Komparator stabilisieren

Hallo,

folgendes Problem: wird meine Referenzspannung am Komparator überschritten, so erhalte ich ein Ausgangssignal. Da meine Meßspannung allerdings starken Schwankungen unterliegt, möchte ich verhindern, dass der Komparator am Ausgang „hin- und herspringt“. D.h.: ist die Referenzspannung einmal überschritten worden, so soll ein festes Ausgangssignal gesetzt bleiben. Dieses soll entweder über eine Resetfunktion (Monoflop?) realisiert werden oder durch eine „Hysterese“ des Komparators, der erst bei sehr kleinen Spannungen wieder auf den Ausgangszustand zurückgeht.

Wie kann ich diese Funtionalität schaltungstechnisch realisieren?

gruß
Joe

Hallo!
Das Einfachste wäre einen OP als Schmitt-Trigger zu benutzen. Dazu führst Du z.B., wenn die Referenz an (+) liegt, den Ausgang des OPs hochohmig auf den (+) Eingang zurück. Dieser Rückkoppelwiederstand sorgt dann für einen Hysterese.
Die Formeln dafür müsste ich aber auch selber raussuchen. Mit OPs stehe ich ein wenig „auf Kriegsfuss“. :wink:

GreetinX

Michael

Hallo!

Um eine Hysterese einzustellen, kannst du einfach einen Widerstand vom Ausgang des Komparators (Pin7) zum Eingang (Pin2) einfügen. Die Hysterese ist abhängig von der Größe des Widerstandes. Wenn sie sehr groß sein soll, versuchs mal mit einigen kOhm.
Eine kleine Hysterese stellt man übrigens sowieso immer ein (z.B. R= 220K) um zu verhindern, dass der Komparator bei entsprechenden Grenzwerten dauernd hin- und herspringt.

Schönen Gruß
Andre

Hi Joe,

wenn dein Messsignal starken (hochfrequenten?) Schwankungen unterliegt, würde ich es mit einem passiven Tiefpassfilter glätten, bevor ich es auf den Komparator gebe. Eine Schalthysterese mit einem Rückkoppelwiderstand solltest du aber trotzdem einbauen.

Gruß Rainer

http://www.e-online.de/sites/slt/0311271.htm
Hier wird die Grundchaltung Komparator mit Hysterese beschrieben

http://www.e-online.de/sites/slt/0311271.htm

mfg sl

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