Kommunikation mit Gott

Aha ! Guter Gedanke.

a) Gibt es denn Dinge, die nicht Teil des „Systems“ sind ?

b) Was ist besser an der Ansicht, man diene Gott bzw. einem System und dann nicht weiß, warum, als an der Erkenntnis, daß man einfach nicht weiß, warum man ist ?

Gruß Jochen

Aha ! Guter Gedanke.

a) Gibt es denn Dinge, die nicht Teil des
„Systems“ sind ?

b) Was ist besser an der Ansicht, man
diene Gott bzw. einem System und dann
nicht weiß, warum, als an der Erkenntnis,
daß man einfach nicht weiß, warum man ist
?

Gruß Jochen

Lieber Jochen,

zu a)
Angenommen wir stellen uns Gott als Licht
vor, der den Raum bestrahlt.Ist der Schatten
dann nicht ein Mangel an Licht?
Es gibt nur das Eine und wo das Eine nicht
zu sehen ist, ist trotzdem das Eine, denn
Dunkelheit ist Mangel an Licht!
Böses hat somit in Wirklichkeit keine
wahre Existenz, es ist nur das Resultat
von Mangel an Liebe.Aber selbst dieser
Mangel hat im großen Plab Gottes seinen berechtigten Platz.

zu b)Diene einfach einer höheren Sache und
sehe das Leben als eine Ansammlung von
Chancen(und nicht als Problem).Die Blumen
öffnen sich auch jeden Tag, auch auf die
Gefahr hin, daß ein Wanderer sie abreißt
oder auf sie draufsteigt.
Nimm Dir die blume zum Beispiel ind
vertraue darauf, daß alles im Leben so ist,
wie es für Deine Ausbildung wichtig ist.
Sehe Deine Probleme als Herausforderung
und wachse an Ihnen.
Vertraue einfach auf einen höheren Plan
und einen höheren Sinn, so wie es dir Blume
tut. Eines Tages wirst Du dann die
Anwort auf Deine Frage in Deinem Herzen
finden.

Olav
Literaturhinweis:Erleuchteter Alltag von
Dan Millman(kein Sektenquatsch)

Liebe Grüße,OLav

Hallo Olav !

zu a)
also ist Luzifer bzw. das Böse von Gott geplant bzw. gewollt und somit auch seine Beeinflussung des Menschen und somit auch die gegebene Wahrscheinlichkeit, daß Menschen dem Bösen anheimfallen. Warum ist es dann wiederum schlimm, böse zu sein ? Warum wird dann das Böse nicht genauso (im positiven Sinne) ehrfurchtsvoll als Teil Gottes Schöpfung angesehen wie das Gute ?

sehe das Leben als eine Ansammlung von
Chancen(und nicht als Problem).

Das tu ich doch !

Deine Probleme als Herausforderung
und wachse an Ihnen.

Mach ich doch !

Vertraue einfach auf einen höheren Plan
und einen höheren Sinn, so wie es dir
Blume tut.

Ich möchte bezweifeln, das eine Blume auf einen höheren Plan vertraut… sie ist aber dennoch jeden Morgen auf’s Neue schön.

Eines Tages wirst Du dann die
Anwort auf Deine Frage in Deinem Herzen
finden.

Das wäre etwas, was mich ‚menschlich‘ zutiefst befriedigen würde, was mir ‚intelektuell‘ heute aber nicht hilft.

Es gibt für die Art und Weise, ein glückliches, zufriedenes und ausgefülltes Leben zu führen, mehrere gleichwertige Erklärungen. Die Frage, welche besser ist, ist müßig, da sie doch beide (alle) funktionieren. Ich finde es jedoch interessant, wenn religiöse Weltbilder dem Einfluß der Naturwissenschaft so stark ausgesetzt sind, wie es hier der Fall ist. An deisem Punkt beginnen faszinierende Verflechtungen, und die entstehenden Dilemmata lassen mich viel darüber lernen, wie ‚gläubige‘ Menschen denken. Meine Wahrheit habe ich noch nicht gefunden, aber ich glauibe, so komme ich ihr ein Stück näher. Daher danke ich denen, die bereit sind, ehrlich (auch sich selbst gegenüber) mit mir über solche Themen zu diskutieren.

Viele Grüße
Jochen

Hallo Olav !

zu a)
also ist Luzifer bzw. das Böse von Gott
geplant bzw. gewollt und somit auch seine
Beeinflussung des Menschen und somit auch
die gegebene Wahrscheinlichkeit, daß
Menschen dem Bösen anheimfallen. Warum ist
es dann wiederum schlimm, böse zu sein ?
Warum wird dann das Böse nicht genauso (im
positiven Sinne) ehrfurchtsvoll als Teil
Gottes Schöpfung angesehen wie das Gute ?

sehe das Leben als eine Ansammlung von
Chancen(und nicht als Problem).

