Hallo ihr Lieben!
ich könnte nur noch heulen…
Kurze Erklärung meiner Vorgeschichte.
Vor 1,5 Jahren kam mein Sohn zur Welt. Er hatte erst meinen Nachnamen und an seinem 5. Lebenstag bekam er den Nachnamen seines leiblichen Vaters. Ich war auch sehr zufrieden damit weil es gab ja rosa Wölkchen und er wollte mich heiraten usw.
Es sind viele traurige Dinge passiert und ich habe sooooo viel geschluckt nur damit aus uns eine Familie wird, doch es wurde bisher nicht besser.
War nun beim Standesamt und habe eine Änderung des Nachnamens für meinen Sohn beantragt und er soll wieder so heißen wie ich. Bisher musste ich einige male einen Sorgerechtsnachweis erbringen (z. B. in der Kindernotaufnahme) wegen dem unterschiedlichen Nachnamen… Mir reichts…
Es war ein fehler den Namen seines Vaters annehmen zu lassen, und ich bereue es sehr. Doch die Hoffnung, dass alles gut werden könnte stirbt zuletzt, deshalb meine naive Frage.
Solange ich „alleinerziehend“ bin, möchte ich schon, dass der kleine weiß, zu wem er gehört. Ich spreche aus eigener Erfahrung. Für mich war es sehr ängstigend, nicht so zu heißen wie meine Mutter (wurde im Nachhinein adoptiert). Schließlich bin ich seine Hauptbetreuungsperson.
Sein Vater ist überraschend einverstanden damit und hat nicht mal gezögert. Wir haben gemeinsames Sorgerecht.
NUN DAS PROBLEM BZW. DIE EIGENTLICHE FRAGE:
Sollte mein Sohn nun wieder meinen Nachnamen bekommen und ich seinen Vater z. B. in 10 Jahren doch heiraten, kann er dann wieder seinen den Namen seines Vater annehmen? Wäre doch blöd wenn es dann nicht ginge. Oder ist diese Namensänderung dann nicht mehr rückgängig zu machen?
Bitte keine ätzenden Kommentare. Ich danke für jede sachliche Antwort.