Kompakte Pegelwandlung für 16 Ausgänge

Hi Leute,

ich suche eine möglichst kompakte und einfache Möglichkeit, um eine Pegelwandlung für 16 Ausgänge vorzunehmen. Es handelt sich um die Digital-Ausgänge eines CMOS-Sensors, welche wir mit einem Mikrocontroller auslesen möchten.
Die Ausgänge des Sensors liefern als High-Signal zwischen 1,3-1,8V und der Controller erkennt Signale zwischen 2,0-3,3V als High-Signal. Wäre natürlich prima wenn es das ganze als IC geben würde, damit ich nicht 16*irgendwas auf’s PCB „pflanzen“ muss. :wink:

Danke im Voraus für Tipps!

Gruss
P.

Hallo,
die niedrige Spannung als Ausgang eines CMOS-Sensors ist ungewöhnlich. Kann es sein, dass es sich da um Open-Collector-Ausgänge handelt?
Alternativ könnte man mal schauen, ob sich die Versorgungspannung des Sensors erhöhen lässt, um so gleichzeitig den Ausgangspegel größer zu machen. Und schließlich könnte man ggf. statt der Digitaleingänge des Prozessors Analogeingänge oder Komparatoreingänge verwenden - wenn vorhanden und schnell genug.
Gruß
loderunner

Hi,

Open-Collector-Ausgänge handelt?

Nein, leider nicht.

Alternativ könnte man mal schauen, ob sich die
Versorgungspannung des Sensors erhöhen lässt, um so
gleichzeitig den Ausgangspegel größer zu machen.

Nunja, die Max. Spannungs Angabe im Datenblatt sagt erstmal nein dazu. :wink:

schließlich könnte man ggf. statt der Digitaleingänge des
Prozessors Analogeingänge oder Komparatoreingänge verwenden -
wenn vorhanden und schnell genug.

Vorhanden schon, aber nicht 16mal und möglicherweise für unsere Zwecke auch nicht schnell genug.

Gruss
P.

Hi…

Die Ausgänge des Sensors liefern als High-Signal zwischen
1,3-1,8V und der Controller erkennt Signale zwischen 2,0-3,3V
als High-Signal.

Vielleicht ist das hier was für Dich:

http://focus.ti.com/docs/prod/folders/print/sn74auc1…

genumi

Hallo P.,

Die Ausgänge des Sensors liefern als High-Signal zwischen
1,3-1,8V und der Controller erkennt Signale zwischen 2,0-3,3V
als High-Signal. Wäre natürlich prima wenn es das ganze als IC
geben würde, damit ich nicht 16*irgendwas auf’s PCB „pflanzen“
muss. :wink:

Wenn man mehr wüsste …

Möglicherweise reicht schon ein Pullup-Widerstand.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

wenn 200 MHz reichen, nimm LVDS-Receiver, z.B. DS90LV048A, und klemme eine Seite an 0.7 V.

Gruss Reinhard

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass das mit einem PullUp gehen soll. Allerdings bin ich nicht wirklich ein Fachmann. Hier mal das Datenblatt zum CMOS-Sensor:

http://download.micron.com/pdf/product_brief/MT9P031…
Es geht um die Ausgänge DOUT[0:11]; Frame_Valid; Line_Valid; Strobe.

Der Microcontroller arbeitet nach LVTTL_Logik und erkennt Eingangssignale ab 2,0V als High an.

Gruss
P.

Hallo P.,

Hi,

kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, dass das mit einem
PullUp gehen soll. Allerdings bin ich nicht wirklich ein
Fachmann. Hier mal das Datenblatt zum CMOS-Sensor:

http://download.micron.com/pdf/product_brief/MT9P031…
Es geht um die Ausgänge DOUT[0:11]; Frame_Valid; Line_Valid;
Strobe.

VOH gilt bei VDDQ 1.7V und dem Strom IOH.

