Hallo!
Warum zeigt die Nadel eines Kompasses immer nach Norden?
Danke
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Warum zeigt die Nadel eines Kompasses immer nach Norden?
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Warum zeigt die Nadel eines Kompasses immer nach Norden?
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Hallo Trixi,
Die Nadel eines Kompass zeigt deswegen immer nach Norden, weil die Erde ein sog. Erdmagnetfeld besitzt.
Dieses entsteht durch die Drehung der Erde, die ähnlich wie bei einem riesengrossen Dynamo magnetische Feldlinien erzeugt, die zwischen Nord- und Südpol verlaufen.
Da die Nadel eines Kompass selbst ein Magnet ist und zudem sehr leicht und sehr leicht drehbar gelagert, reagiert sie auf das Erdmagnetfeld und richtet sich immer entlang der magnetischen Feldlinien des Erdmagnetfeldes aus. Da diese immer genau von Nord nach Süd verlaufen, zeigt auch diese Nadel immer in Richtung Nord-Süd.
Gruss,
Jürgen
Da diese
immer genau von Nord nach Süd verlaufen, zeigt auch diese
Nadel immer in Richtung Nord-Süd.
man sollte vielleicht noch vermerken, dass _genau_ nord-sued nicht stimmt. die magnetischen pole stimmen eben nicht genau mit den geographischen ueberein, daher haben kompanden je nach aufenthaltsort mehr oder weniger missweisung (meist ein paar grad)…
joachim
Da diese
immer genau von Nord nach Süd verlaufen, zeigt auch diese
Nadel immer in Richtung Nord-Süd.man sollte vielleicht noch vermerken, dass _genau_ nord-sued
nicht stimmt. die magnetischen pole stimmen eben nicht genau
mit den geographischen ueberein, daher haben kompanden je nach
aufenthaltsort mehr oder weniger missweisung (meist ein paar
grad)…
Manchmal auch mehr: wenn man zwischen magnetischem und geographischem Nordpol steht, sind’s sogar 180°…
Gruß, Kubi
Hallo!
Warum zeigt die Nadel eines Kompasses immer nach Norden?
Danke
Hallo!
Der einfachste Kompaß ist der Magnetkompaß, der einen um eine vertikale Achse drehbar gelagerten Dauermagneten besitzt, der sich parallel zu den Feldlinien des magnet. Feldes einstellt.
Kompaßnadeln zeigen aber nicht exakt Nord-Süd, sondern haben eine Abweichung (Mißweisung/Deklination) entsprechend des jeweiligen geographischen Ortes.
Das sind einige Grad.
Gruß Werner
Hallo „Werner“ und Leute,
dünne „Flicknadel“ einige male in gleicher Richtung über einen Dauermagneten streichen, Nadel einfetten und in Teller mit Wasser legen.
Meine Frage:
wird die Lage des „Magnetischen Nordpols“ auch durch Eisenerzlager im Erdinnern beeinflusst ??
danke und Gruss
Fritz a.d.Uw.
Kompasse und Missweisung
Hi Fritz
Meine Frage:
wird die Lage des „Magnetischen Nordpols“ auch durch
Eisenerzlager im Erdinnern beeinflusst ??
Die eigentliche Lage des Poles selbst offenbar nicht. In der Umgebung des mag. nordpoles sind keine grösseren eisenerzlagerstätten bekannt. Magnetitlagerstätten sind sehr auffällig bei der Vermessung des oberflächennahen Magnetfeldes und wären sicher gefunden worden.
Der Erdkern selbst besteht natürlich überwiegend aus Eisen und hat somit einen erheblichen Einfluss auf das Magnetfeld. Das Magnetfeld entsteht dort.
Die Lage des lokalen Magnetfeldes wird allerdings sehr wohl durch Eisenerze beeinflusst. bei Kiruna (schweden) gibt es eine Stelle, wo die Nordnadel nach Süden zeigt (180° Missweisung).
Und immer dran denken:
„geht die Sonne auf im Westen,
musst Du deinen Kompass testen“
Gruss
und Glückauf
Mike
Hallo Fritz!
Der magnet. Nordpol und der wahre Nordpol, also der Punkt auf dem Globus, wo die Drehachse die Erdkugel durchstößt, liegen mehr als 3000 km auseinander, deshalb zeigt die Kompaßnadel nie genau nach Norden. Die Verzerrung wird nach Norden hin immer größer; zwischen dem magnet. und dem wahren Nordpol zeigt die Kompaßnadel sogar genau nach Süden. Diese Verzerrung ist seit langem bekannt und heißt auch „Deklination“.
Aber auch von dieser Unart abgesehen zeigt die Nadel nie genau nach Norden, also zum magnet. Nordpol hin, sie zeigt nur die Richtung des örtlichen Magnetfelds an. Und die Kraftlinien dieses Magnetfeldes sind durchaus nicht immer gerade.
Wer also immer der Kompaßnadel folgend gegen Norden reist, kommt irgendwann am magnet. Nordpol an, aber nicht notwendig auf dem kürzesten Weg.
Gruß Werner