ich hab eine relativ spezielle Frage.
Ist es möglich eine LED (Hochleistungs LED mit 3,8 V bei 700mA) mit einem Kondesator statt einer Batterie/einem Akku zu betreiben?
Es gibt zwar, soweit ich gelesen habe, mitlerweile Kondesatoren mit genug Kapazität, aber wie realistisch ist das ganze einzuschätzen?
Ich meine auch gelesen zu haben, dass diese Kondensatoren nur in der Lage sind ihre Energie kurzfristig (wenige Sekunden) abzugeben, oder ist das igendwie durch eine elektronische Schaltung vor der LED zu beheben?
ich hab eine relativ spezielle Frage.
Ist es möglich eine LED (Hochleistungs LED mit 3,8 V bei
700mA) mit einem Kondesator statt einer Batterie/einem Akku zu
betreiben?
Ja. Für etwa 4 Sekunden pro Farad Kondensatorkapazität. Wenn der Kondensator es verträgt, kann man mit höherer Ladespannung auch mehr rausholen (doppelte Spannung bedeutet vierfache Energiemenge). Hochleistungs-LEDs brauchen ohnehin spezielle Strombegrenzer, auch beim Betrieb mit Batterien. Diese reduzieren zwangsläufig auch die Spannung auf einen für die LED verträglichen Wert.
Es gibt zwar, soweit ich gelesen habe, mitlerweile
Kondesatoren mit genug Kapazität, aber wie realistisch ist das
ganze einzuschätzen?
Wenn 1F draufsteht, stimmt das auch ziemlich gut.
Ich meine auch gelesen zu haben, dass diese Kondensatoren nur
in der Lage sind ihre Energie kurzfristig (wenige Sekunden)
abzugeben, oder ist das igendwie durch eine elektronische
Schaltung vor der LED zu beheben?
Nicht nur, sondern auch. Kondensatoren können ihren gesamten Energieinhalt in kürzester Zeit abgeben, müssen aber nicht. Strombegrenzung muß sein.
ich hab eine relativ spezielle Frage.
Ist es möglich eine LED (Hochleistungs LED mit 3,8 V bei
700mA) mit einem Kondesator statt einer Batterie/einem Akku zu
betreiben?
Nur das ich das richtig verstehe: Du möchtest eine Batterie durch einen Kondensator erstezen?
Welche Spannungsquelle speist denn dann den Kondensator?
Wie lange soll denn bei dieser Idee die LED leuchten. Bei 1x Tau sind im Normfall schon 63% der Kapazität hin. Ende
Es gibt zwar, soweit ich gelesen habe, mitlerweile
Kondesatoren mit genug Kapazität, aber wie realistisch ist das
ganze einzuschätzen?
Wenn wie oben: Gar nicht.
Ich meine auch gelesen zu haben, dass diese Kondensatoren nur
in der Lage sind ihre Energie kurzfristig (wenige Sekunden)
abzugeben, oder ist das igendwie durch eine elektronische
Schaltung vor der LED zu beheben?
Es gibt etliche Schaltungen, mit dem man Strombegrenzungen realisieren kann, je nach Anspruch an die jeweiligen Schaltungen.
Wenn Du mit den Grundlagen vertraut bist, und vorrausgesetzt ich habe die Frage so verstanden wie sie da steht, durchdenke nochmal Deine Frage.
ich hab eine relativ spezielle Frage.
Ist es möglich eine LED (Hochleistungs LED mit 3,8 V bei
700mA) mit einem Kondensator statt einer Batterie/einem Akku zu
betreiben?
Nur das ich das richtig verstehe: Du möchtest eine Batterie
durch einen Kondensator ersetzen?
Sowas gibts inzwischen tatsächlich.
Schau nur ein Posting weiter unten zum Thema SuperCaps
bzw, auch GoldCaps. http://www.google.de/search?hl=de&sa=X&oi=spell&resn…
Die Energiedichte kommt zwar nicht an moderne Akkus ran, ist aber
doch weitaus höher als bei normalen Kondensatoren.
Welche Spannungsquelle speist denn dann den Kondensator?
Je nach Anwendungsfall eben eine Spannungsquelle.
Z.B. ein Steckernetzteil oder wie bei der Dynamotaschenlampe
eben ein kleiner handbetriebener Dynamo.
Es gibt zwar, soweit ich gelesen habe, mitlerweile
Kondesatoren mit genug Kapazität, aber wie realistisch ist das
ganze einzuschätzen?
Wenn wie oben: Gar nicht.
Und warum nicht?
Ich meine auch gelesen zu haben, dass diese Kondensatoren nur
in der Lage sind ihre Energie kurzfristig (wenige Sekunden)
abzugeben, oder ist das igendwie durch eine elektronische
Schaltung vor der LED zu beheben?
Es gibt etliche Schaltungen, mit dem man Strombegrenzungen
realisieren kann, je nach Anspruch an die jeweiligen Schaltungen.
Bei Betrieb mit einem Kondensator ausreichender Kap.braucht man
nicht nur eine Strombegrenzung, sondern eine echte Stromquelle,
die als Schaltregler aufgebaut ist und logisch mit einem weiten
Eingangsspannungsbereich zurecht kommt.
Wenn Du mit den Grundlagen vertraut bist, und vorrausgesetzt ich
habe die Frage so verstanden wie sie da steht, durchdenke nochmal eine Frage.
danke erstmal für die größtenteils sehr hilfreichen Antworten!
Ich kann ja mal etwas näher auf meine Anwendung eingehen:
Also im Prinzip ist es wirklich so angedacht, dass ich die Hochleistungs-LED anstelle eines Akkus von einem Kondensator mit Strom versorgen lassen will.
Aufladen möchte ich den Kondensator im Prinzip vorher und ihn dann in die „Lampe“ einbauen, wie eine normale Batterie/Akku.
Darauf zielte meine Frage eigentlich ab.
In der Antwort unten steht, wenn ich das richtig verstanden habe, dass man eine LED mit den Kenndaten pro 1 Farad etwa 4 Sekunde betreiben kann.
Wenn ich also eine Leuchtdauer von 2 Stunden, also 3600 Sekunden, anstrebe müsste ich demnach eine Kapazität von 900 Farad nutzen? Ich denke dass kann man dann wohl vergessen.
Der größte Kondensator den ich gefunden habe, liegt bei etwa 70 F.
Das ganze scheint also0 wohl eher der kurzfristigen Lieferung von Strom bei hohen Spannungen zu dienen.
Schade eigentlich…wäre bestimmt ne schöne Alternative gewesen…