Kurze Verständnisfrage:
Wenn ich zwei Kondensatoren habe, die in Reihe geschaltet mit einem Widerstand sind, dann errechnet sich die Zeitkonstante tau ja aus der Gesamtkapazität mal dem Widerstand.
Wenn ich jetzt jeden Kondensator für sich betrachte, und die jeweiligen Spannungen von tau1 bis tau5 ausrechenen möchte, dann benutze ich doch in der Formel das tau, das ich im ersten Schritt ausgerechnet habe, oder ?
Erkläre das mal genauer: zwei Kondensatoren und fünf Zeitkonstanten!?
Die beiden C in Reihe sind wie ein C zu betrachten, die Zeitkonst. ergibt sich aus Gesamt-C * R. Das ist alles.
Kondensator in Reihe ist wie R Parallel!
Hi Stucki,
durch die Reihenschaltung von Kondensatoren verringert sich die Gesamtkapazität, die Spannungsfestigkeit wird erhöht. Die Gesamtkapazität bei 2 Kondensatoren berechnet sich:
Cges = (C1*C2)/(C1+C2)
Mit dem Cges und dem R kannst Du nun Dein Tau ausrechnen.
Als Näherung kann man davon ausgehen das die Kondensatoren nach 5Tau annähernd vollstädnig aufgeladen / entladen sind (e-Funktion)
Hallo Maik,
die gesamte Spannung über den Kondensatoren errechnet sich gemäß dem resultuierenden Tau der Reihenschaltung.
Die Spannung über den einzelnen Kondensatoren daraus dann aufgrund des Größenverhältnisses: am größeren Kondensator leigt die kleinere Spannung und umgekehrt: C1:C2 = U2:U1
Gruß
Eugen
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
klar Deine Formel für Cges, aber Maik sprach von „tau1 bis tau5“ - das passt einfach nicht dazu, egal, ob Reihe oder parallel. Und „das die Kondensatoren nach 5Tau annähernd vollstädnig aufgeladen / entladen sind“, gilt ganz allgemein und hat mit der Frage nix zu tun.
Na ja, hier werden ja viele Hausaufgabenfragen gestellt …
Gruß, Stucki
Einer, der 5 Silvester E-Technik an der Unität oxidiert hat )
Na ja, hier werden ja viele Hausaufgabenfragen gestellt …
Ach Mensch Leute. Ich bin ja dankbar, dass ihr mir helft, aber ich verstehe euren ständigen Seitenhiebe nicht, was Hausaufgabenfragen betrifft.
Es geht mir wirklich darum, dass ich etwas verstehen möchte, weil es mich WIRKLICH interessiert.
Ja, es ist eine alte Klausuraufgabe, die ich lösen möchte, aber ich möchte sie auch verstehen.
Vielleicht habe ich mich mit tau1 bis tau5 etwas undeutig ausgedrückt. Das tut mir leid!
Ich meinte, ob ich die Gesamtzeitkonstante in einer Schaltung aus mehreren Kondensatoren dafür benutzen kann z.B. die Spannung am Kondensator 2 zum Zeitpunkt 3,7tau auszurechnen.
Ich hoffe, es ist jetzt klarer, was ich meine.
Eure bisherigen Antworten haben mir auch schon weitergeholfen. Danke dafür.
Noch eine kleine Frage hinterher: Darf ich euch im Anschluss daran noch eine kleine Frage zum Thema Leistungsanpassung fragen (auch dies ist eine Übungsklausuraufgabe )?
nun keine „Seitenhiebe“ mehr, auch wenn ich fast geneigt bin, zu sagen, dass Du als „Energieelektroniker“ das locker aus dem Ärmel schütteln solltest (
Also, es gibt nur eine Zeitkonstante in der Schaltung:
T = Cges * R; Cges = C1 * C2 / (C1+C2)
oder wenn’s Dir besser gefällt
1/Cges = 1/C1 + 1/ C2
Der Spgs.verlauf an beiden Kond. ist bekanntlich
u(t) = U * e^(t/T) mit U = Versorgungsspg.
Die Spg. teilt sich an den Kond. im umgekehrten Verhältnis ihrer Kapazitäten auf:
u1/u2 = C2/C1 zu jedem Zeitpunkt!
Also wie auch bei Widerständen, nur reziprok. Wie schon gesagt, ergibt sich damit am größeren Kond. die kleinere Spg. Kond. haben den Charakter eines Leitwertes.
Den Spgs.verlauf am Widerstand wirst Du (formelmäßig!) jetzt ja ohne weitere Hilfe schaffen. Musste das alles tief aus meinem Bio-Speicher rausholen, war fast 40 Jahre nicht mehr benutzt worden. Es geht nun mal nix über gute Grundlagen.
nun keine „Seitenhiebe“ mehr, auch wenn ich fast geneigt bin,
zu sagen, dass Du als „Energieelektroniker“ das locker aus dem
Ärmel schütteln solltest (
hey, ich denke KEINE Seitenhiebe mehr . . .
(Ist halt auch schon ein paar Jährchen her, und ich habe auch keinen Abschluss mit Auszeichnung gemacht)
Also, es gibt nur eine Zeitkonstante in der Schaltung:
T = Cges * R; Cges = C1 * C2 / (C1+C2)
das war genau das, was ich wissen wollte - ich war mir halt nicht 100% ig sicher, ob es WIRKLICH so ist. Ich bin schon oft genug auf die Schnauze gefallen mit dem, wo ich mir 100%ig sicher war
oder wenn’s Dir besser gefällt
1/Cges = 1/C1 + 1/ C2
Der Spgs.verlauf an beiden Kond. ist bekanntlich
u(t) = U * e^(t/T) mit U = Versorgungsspg.
Die Spg. teilt sich an den Kond. im umgekehrten Verhältnis
ihrer Kapazitäten auf:
u1/u2 = C2/C1 zu jedem Zeitpunkt!
Also wie auch bei Widerständen, nur reziprok. Wie schon
gesagt, ergibt sich damit am größeren Kond. die kleinere Spg.
Kond. haben den Charakter eines Leitwertes.
Den Spgs.verlauf am Widerstand wirst Du (formelmäßig!) jetzt
ja ohne weitere Hilfe schaffen.
nur um mich für meinen „Energieelektroniker“ zu rechtfertigen: Das habe ich auch noch gewusst.
Musste das alles tief aus
meinem Bio-Speicher rausholen, war fast 40 Jahre nicht mehr
benutzt worden. Es geht nun mal nix über gute Grundlagen.
respekt, und noch mal vielen Dank, dass du dir die Mühe gemacht hast.
Wünsche Dir auch noch einen schönen abend
Gruß
Maik