Hallo zusammen,
angesichts des vergangenen Sonntags kam eine Genitiv-Frage auf:
schreibt man auf den Umschlag einer Karte zur Kommunion
an das Kommunionkind XY oder
an das Kommunionskind XY?
Es dankt im voraus für eventuelle Antworten
der Schwabe
Hallo zusammen,
angesichts des vergangenen Sonntags kam eine Genitiv-Frage auf:
schreibt man auf den Umschlag einer Karte zur Kommunion
an das Kommunionkind XY oder
an das Kommunionskind XY?
Es dankt im voraus für eventuelle Antworten
der Schwabe
Hallo,
schreibt man auf den Umschlag einer Karte zur Kommunion
an das Kommunionkind XY oder
an das Kommunionskind XY?
Duden sagt:
Zusammensetzungen mit Bestimmungswörtern auf -ion haben im Allgemeinen ein so genanntes Fugen-s, das die Verbindungsstelle der Zusammensetzung kennzeichnet. So spricht man von der Konfessionslosigkeit, dem Expansionsdrang oder dem Progressionsvorbehalt. Eine Ausnahme bilden allerdings die Zusammensetzungen mit „Kommunion” als Bestimmungswort : Kommunionkleid, Kommunionkerze, Kommunionbank oder Kommunionunterricht kommen ohne Fugenzeichen aus…
http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/arch…
Gruß
Kreszenz
hi,
schreibt man auf den Umschlag einer Karte zur Kommunion
an das Kommunionkind XY oder
an das Kommunionskind XY?
im süden des sprachgebiets eher mit s, sonst auch ohne.
m.
Servus Kreszenz,
hätte diese Anfrage im Dialekte-Brett gestanden, gäbe es jetzt wohl einen ausführlichen Austausch über die Begriffe ‚Kommion‘, ‚Erschtkommion‘ (der wäre immerhin liturgisch richtig)etc. Jedenfalls habe ich es in meinem Gäu nie anders ausgesprochen gehört. Das ist so ähnlich, wie wenn unser Ex-Ministerpräsident „Bussreblkk“ zu unserem Heimatland sagt
)
Gruß
Kai
Hallo, Kai,
die Begriffe
‚Kommion‘, ‚Erschtkommion‘ (der wäre immerhin liturgisch
richtig)etc. Jedenfalls habe ich es in meinem Gäu nie anders
ausgesprochen gehört.
so kenn ich das auch 
Neueren Datums ist der Begriff „Kommion-Kutt’n“ (…ein in betroffenen Kreisen jedes Jahr heftig diskutiertes Thema).
Gruß
Kreszenz
Hallo Kreszentia,
Duden sagt:
Zusammensetzungen mit Bestimmungswörtern auf -ion
haben im Allgemeinen ein so genanntes Fugen-s, das die
Verbindungsstelle der Zusammensetzung kennzeichnet. So spricht
man von der Konfessionslosigkeit, dem Expansionsdrang oder dem
Progressionsvorbehalt. Eine Ausnahme bilden
allerdings die Zusammensetzungen mit „Kommunion” als
Bestimmungswort : Kommunionkleid, Kommunionkerze,
Kommunionbank oder Kommunionunterricht kommen ohne
Fugenzeichen aus…
http://www.duden.de/deutsche_sprache/newsletter/arch…
Ich würde als Rheinländer am wohl ehesten zu „Kummelijon s kind“ tendieren, zumindest aber „Kommunion s kind“ sagen, genauso wie „Einkommen s steuer“ und nicht „Einkommensteuer“, egal was der DUDEN sagt oder was weiter verbreitet ist.
http://www.googlefight.com/index.php?lang=en_GB&word…
http://www.duden.de/suche/index.php?begriff=Einkomme…
Das eine wie das andere ist aber sowieso alles „Schaf s käse“.
http://www.googlefight.com/index.php?lang=en_GB&word…
http://www.duden.de/suche/index.php?begriff=Schafsk%…
Gruß Gernot
Hallo, Gernot,
Ich würde als Rheinländer am wohl ehesten zu
„Kummelijon s kind“ tendieren, zumindest aber
„Kommunion s kind“ sagen, genauso wie
„Einkommen s steuer“ und nicht
„Einkommensteuer“, egal was der DUDEN sagt oder was weiter
verbreitet ist.
sehr interessant - ich halte es jedoch für nicht ganz ausgeschlossen, dass „der Schwabe“ (wie übrigens die meisten Fragesteller zu Problemen der Orthographie und Grammatik) mehr an einer „offiziellen“ Auskunft interessiert ist als an individuellen Präferenzen.
(Dass der Duden deskriptiv und nicht präskriptiv verfährt, ist mir bekannt; dennoch gilt er für viele als Maßstab.)
Gruß
Kreszenz
im süden des sprachgebiets eher mit s, sonst auch ohne.
m.
Das finde ich jetzt interessant. Ich hätte nämlich genau andersrum getippt. Ich zähle mich sprachlich definitiv eher zum Norddeutschen und würde hier das Fugen-S einfügen (auch in Einkommenssteuer). Ich hätte auch angenommen, dass die Kommunion im Süden verbreiteter ist als im Norden, in dem die evangelische Kirche überwiegt, und dass der Duden sich deshalb eher am Süden orientiert.
Bis denne
Schnoof