Guten Tag, ich will einen 22kW Drehstrommotor (Nennstrom 39A) an einer 32A Sicherung betreiben.
wenn man einen Kondensator von 20kVar parallel dazu schaltet geht das grundsätzlich. Die Anlaufschaltung ist simpel: Ein Schütz an UVW1 der Kondensator an UVW2 und dazu ein 2ter Schütz am Netz. Motor läuft im Dreieck.
Der Motor läuft also seriell zum Kondensator an und dabei kann der Nennstrom nicht überschritten werden. Über K2 läuft er nachher parallel.
PROBLEM der Kondensator kriegt mehr Spannung als das Netz hat. Wie lässt sich berechnen wieviel?
ich will den 2. Kondensator für die richtige Spannung kaufen…
Drehstromasynchronmotor, Anlaufstrom = ca. 5-8 mal In, den 22KW willst du also über 32A Sicherungen starten. AHA… und weil der Kompensiert ist geht das, nochmal AHA. Der Nennstrom wird sich durch das Kompensieren kaum ändern! Ist dir er Unterschied zwischen Wirk- und Blindstrom bekannt… oder die geometrische Addition von Strömen unterschiedliche Phasenlagen?
Ein Motor mit der Große hat einen Wirkungsgrad von ca. 0,85-0,9 (Typenschild), was willst du da noch kompensieren???
Das wiederspricht allem was ich als Meister gelernt habe… aber bitte…
Wenn du nicht allzuviel Last an dem Motor hast kannst du diesen in Stern/Dreieck mit 63A NH00 Sicherungen starten. Im nomalen Stromnetzt müssen Motoren >5.5KW eine Anlasshilfe haben!
Hallo
HaHa-Ha ich lach mich schlapp Witzbold.
Ne jetzt echt mit ner sicherung in der Grupe c und tiefer hast du zwar ne reserve für den Anlaufstrom bei dir bringt das aber auch nicht viel.
Geh vieleicht mal in Richtung Softstart.
Und die Sache mit der kompensation bringt nur dem Stromanbieter die aber nicht viel. Und wenn du dich vertust und auf cosius 1 kompensierst hast du möglicherweise en Schwingkreis und was das heißt kanst du dir Denken.
Viele Grüße
HaHa-Ha ich lach mich schlapp Witzbold.
Und die Sache mit der kompensation bringt nur dem
Stromanbieter die aber nicht viel.
Soll ICH jetzt mal lachen?
Der Motor hat eine cos(phi) von ca. 0,86 , schätze ich mal.
Das heißt von 39A Scheinstrom sind nur 33,5A Wirkstrom.
Und in diese Nähe kann man durch Kompensation kommen.
Wenn man nun noch die Auslösekennlinie beachtet und die Tatsache, dass der Motor vielleicht gar nicht an die Nennleistung heran kommt, dann kann man durch Kompensation tatsächlich den an einer 32A Sicherung betreiben.
Drehstromasynchronmotor, Anlaufstrom = ca. 5-8 mal In, den
22KW willst du also über 32A Sicherungen starten. AHA… und
weil der Kompensiert ist geht das, nochmal AHA. Der Nennstrom
wird sich durch das Kompensieren kaum ändern! Ist dir er
Unterschied zwischen Wirk- und Blindstrom bekannt… oder die
geometrische Addition von Strömen unterschiedliche
Phasenlagen?
Ein Motor mit der Große hat einen Wirkungsgrad von ca.
0,85-0,9 (Typenschild), was willst du da noch kompensieren???
Den Blindstrom. Schau Dir mal Typenschilder oder die Daten von Standardmotoren an, der cos(phi) eines 22kW Motors liegt irgendwo bei 0,86. Da ist also durchaus was möglich.
Das widerspricht allem was ich als Meister gelernt habe…
aber bitte…Wenn du nicht allzuviel Last an dem Motor hast kannst du
diesen in Stern/Dreieck mit 63A NH00 Sicherungen starten.
So hoch wird er nicht gehen müssen, wenn er nicht gerade sehr langsam oder sehr schwer anläuft.
Anfg.Kompensierter Drehstrommotor
Anfügung: mal weg vom Schulbuch!
-mir ist bekannt dass Motoren über 4PS im öffentlichen Netz nicht
direkt betrieben werden dürfen, will ich auch nicht.
Ich kann Ortsbedingt auch nicht höher als 32A sichern.
-Ein Softstart kommt nicht in Frage wegen exorbitanten Kosten.
Hätte ohne Kompensation auch keinen Sinn wegen der 39A Nennstrom.
-Dass ich ein Schwingkreis bekomme ist mir auch klar sonst hätte
es mir nicht nach 2 Tagen den ersten Kondensator zerlegt.
Ich hab aber keine Formel in der sich berechnen lässt wie hoch die
induktive Spannungsüberhöhung auf den Kondensator wirkt.
Der ist beim Anlaufen in SERIE zum Motor!!!
Mit dem 2ten Schütz wird er dann parallel…
-Für den Schlaumeier mit der NH63er Sicherung:
Die 32A Sicherung ist das erste mal erst nach 2 Tagen tadellosem Betrieb beim dritten Anlassen mitsamt dem Kondensator durchgebrannt.
Ich kompensiere den Cos. 0.84 auf 0.98 und habe so statt 39A noch 33A.
Beim Anlaufen ist der Kondensator mit 31A Nennstrom in Serie zum Motor
(Motor im Stern aber statt Brücken Kondensator)Dadurch ist der Anlaufstrom entsprechend begrenzt. Über einen 2ten Schütz wird dann der Motor in Dreieck und der Kondensator parallel dazu betrieben.
(K1 wird nicht abgeschaltet, Sternschütz K3 entfällt durch C1)
-Problem ist nur der Schwingkreis durch die Serieschaltung beim Anlassen. der 500V Kondensator hats nicht überlebt. soll ich jetzt einen für 690V oder einen wesentlich teueren für 1000V kaufen?
Für eine Berechnung wär ich dankbar…
Greenergy