Hallo zusammen,
wir haben einen alten Luftkompressor(Bj57),dessen Motor
sich verabschiedet hat(Brandiger Geruch,Abschaltung nach ein paar
Sekunden).Ich vermute Wicklungsschluß.
Hat jemand von Euch vllt. Erfahrung was günstiger wäre,Neuwicklung oder
neuer Motor mit Umbaumaßnahmen am Aggregat.Hier mal die Daten:
AEG DB 22/4
380 V 6,45 A
2,9 kW ca. 4 PS
1410 U/min
Bj ca `57.
Vielen Dank für Antworten!
Hoopi
Hallo,
Eine Aufbereitung eines alten Originalmotos ( neu Wickeln + Lagern ) wäre vermutlich die kostspieligste Variante.
Das lohnt nur bei aktuell deutlich höherem Zeitwert.
Es könnte zudem auch sein, das der Motorschutzschalter / Schaltschütz der automatischen Duckabschaltung nicht mehr zuvelässig allpolig funktionierten…da wäre zunächst der messende Fachmann zu entlohnen…ggf. auch diese Teile neu zu beschaffen, da sie nur eine begrenzte Schalthäufigkeit haben. ( Verschleiss )
Für das Geld bekommst Du auf jeden Fall schon gute neue Kompressoren.
( Oder ggf. einen passenden AT - Motor, falls Du die Mechanik bereits gründlich überholt hast )
Wurde bislang nichts überholt, empfiehlt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein komplett neuer Kompressor.
mfg
nutzlos
Hallo zusammen,
wir haben einen alten Luftkompressor(Bj57),dessen Motor
sich verabschiedet hat(Brandiger Geruch,Abschaltung nach ein
paar
Sekunden).Ich vermute Wicklungsschluß.
Hat jemand von Euch vllt. Erfahrung was günstiger
wäre,Neuwicklung oder
neuer Motor mit Umbaumaßnahmen am Aggregat.Hier mal die Daten:
Wenn der Motor auf dem Rahmen montiert ist und mit einer Keilriemenscheibe versehen ist, würde ich vermuten, daß ein neuer Motor nebst neuem Druckschalter das günstigste ist - wenn nicht ein kompletter neuer Kompressor, wie bereits empfohlen. Wenn der Motor direkt an den Kompressor geflanscht ist - was für mich ungewöhnlich wäre - könnte es schon problematischer sein, einen passenden Flanschmotor zu bekommen. Dann kann Wickeln besser sein.
Du solltes wirklich überlegen: Motor ist hin, Druckschalter wohl auch, und Motorschutzschalter nicht vorhanden, sonst wär der Motor wohl nicht durchgebrannt. Außer von der Zuleitung her stimmt schon was nicht. Druckkessel? Wie sieht der innen aus? Vielleicht kurz vorm Durchrosten? Sicherheitsventil intakt und überhaupt vorhanden? Bleibt noch der Kompressor. Aber den allein um jeden Preis retten zu wollen?
Hans
Hallo Hans,
Wenn der U.P. seinen Kompressor regelmäßig betreibt, ( und das kein Billigheimer war ) ,dann hat er eine Wartungseinheit u.A. mit Wasserabscheider .
Nun liegt es aber zunächst mal am U.P.sich zu Wartung und Instandhaltung zu äußern.
( mechanisch und elektrisch )
Betriebsstunden kann er nur hochrechnen, wenn das Gerät für Privatanwender konfektioniert war.
Was wäre mit einer anderen Geschichte:
Ich stelle mechanisch deutlichen Verschleiss fest und bitte Dich um elektrische Nachforschung ?
Ich kann Dir sagen : der Kompressor erreicht seine Verdichterleistung nicht mehr…der Motor erwärmt sich im laufendem Betrieb auf kritische Werte…selbst mit neuen mechanischen Sicherungsorganen kann er nicht abschalten.
Elektische Schaltorgane wurden ebenfalls nie geprüft, weil sie bislang funktionierten.
Was prüft der Mechaniker ?
Was prüft der Elektriker ?
Sind mannigmal beide noch aufeinander angewiesen ?
mfg
nutzlos
Hallo nutzlos.
Wenn der U.P. seinen Kompressor regelmäßig betreibt, ( und das
kein Billigheimer war ) ,dann hat er eine Wartungseinheit u.A.
mit Wasserabscheider .
Was hat das mit der Wicklung zu tun?
Nun liegt es aber zunächst mal am U.P.sich zu Wartung und
Instandhaltung zu äußern.
Warum, der Motor ist erklärterweise durchgebrannt, denn er qualmt.
