Ich möchte gerne in Lingen Kommunikations-Management studieren. http://www.km.fh-osnabrueck.de// Ich habe mich in letzter Zeit stark mit Studienangeboten und Fachhochschulen in ganz Deutschland beschäftigt und dieser Studiengang wäre genau das richtige!
Das Problem ist, dass ich einen NC von 2.8 habe. Nicht weil ich faul oder geistig benachteiligt bin, ich habe mich einfach mehr für meinen Neben-Job in einer Media-Agentur als für mein Abi interessiert.
Letztes Jahr lag der NC bei 2.0, das heißt ich habe so gut wie überhaupt keine Chance und Wartesemester habe ich auch nur 2.
Ich hab schon mit dem Sekretariat von der FH gesprochen ob es noch andere Möglichkeiten gibt das Grundstudium in einem anderem Studiengang zu machen um danach zu wechseln. Ich meine es gibt doch immer Leute die im zweiten Semester abspringen, wenn ich dann alle Voraussetzungen habe kann ich doch einsteigen?!
Scheinbar haben die aber noch weniger Ahnung als ich…
Das Problem ist ich habe noch nie studiert, und ich fühle mich ehrlich etwas allein gelassen. Keiner kann mir wirklich weiter helfen, was glaubst du wie schwierig es war durch die ganzen Studienrichtungen die richtige zu finden…
Fakt ist das Berufsbild und die Lehrinhalte des Studiengangs „Kommunikationsmanagement“ entsprechen exakt meinen Vorstellungen, und ich möchte alles in die Wege leiten um diese Richtung einzuschlagen.
Gibt es eventuell noch alternativen zu diesem Studiengang?
Welche Möglichkeiten gibt es nachträglich oder über Umwege in diesen Studiengang zu gelangen?
Ich habe gerade bei meiner Firma gekündigt um mich jetzt ausschließlich mit der Wahl meines Studiums zu beschäftigen, aber ich komme wirklich nur schwer voran.
Hier eine Beschreibung des Berufsbildes (von der Seite der FH)
„Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations-Arbeit ist ein Berufsfeld mit Perspektiven:
Arbeiteten 1990 deutschlandweit ca. 16.000 Mitarbeiter in diesem Beruf, so sind es Angaben von Personalberatern zufolge heute bereits über 30.000 - Tendenz weiter steigend. Schätzungen nach werden in den kommenden 10 Jahren in diesem Berufsfeld 10.000 weitere Arbeitsplätze geschaffen.
Öffentlichkeitsarbeiter sind Kommunikationsfachleute, die heute bei Organisationen aller Art arbeiten: bei Unternehmen und Verbänden, Parteien und politischen Organisationen, öffentlichen Einrichtungen und sog. Non-Profit-Organisationen und nicht zuletzt bei PR-Agenturen, die als Dienstleister für Kunden aus diesen Bereichen tätig sind.
Als Informations- und Beziehungsmakler vermitteln sie Sachverhalte, um die von ihnen vertretene Organisation besser in ihr gesellschaftliches Umfeld einzubetten und deren Handlungsspielräume zu optimieren. Dazu unterhalten sie Kontakte zu Meinungsbildern, beobachten und analysieren öffentliche Meinungen, entwickeln Kommunikationskonzepte, beraten ihre Organisationsleitung in Kommunikationsfragen, bereiten sie auf öffentliche Auftritte vor, organisieren öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen und vieles mehr.
Sie bereiten dazu Informationen in geeigneter Weise auf, die sie mit zweckmäßigen Mitteln an Zielgruppen weiterleiten, die aus Sicht der von ihnen vertretenen Organisationen wichtig sind. Dies können gleichermaßen Mitarbeiter im eigenen Unternehmen oder Journalisten sein, aber auch sehr genau bestimmte kleine Gruppen im Umfeld der Organisation.
Analyse und Konzeption, Kontaktpflege, Redaktionsarbeit und organisierende Tätigkeiten gelten daher als die zentralen Aufgabenfelder der Öffentlichkeitsarbeit.
Das Berufsbild Öffentlichkeitsarbeit hat sich in den letzten 10 Jahren nicht nur in die Breite, sondern auch von seinen Anforderungen her stark verändert. In den kleinen Organisationen dominiert noch immer die „eierlegende Wollmilchsau“, ein Allrounder, der ein breites Tätigkeitsspektrum abdecken muss. Größere Organisationen dagegen setzen zunehmend auf ein Team aus Spezialisten, die Kommunikationsaufgaben gemeinsam lösen.“
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