Konfidenzintervallplots aus handberechneten Werten

Hallo!

Ich bin gerade dabei Konfidenzplots für meine Daten zu erstellen. Da ich ein Mixed-Design habe, habe ich auf WSCIs von Loftus und Masson zurückgegriffen (Loftus & Masson (2003); siehe: web.uvic.ca/psyc/masson/ML.pdf ) und zunächst erstmal von Hand berechnet.
Mein Problem ist nun - ich habe zwar die Grenzen für die Konfidenzintervalle (und natürlich auch Mittelwerte etc.) die ich Plotten möchte, aber wenn ich von SPSS ein Fehlerbalkendiagramm plotten lassen möchte, dann kann SPSS mit diesen Werten natürlich nix anfangen sondern braucht Variablen aus denen sich diese Werte ergeben.

Daher meine Frage:

(1) Wie kann ich „rückrechnend“ aus je einmal den Werten für Ober- und Untergrenze und Mittelwert eine Variable berechnen, die 40 Werte (dann wäre es leichter in mein Datenfile zu integrieren) enthält?
(2) Gibt es einem Weg über den ich SPSS die fertig berechneten Werte füttern kann und es damit eine Grafik erzeugt?

Wenn ihr euch jetzt fragt, warum ich mit großen Schritten in so eine Sackgasse gelaufen bin - erst wollte ich eigentlich die Grafiken mit Sigmaplot erstellen (das frisst ja auch die fertig berechneten Intervallgrenzen) - das ist aber mit meinem Design am Ende auch wieder sehr umständlich.

Wenn sich mal jemand näher mit dem Paper von Masson und Loftus beschäftigen will, versende ich auch gern eine Mindmap wo das ganze Paper strukturiert enthalten ist.

Vielen, vielen Dank!!

Also nach Hilfestellungen (via Mail) hab ich einen gangbaren Weg für Variante 1 gefunden.
Grundlegend ist es simpel - man muss einfach eine Zufallsvariable erzeugen. Das kannte ich aus Matlab (aber das Gedächtnis) und hab auch eine Funktion bei SPSS gefunden: unter Transformieren-Berechnen und da die Funktion rv.normal(m,s) (normal steht für Normalverteilung). M hatte ich parat und s hab ich ausgerechnet indem ich den Fehlerterm aus Masson&Loftus als SE behandelt habe und dann einfach die Standardformel genommen habe um aus SE SD zu berechnen. Einziges Problem dabei: So eine Zufallsvariable hat natürlich eine gewisse Ungenauigkeit, so dass nicht unbedingt m und s so entstehen wie man es definiert hat (und man kann auch nicht einfach der Variable mehr Fälle zuordnen, weil dann bei gleicher SD ein anderes Konfidenzintervall (logisch weil die ganze Zwischenberechnung beruht ja auf einem bestimmten n) rauskommt. Lösung dafür: So viele Ziehungen machen bis es passt.
Also ich hoffe jemand mit ähnlichem Problem kann sich aus dieser Lösung mal was nehmen - ansonsten hab ich auch noch ein How-To geschrieben (aber in Mindmap und mit Tabellen/Grafiken - daher nur via Mail)

Thomas