( mechanisch und elektrisch )
Betriebsstunden kann er nur hochrechnen, wenn das Gerät für
Privatanwender konfektioniert war.
Die Frage läuft doch auf eine Bitte um Antwort darauf hinaus, ob sich eine Reparatur lohnt bzw. ob man es selbst machen kann.
Hat jemand von Euch vllt. Erfahrung was günstiger wäre, Neuwicklung oder neuer Motor…
@ Hoopi.
Das kann niemand beantworten, denn niemand hier kennt deine Fähigkeiten. Eine Statorwicklung kannst du schon mal vergessen, den Rotor kann man leicht wickeln.
Leider schweigst du dich zu den wichtigen Dingen aus. Wieviel PS der Motor leistet interessiert in diesem Zusammenhang nicht. Zudem auf dem Typenschild nur KW steht, und das mit dem Umrechnen können wir auch.
Gruß
T.
Hallo nutzlos.
hallo termid,
Was hat das mit der Wicklung zu tun?
…
Nun liegt es aber zunächst mal am U.P.sich zu Wartung und
Instandhaltung zu äußern.Warum, der Motor ist erklärterweise durchgebrannt, denn er
qualmt.
man könnte aber nebenbei noch erfahren, ob der Kompressor nicht zuvor auffälliges Laufverhalten zeigte.
( Z.B., ob der Motor viel häufiger schalten mußte, weil der Windkessel z.B. voll Wasser sein könnte.
Andererseits könnte es auch sein, das der Motor deutlich länger brauchte, um den max. Druck zu erzeugen.
Die Frage läuft doch auf eine Bitte um Antwort darauf hinaus,
ob sich eine Reparatur lohnt bzw. ob man es selbst machen
kann.
Das ist mir schon klar, aber es kann ja auch mechanische Fehler geben, die das Ableben des Motors beschleunigt oder hervorgerufen haben könnten.
Hat jemand von Euch vllt. Erfahrung was günstiger wäre, Neuwicklung oder neuer Motor…
@ Hoopi.
Das kann niemand beantworten, denn niemand hier kennt deine
Fähigkeiten.
…
Leider schweigst du dich zu den wichtigen Dingen aus.
Soweit sind wir uns schon wieder einig.
Was wollte man empfehlen, wenn das Drumherum nicht bekannt ist.
Gruß
T.
mfg
nutzlos
Hi!
Also grundsätzlich, anderen Motor besorgen,
ev. einen gebrauchen,
das bekommt man schon hin, dass der passt.
Und, sag mal, ist das Deine private Anlage?
Denn, 3 KW ist schon relativ viel für einen Haus-und Hobby- Kompressor,
nicht dass da früher mal schon jemand einen Motor gewechselt hat,
und hat eben zufällig einen viel zu grossen Motor angebaut, weil er keinen anderen hatte…
So in die Richtung würde ich mal nachdenken.
Ansonsten, ist das Alter der Anlage offenbar kein Problem,
ich habe einen 250-L- Kessel, Motor und 2-Kolben-Verdichter komplett alles von 1942.
Der macht seit 20 Jahren in täglicher Benutzung keine Probleme,
ich will garnicht wissen, wieviele Baumarktkompressoren ich in 20 Jahren verschlissen hätte…
Da ich mal in meiner Werkstatt bischen Stress mit den Behörden hatte,
musste ich den Kessel- TÜV bestellen, der hat den Kessel dann geprüft, Wandstärke gemessen, abgedrückt, mir den Druck auf 11 bar reduziert (aufgrund des Alters)
meinte aber, der wird noch lange halten.
Grüße, E.
Hallo Termid,
bezugnehmend auf deine Antwort:
Eine Statorwicklung kannst du schon mal
vergessen, den Rotor kann man leicht wickeln.
behaupte ich(ohne das Objekt zu kennen), dass es sich hierbei um einen ganz normalen „Drehstrom-Asyncronmotor“ handelt. Es mag ja diverse Exotische Konstruktionen geben. Aber auf hinblick der Tatsache, dass es sich um einen „Stinknormalen“, seriellvertriebenen Kompressor handelt, ist das wickeln der Statorwicklung kostengünstiger als das wickeln der Rotorwicklung. Weil:
Der o.g. Motor ist ein Kurzschlussläufer und somit ist der Rotor nahezu „Unkaputtbar“ und müsste im Fehlerfall ausgetauscht werden. Die Statorwicklung wird in jeder Motorenwickelei gegen entsprechendes Entgeld mit freude neu gewickelt.
Wie kommst Du auf die Aussage: Rotor-Ja, Stator- Nein ?!?!?!?!
VG Thomas
Gruß
T.