Kommunalwahlen in Hessen

warum kann eine Partei nicht eingestehen, dass sie verloren hat?
ich nehme da keine aus!
Seit ich wähle, und das sind schon einige Jährchen, habe ich ganz, ganz selten einen Politiker erlebt, der ohne Schnörkel öffentlich zugegeben hat, die Wahl verloren zu haben.
Ist das denn so eine Schande?
Ist das Leben denn damit zu Ende?
Grüße
Raimund

Raimund, don’t ask me. Schreib doch diesen Herrn mal eine E-Mail. Gib einfach ein: cdu.de oder spd.de. Ein Brief reicht übrigens, denn die Antwort wird von allen gleich ausfallen. Mach Dir doch mal den Spaß, und schreib Dir Stichwortarig auf, was Herr Koch, oder Herr Teufel, oder irgend ein anderer Politiker aus jeder beliebigen Partei zu einer Wahlniederlage als Begründung sagt. Das, was alle glauben, denn die Leute sind ja so dumm, die haben gar nicht gemerkt, was sie das gerade machen, das sagt keiner, aber denkt jeder. Nun gut, mit der Bildung ist’s nicht weit her: Mayer-Vorfelder (ehem. Kultusminister B-W) läßt den Neckar hinter Heidelberg in den Rhein laufen. Stimmt ja wohl auch.

Gruß, Alexander

volle Zustimmung!

…Mayer-Vorfelder (ehem.
Kultusminister B-W)

blos eine Bitte: erwähne diesen Namen nicht… mir geht sonst das Messer in der Tasche auf!
Grüße
Raimund

Hallo,
was mich in diesem Zusammenhang viel mehr stört ist die
Tatsache das „der Wähler“ offensichtlich blind auf allen
Augen ist.
Die SPD hat Skandale (Vielflieger, Rentenpolitik usw.)
die CDU hat Skandale (Spendenaffäre usw.)
alle anderen sind selbst ein Skandal
und trotzdem tut der Wähler so als wäre nichts gewesen
und wählt (siehe jetzt in Hessen) die gleichen Verantwortlichen
Leute und Parteien mit noch mehr Stimmen als bisher.
Ja, da hat der Kohl vollkommen recht gehandelt und da kann
der Eichel doch fliegen so lange er lustig ist und da kann
der Trittin lästern wie er will und. und . und
Ich war richtig froh, dass ich erstmals auch Leute bei der
Wahl streichen konnte.

Gruss

Günter

Ich war richtig froh, dass ich erstmals auch Leute bei der
Wahl streichen konnte.

na, da hast Du aber den ganzen Zettel schwarz gemacht, oder?:smile:
grüße
Raimund

Das gerade nicht, aber es war schon ein gutes Gefühl, dass
ich mit meinen Stimmen (auf kommunaler Ebene durchaus
realistisch) auch nur die Leute gewählt habe, die ich kenne
und von denen ich weis was sie können - d. bedeutet
im Klartext, ohne dass ich sonst FDP-Wähler bin habe ich
doch drei meiner 71 Stimmen einem Bekannten gegeben von dem
ich weiss dass er meiner Ansicht nach auf der Ortsebene eine
gute Politik macht.

Gruss

Günter

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das ist das schöne an den Gemeindewahlen: man kennt einige und kann denen dann Stimmen geben. Das ist teilweise parteiübergreifend. Obwohl ich die Grünen ablehne, wenn deren Kandidat gut für meine Gemeinde ist, wähle ich ihn.
Übrigens: FDP. Bei der nächsten Wahl werde ich sie vermutlich wählen. Nicht weil ich ein glühender Verfechter der Partei bin.
Ich will mithelfen, dass die Grünen wieder in die Opposition gehen. Allerdings möchte ich auch wiederum, dass die Grünen über die 5% kommen. Denn als Oppositionspartei halte ich große Stücke auf sie. Da brauchen sie keine Angst um ihre Pfründe zu haben und können wirklich konstruktives leisten. Wir wären noch lange nicht so weit im Umweltschutz, wenn wir sie nicht gehabt hätten.
Grüße
Raimund