Komplikationen nach Weisheitszahnentfernung

Guten Tag,

mir wurde im September der Weisheitszahn rechts oben entfernt. Ich habe immer noch das Problem, dass es mir an dieser Stelle gelegentlich zieht (beim Kiefergelenk/Ohr). Mein Zahnarzt ging zunächst davon aus, dass es nur Verspannungen sind - das glaube ich mittlerweile nicht mehr…Kann es sein, dass bei der Entfernung Nerven beschädigt werden, die so lange weh tun? Oder gibts es andere möglich Komplikationen?

Hallo SIna,

das ist ohne klinische Untersuchung und Diagnostik nicht zu beantworten. Wende Dich bitte an den Zahnarzt/Oralchirurgen Deines Vertrauens.

GUte Besserung und schöne Weihnachtstage,

MadMorphi

Hallo.
Ferndiagnosen sind problematisch…
Natürlich wird bei jeder Zahnentfernung auch ein „Nerv“ mit verletzt. Dies kann auch Jahre später noch zu einer Art Phantomschmerz führen. Auslöser, so genannte Trigger können dabei Wetterumschwung, Zugluft, Kälte, Muskelverspannungen, Stress u.v.m. sein. Sicherheitshalber sollte man natürlich ein Röntgenbild der Gegend gemacht haben, um andere Ursachen auszuschließen. Dann kann man beruhigt die weitere Ausheilung aussitzen.
Viel Glück
Dr. Gerd S. Hausmann

EinE vernünftige Aussage kann nur nach Diagnostik erfolgen! Holen sie eine 2.Meinung ein

Hallo sina85,
an Komplikationen kann alles mögliche auftreten auch an verdeckten. Bestimmte Gewebe heilen z.B. einfach nicht, weil diese fehlgesteuert sind. Diese sind dann ewig wund oder defekt. Das gibt es - außen alles ok. aber innen eine Entzündung. Was Nerven und Nervensysteme betrifft, gibt es eine weit verbreitete Wissenslücke. Nerven des vegetativen Nervensystem sind in der Peripherie des Körpers selten Nervenstränge sondern Geflechte um Blutgefäße (bes. Arterien). Nun sind selten die Arterien verletzt sondern entzündet durch Fehlsteuerung der vegetativen Nerven selbst und/oder Störungen im Hormonhaushalt. Das liegt für das Gebiet der Weisheitszähne besonders nahe, denn diese gehören von ihrer Reflexzone her speziell zu Regulationszentren „Hormmone, Kreislauf, Herz, Dünndarm“. In der klassischen (westlichen Medizin) werden diese Reflexzonenbeziehungen nur eingeschränkt gelehrt und konkrete Diagnosesysteme und Therapien fast gar nicht vermittelt. Der Therapie ist aber immer die Diagnose vorangestellt. Du benötigst also z.B. Funktionstests und nicht gleich Akupunktur. Funktionsteste sind Kinesioligie, Pulstest (RAC), Elektroakupunktur-Hautwiederstandsmessung ect… Die Extraktion als die Hauptursache anzusehen wäre zu vordergründig. Sie kann auch eine Schwachstelle offenbart haben z.B. medikamentöse Unverträglichkeit der „Pille“ oder die Störstrahlung eines Handys. Es muß auch nicht der materielle Bereich sein, der das vegetative Nervensystem/Hormonsystem beeinträchtigt sondern Kommunikation/Gedanken/Gefühle. Diese steuern Körperfunktionen. Wir verdrängen das immer schnell mit den Worten: Ich habe doch keine Macke. Wir liegen völlig daneben, denn man tut meist, was man will und da haben wir es schon: Wille ist Gedanken und Gefühl und die werden in der Materie (eigener Körper)tätig, zuerst als Stoffwechsel und dann als spezielle Leistung z.B. bewegen. Suche Dir also einen Diagnostiker, der alle 4 Bereiche (Körper, Gedanken, Gefühl, Kommunikation) testen kann und falls Du Medikamente nimmst oder regelmäßig Handy benutzt, lasse diese mit testen.
Das ist für Dich sicher eine ganz neue Sichtweise. Dass mit Diagnostik aber alles anfängt und vor der Therapie kommt, darin wirst Du mir sicher zustimmen. Einen guten Diagnostiker zu finden ist schwierig. Es gibt staatlich zertifizierte Kinesiologen.
Ausbildung ist leider nicht alles. Talent gehört auch dazu. Ich habe es selbst erlebt, dass eine einfache Telefonistin ein besseres Feeling aber nicht das Fachwissen hatte, wie ein Heilpraktiker. Beide hatten ihren Beruf verfehlt.
Ich habe jetzt nur wenige Schmerzursachen von vielen möglichen genannt. Gute Diagnostik tut not.
Viel Glück!