Das tu ich doch !

Deine Probleme als Herausforderung
und wachse an Ihnen.

Mach ich doch !

Vertraue einfach auf einen höheren Plan
und einen höheren Sinn, so wie es dir
Blume tut.

Ich möchte bezweifeln, das eine Blume auf
einen höheren Plan vertraut… sie ist
aber dennoch jeden Morgen auf’s Neue
schön.

Eines Tages wirst Du dann die
Anwort auf Deine Frage in Deinem Herzen
finden.

Das wäre etwas, was mich ‚menschlich‘
zutiefst befriedigen würde, was mir
‚intelektuell‘ heute aber nicht hilft.

Es gibt für die Art und Weise, ein
glückliches, zufriedenes und ausgefülltes
Leben zu führen, mehrere gleichwertige
Erklärungen. Die Frage, welche besser ist,
ist müßig, da sie doch beide (alle)
funktionieren. Ich finde es jedoch
interessant, wenn religiöse Weltbilder dem
Einfluß der Naturwissenschaft so stark
ausgesetzt sind, wie es hier der Fall ist.
An deisem Punkt beginnen faszinierende
Verflechtungen, und die entstehenden
Dilemmata lassen mich viel darüber lernen,
wie ‚gläubige‘ Menschen denken. Meine
Wahrheit habe ich noch nicht gefunden,
aber ich glauibe, so komme ich ihr ein
Stück näher. Daher danke ich denen, die
bereit sind, ehrlich (auch sich selbst
gegenüber) mit mir über solche Themen zu
diskutieren.

Viele Grüße
Jochen

Hallo Jochen,

ich grüße Dich!
Da Gott uns liebt, gibt er uns die Freiheit
zu tun was wir wollen.Liebe und absolute
Freiheit sind das selbe.Wir haben jeden
Tag die freie Entscheidung, ob wir gut oder böse handeln.Gott lässt uns in seiner Liebe
die Freiheit. Wir müssen nur die Konsequenzen für unser Handeln übernehmen.
Gott könnte das Böse abschaffen, aber nimmt
er dann nicht vielen Menschen die Dinge,
die sie lieben (Fleisch, Nikotin,
Alkohol, Drogen, Gewalt, übermäßigen Sex
etc.) Die Wahrheit ist: die Menschen
wollen im Grunde meist die schlechten
Dinge und er gibt Ihnen was sie wollen.
Er prüft unseren Geist, jeden Tag!
Gott zeigt sich nicht in materieller Form,
weil er den Menschen klar machen will, daß
sie im Grunde Seelen sind und keine materiellen Geschöpfe.
Wir Menschen haben uns von Gott getrennt
und er hat uns nicht aus dem Paradies verbannt-wir sind von ihm gegangen, da wir glaubten, es gebe noch mehr, als er uns bietet.Das war der Sündenfall!
Seit dieser Zeit hofft er, daß wir dies erkennen und den unsichtbaren Weg zu ihm zurück gehen-freiwillig.Er hat für
uns die Welt geschaffen, ja daß ganze
materielle Universum. Doch wir können
zu ihm zurück, wir müssen es nur wollen.
Zumindest sollten wir im Moment unseres Todes es ganz fest wollen, daß ist sehr wichtig.

Gott gibt jedem das, was er will-
dem Einen die Illusionen, dem Anderen
die Wahrheit-er gibt jedem das, was er
sucht und hören will.Für den Einen ist
es Gleichgültigkeit, für den anderen
Liebe und wahre Freiheit des Menschen.

Olav

Olav

Gott gibt jedem was er will

Gott gibt jedem das, was er will-
dem Einen die Illusionen, dem Anderen
die Wahrheit-er gibt jedem das, was er
sucht und hören will.Für den Einen ist
es Gleichgültigkeit, für den anderen
Liebe und wahre Freiheit des Menschen.

Olav

Ich weiß, daß ich mich wiederhole, aber ich werde einfach nicht müde, mich an Aussagen dieser Art festzubeissen:

„Gott gibt jedem was er will“

Was gibt Gott denn dem verhungernden Einjährigen, dem 19-jährigen, dem ein Schrapnell die Eingeweide rausgerissen hat, oder meinetwegen auch dem abgetriebenen Embryo? Was für ein merkwürdiger Freiheitsbegriff steckt dahinter? Ich kann es einfach nicht verstehen!

Gruß
Michael

Hallo Olav !

Das war eine der schönsten Interpretationen des Evangeliums, die ich gehört habe.

