ich überlege eben, wie ich am günstigsten, einfachsten und unkompliziertesten es bewerkstelligen könnte 2 Kondensatorplatten die mit etwa 10 cm Abstand übereinenanderliegen und unter einem max. Spannungspotenzial von 10kV stehen zu realisieren.
Ich könnte ja, wenn ich da an den Van de Graaf Generator denke, durch Reibung Elektronen zuführen bzw. abnehmen um dadurch eine Spannungsdifferenz zu erreichen. Aber wie baue ich am besten selbst so etwas dass auch möglichst konstante Spannung aufrecht erhalten werden und das auch ohne zu Hause damit jemanden zu verkokeln?
ich überlege eben, wie ich am günstigsten, einfachsten und
unkompliziertesten es bewerkstelligen könnte 2
Kondensatorplatten die mit etwa 10 cm Abstand
übereinenanderliegen und unter einem max. Spannungspotenzial
von 10kV stehen zu realisieren.
Wozu?
Wenn man das ganze Problem kennt, kann man vielleicht Alternativlösungen suchen, anstatt in einer Sackgasse zu verhungern.
Gruß
loderunner
Es ist ganz schlicht wie ich es bereits beschrieb. 2 Platten mit einer konstanten Spannung dazwischen. Mir fällt eben ein, was sich vergleichen ließe. Es gibt ja diese magnetisierer für Schraubenzieherspitzen o.ä… Sowas müsste es im Prinzip sein.
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ich überlege eben, wie ich am günstigsten, einfachsten und
unkompliziertesten es bewerkstelligen könnte 2
Kondensatorplatten die mit etwa 10 cm Abstand
übereinenanderliegen und unter einem max. Spannungspotenzial
von 10kV stehen zu realisieren.
Aber wie baue ich am besten selbst so etwas dass auch möglichst konstante Spannung aufrecht erhalten werden und das auch ohne zu Hause damit jemanden zu verkokeln?
Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Du brauchst gute Isolatoren, die für 10kV ausgelegt sind. Ich würde da etwas aus Glasrohren bauen.
Du brauchst eine Messeinrichtung, die ständig mit dem Kondensator verbunden ist (woher willst Du sonst die anliegende Spannung wissen) und die einen extrem hohen Innenwiederstand hat, z.B. ein Digitalmultimeter mit 10 Megohm Innenwiederstand bei 1000V DC. Zusätzlich einen externen Vorwiderstand von 90 Megohm/1 Watt. Damit würdest Du Deinen Kondensator mit 100µA belasten.
Du brauchst eine steuerbare Spannungsquelle, die mindestens diesen Strom mit einer gewissen Konstanz bis 10kV liefern kann. Mir fällt dazu auf die Schnelle nur ein Hochspannungstrafo ein.
Mir ist Mitte des vorigen Jahrhunderts mal ein Luftionisator in die Hände gefallen, den ich ausgeschlachtet habe. Bestandteil dieses Ionisators war ein Hochspannungstrafo, der bei primär 220V sekundärseitig 28,6kV/1mA liefern kann (Strom geschätzt, nie bis an seine Grenzen ausgetestet). Mit diesem Trafo und einem in den Primärkreis geschalteten Potentiometer habe ich mir eine steuerbare (nicht regelbare) Spannungsquelle gebaut, die mit einem nachgeschalteten Hochspannungsgleichrichter deinen Anforderungen genügen könnte, Dieser Gleichrichter dürfte aber wohl sehr schwer zu beschaffen sein. Das „in Reihe schalten“ von Dioden geringerer Spannungsfestigkeit hat nämlich gewaltige Tücken.
Die Gefahren dieser Anordnung hängen natürlich sehr von der Größe des Kondensators ab. Da Du dazu keine Angaben gemacht hast, habe ich mal einfach geschätzt:
Bei einer Kapazität von 100pF, einer Spannung von 10kV und einem angenommenen Körperwiderstand von 2Kiloohm würde ein Berührungsstrom von 5A, nach einer e-Funktion mit einer Zeitkonstante von 20µs abfallend, fließen. Dazu käme noch der von der Spannungsquelle nachgelieferte Strom. Ich gehe mal davon aus, aber das ist eine reine subjektive Schätzung, dass eine Berührung der Platten für einen gesunden Menschen nicht unbedingt lebensgefährlich wäre, Aber er bekäme so einen gescheuert, dass er das Erlebnis bestimmt nicht wiederholen möchte.
Soviel kann ich dazu beitragen. Ich hoffe, es hilft Dir.
ich würde aus einem alten Fernseher die Zeilenendstufe verwenden. Die liefert um 20 kV (je nach Bildröhre) und man kann den Regelkreis auf z. B. 10 kV umbauen.
Um das ganze Gebilde muss selbstverständlich ein Berührungsschutz.
Wie man zwei Platten mit 10 cm Abstand baut, kannst du sicherlich alleine lösen.
ein Fernseher ist ein etwas großspuriges Unterfangen. Für Testzwecke sollte es mit einfachsten Mitteln realisiert werden. Aber wenn das, was ich vorhabe gelänge, wäre das sicherlich eine interessante Option.
Danke für den Vorschlag!
Gruß
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ich überlege eben, wie ich am günstigsten, einfachsten und
unkompliziertesten es bewerkstelligen könnte 2
Kondensatorplatten die mit etwa 10 cm Abstand
übereinenanderliegen und unter einem max. Spannungspotenzial
von 10kV stehen zu realisieren.
Das sieht recht praktikabel aus. Werde mich da mal
hineinwursteln.
„Hineinwursteln“ bei 30kV? Du weißt aber schon, dass schon wesentlich kleinere Spannungen tödlich sind, oder? Ich hab nicht umsonst gefragt, was Du eigentlich vor hast!
Hoffentlich nicht letzter Gruß
loderunner