zu sehen bekommen …

Gruß

Fritze