Mir scheint das nur alles recht unschlüssig, weil nach dieser ‚Theorie‘ (wie sagt man?) Gott alles schuf - den Menschen und den freien Willen, das Gute und das Böse. Sowohl als auch. Und Gott muß die Macht besitzen, alle möglichen Entwicklungen seiner Geschöpfe vorherzusehen und die Wahrscheinlichkeiten ihres Eintreffens zu kennen. Das Wesen des Mesnschen kennend ist es ja sogar uns möglich zu sagen, das die Menschheit (nicht der einzelne) praktisch so werden musste, wie sie ist. Gott muß das gewußt haben. Also ist die gegenwärtige Entwicklung für ihn doch genauso langweilig wie sie gewesen wäre, wenn er uns nicht jeden Tag „prüfen“ würde. Ich sehen das in etwa vergleichbar mit folgendem Beispiel:

Ein Programmierer programmiert kleine Wesen aus seinem Rechner. Damit’s nicht langweilig wird, können sie siech dem Programmierer gegenüber kooperativ oder nicht-kooperativ verhalten. Welches sich nun wie verhällt, überläßt er dem eingebauten freien Weillen oder einem Zufallsgenerator oder was auch immer. Nun schaut er jeden Tag, welches Wesen sich wie verhält. Die Wesen, die’s „richtig“ machen, übernimmt er dann irgendwann in ein anderes, leistungsfähigeres Programm, wo alles „richtig“ läuft. Interessanterweise ist das zweite das größere Programm. Es enthält die weitaus meisten Wesen, resultier in für den Programmierer brauchbaren Ergebnissen und enthält keine Zufallskomponente.
So what ? Wo bitte ist das Spannende für den Programmierer ?

viele Grüße,

Jochen

Interessant: Ist’s was Gut’s, so kommt’s von Gott, ansonsten ist eben der Mensch dran schuld. DAS nenne ich kleingläubigkeit.

Jochen

Interessant: Ist’s was Gut’s, so kommt’s
von Gott, ansonsten ist eben der Mensch
dran schuld. DAS nenne ich
kleingläubigkeit.

Jochen

Hello Jo,

ists was gut, ists was schlecht machts der Mensch; der eine mit Gott, der andere mit Luzifer;was ist daran bitte kleinglaeubig?

DAS nenne ich ‚unwissend‘.

Tschau
Onkel Tom

Also kann sich doch der, der schlechtes mit Luzifer macht, auf ebendiese herausreden. Hauptsache der Mensch ist nicht schuld. KANN er ja auch nicht, denn es muß ja Gottes Wille gewesen sein, das der arme Wurm so sündigt. Warum wird DAS so stark in Frage gestellt ? Warum muß Gott denn immer nur gut sein ? Kann er nicht sowohl das Gute als auch das Böse sein ? Oder gar Wertneutral ?

Gruß

Jochen

Also kann sich doch der, der schlechtes
mit Luzifer macht, auf ebendiese
herausreden.

So einfach gehts nicht: er, der Mensch hats getan,da freier Wille, aber Luzifer im ‚Herzen‘ der ihm das schmackhaft macht.

Hauptsache der Mensch ist nicht schuld.

DER MENSCH IST IMMER SCHULD !

KANN er ja auch nicht, denn

es muß ja Gottes Wille gewesen sein, das
der arme Wurm so sündigt.

Nicht Gottes Wille, sein Wille, im Geiste Gottes oder nicht.

Warum wird DAS so stark in Frage gestellt ? Warum muß Gott denn immer nur gut sein ?

JA. Gott ist immer gut.Jene die in seinem Geist handeln, koennen zwischen Gut und Boese SELBST gut unterscheiden und bei ganz schwierigen Entscheidungen im Feedback mit ihm, ich selbst die richtige Entscheidung finden kann und danach handel; er sagt nicht, tu dies , tu das; wir tun das immer alles selbst !

Kann er nicht sowohl das Gute als auch das Böse sein ? NO !
Oder gar Wertneutral ? NO !

No Sir, Gott ist immer gut !

Gruß

Jochen

Tschau
Onkel Tom

Hallo Onkel !

Wenn das stimmt:

DER MENSCH IST IMMER SCHULD !

frag ich mich: Warum dann Fürbitten ?

Dann noch etwas, was ich noch nicht verstehe: Jeder Mensch kann also - aus freien Stücken - Gutes oder Schlechtes tun. Jeder. Der eine tut’s „im Geiste Gottes“, der andere nicht. Für mich sind die Effekte gleich. Wo ist der Unterschied ? Und: Warum kann man „im Geiste Gottes“ nicht auch was Falsches bzw. Schlechtes machen ?

JA. Gott ist immer gut.

Wer sagt das, wo steht das, was ist denn die Grundlage dieser Behauptung ? Sind GUT und BÖSE nicht eher ethische Begriffe als religiöse ? Brauch die Religion in ihrem eigentlichen Sinne eine Unterscheidung von Gut und Böse ? Wenn ja, warum ? Kann es sein, daß hier Ethik und Religion fließend ineinander übergehen ?

Es gibt noch sooo viel, was ich nicht verstehe.

Gruß,
Jochen