FETs funktionieren im durchgeschalteten Zustand eigentlich wie ein Widerstand.

IOH gilt bei einem Spannungsabfall von 400mV am Ausgangs-FET.
Wenn VDDQ aber 2.8V ist, ist der Ausgangspegel 2.4V, sofern dein Ausgangsstrom unter 8.9mA bleibt (Worst Case).

Mit VDDQ = 2.8V benötigst du gar kein Interface.

MfG Peter(TOO)

Hi,

wäre leider eine etwas knappe Geschichte, laut Datenblatt erkennt der nämlich nur 0,65*VCC als Input High Voltage an. Das heißt ich müsste VCC auf 2,0V setzen, damit er (im schlimmsten Fall) 1,3V zuverlässig als High Pegel erkennt und am Ausgang wäre ich gerade mal im untersten Bereich der LVTTL Spezifikation. (2,0V)
Die zusätzliche Betriebsspannung von 2,0V müsste ich auch erst noch erzeugen.

Gruss
P.

Hi,

danke für den Tipp! Der sieht ganz interessant aus.

Gruss
P.

Hi,

VOH gilt bei VDDQ 1.7V und dem Strom IOH.

FETs funktionieren im durchgeschalteten Zustand eigentlich wie
ein Widerstand.

IOH gilt bei einem Spannungsabfall von 400mV am Ausgangs-FET.
Wenn VDDQ aber 2.8V ist, ist der Ausgangspegel 2.4V, sofern
dein Ausgangsstrom unter 8.9mA bleibt (Worst Case).

Mit VDDQ = 2.8V benötigst du gar kein Interface.

das wäre natürlich super. Laut Aussage Technik unseres Distributors, hieß es allerdings, Voh ist immer zwischen 1,3 - 1,82 V. Ich dachte nämlich eigtl. auch, dass Voh an Vddq gekoppelt ist.
Ich frage sicherheitshalber nochmal bei Micron an.

Danke für die Info!

Gruss
P.

Hallo P.,

das wäre natürlich super. Laut Aussage Technik unseres
Distributors, hieß es allerdings, Voh ist immer zwischen 1,3 -
1,82 V. Ich dachte nämlich eigtl. auch, dass Voh an Vddq
gekoppelt ist.

Ich lese das vorläufige Datenblatt da anders.

Ich frage sicherheitshalber nochmal bei Micron an.

Das Problem ist halt, dass das Datenblatt gar noch nicht zugänglich ist (zumindest nicht im Internet).
Was du da verlinkt hast ist nur ein vorläufiges Datenblatt mit nur den nötigsten Angaben.

MfG Peter(TOO)

Hallo,

schau mal nach Bustreiber-Pegelwandlern von TI
z.B. SN74LVC45Txxx
http://www.spoerle.de/external_link?http://focus.ti…
Ich denke, die gibts auch noch als 4-fach-Typ.
Ich nehme jedenfall solche auch für Anpassung 3V an 5V-Logik.

Gruß Uwi

ich suche eine möglichst kompakte und einfache Möglichkeit, um
eine Pegelwandlung für 16 Ausgänge vorzunehmen. Es handelt
sich um die Digital-Ausgänge eines CMOS-Sensors, welche wir
mit einem Mikrocontroller auslesen möchten.
Die Ausgänge des Sensors liefern als High-Signal zwischen
1,3-1,8V und der Controller erkennt Signale zwischen 2,0-3,3V
als High-Signal. Wäre natürlich prima wenn es das ganze als IC
geben würde, damit ich nicht 16*irgendwas auf’s PCB „pflanzen“
muss. :wink:

Danke im Voraus für Tipps!

Gruss
P.

Hi,

ich habe ein ausführlicheres Datenblatt vom Hersteller. (darf ich leider nicht weitergeben) Allerdings steht da zu den DC Electrical Characteristics auch nicht mehr.

Gruss
Marco

Danke für die Infos!
Gruss
P.