Kommt sie... kommt sie nicht... kommt sie

http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BD…

Was meint Ihr zu dem Thema?
Causa

Ja, sie kommt, denn die westlichen Regierungen und unsere Banker sind unfähig die globale Wirtschaft und den Finanzmarkt in den Griff zu bekommen.
In ca. 3a werden (wieder)Finanzhaie und Banker mit ihren (wieder)aus Steuergeldern finanzierten Mega-Yachten in der Südsee schippern. Ja, so ist es halt. MfG

Hallo,

wenn man das als nicht-VWL-Professor liest, fällt es natürlich schwer, gegen so einen schlauen Mann zu argumentieren.

Wenn ich das lese:
„Ich denke, nach und nach wird klar werden, dass die Krise noch nicht vorbei ist. Man wird Wachstumsschwächen und hoher Arbeitslosigkeit immer wieder mit neuen Stimulationsmaßnahmen begegnen, statt das Schuldenproblem anzugehen und die Banken zu sanieren. Das Wachstum wird ungenügend sein und in Amerika und Großbritannien wird die Arbeitslosigkeit zunehmen. Schließlich wird sich die Erkenntnis durchsetzen, dass die etablierten Ökonomen das wahre Problem sind.“

habe ich folgenden Eindruck:
Da sitzt ein armer schlauer Mensch am Ende der Welt und wurde über Jahre hinweg von den „etablierten Ökonomen“ aus igendeinem Grund nicht ernst genommen. Das hat den so richtig geärgert.
Jetzt hat ihm der Lauf der Welt Wasser auf sein Mühlrad geleitet und er kann sich so richtig schön an den bösen Jungs rächen… .

Sicher würde die andere Seite genauso schlüssig ihre Argumente vertreten können. Und letztlich müssen wir wohl alle mit etwas Demut erkennen, dass dem Intellekt der Menschheit eben doch Grenzen gesetzt sind.

Also ein entschiedenes: Vielleicht. Vielleicht auch nicht.

Gruß vom Money-Schorsch

Oh weh, wenns wieder regnet, werde ich wieder nass.
Schoen dass die Probleme jetzt allmaehlich bekannt sind, und jeder kann sich entsprechend verhalten. Ich kann mein Leben so einrichten, dass ich bei 3 Prozent weniger Einkommen meine Schulden nicht mehr bezahlen kann oder als Firma meine Eigenkapitalbasis verschwindet. Oder eben anders.
Gruss Helmut

Hallo,
"Ich denke, am besten blickt man zurück auf die 1920er-Jahre und beobachtet, wie man sich damals am besten verhalten hat. Damals war es das beste, sich aus Aktien zu verabschieden und „in Cash zu gehen“.
Den Anfang der 1920er-Jahre in Deutschland kann er damit doch nicht gemeint haben, oder?
Gruß
Pontius

Hallo,

Den Anfang der 1920er-Jahre in Deutschland kann er damit doch
nicht gemeint haben, oder?

ich halte es für unwahrscheinlich, daß ein australischer Assitenzprofessor ausgerechnet Deutschland in das Zentrum seiner Überlegungen stellt.

Gruß
Christian

Hallo,

ich halte es für unwahrscheinlich, daß ein australischer
Assistenzprofessor ausgerechnet Deutschland in das Zentrum
seiner Überlegungen stellt.

wurden damals (also ganz früher) eigentlich auch Verbrecher aus Deutschland in Australien entsorgt?
Oder ist das nurt die geballte kriminelle Energie aus dem Commonwealth?

:wink:

Gruß Money-Schorsch