Kann ein Kind konfirmiert werden, wenn beide Eltern aus der Kirche ausgetreten sind?
Kann ein Kind konfirmiert werden, wenn beide Eltern aus der
Kirche ausgetreten sind?
Wenn das Kind noch Mitglied der evang. Kirche ist - ja.
nein.
Hier in Berlin jedenfalls nach meiner pers. Erfahrung nicht. Ich musste eintreten, damit meine Tochter zum Konfirmandenunterricht gehen durfte und damit zur Konfirmation.
Es mag aber sein, dass die Gemeinde da Handlungsspielraum hat (was ich allerdings eher nicht glaube, wenn unsere, die als doch eher sehr offen und „modern“ gilt, dies nicht befürwortet hat).
Hallo,
Es mag aber sein, dass die Gemeinde da Handlungsspielraum hat
(was ich allerdings eher nicht glaube, wenn unsere, die als
doch eher sehr offen und „modern“ gilt, dies nicht befürwortet
hat).
Was hat das denn mit der Gemeinde zu tun ?
Dies entscheidet immer noch die Kirche.
Gruß Merger
Hallo,
in der Regel ist das Kind dann in einem Alter, in dem es selbst entscheiden darf, s. http://de.wikipedia.org/wiki/Religionsm%C3%BCndigkeit
mfg
Hallo,
Es mag aber sein, dass die Gemeinde da Handlungsspielraum hat
Was hat das denn mit der Gemeinde zu tun ?
Dies entscheidet immer noch die Kirche.
gemeint ist vermutlich Kirch(en)-/_Pfarr_gemeinde.
Gruß
Kreszenz
Hallo,
Hallo,
Es mag aber sein, dass die Gemeinde da Handlungsspielraum hat
Was hat das denn mit der Gemeinde zu tun ?
Dies entscheidet immer noch die Kirche.
gemeint ist vermutlich Kirch(en)-/_Pfarr_gemeinde.
Auch das passt nicht.
Oder sollen dann alle Mitglieder der Pfarrgemeinde entscheiden ?
Gruß
Kreszenz
Gruß Merger
Wenn das Kind bereits getauft ist, dann steht der Konfirmation nichts im Wege. Die Konfirmation ist sozusagen die Bestätigung der Taufe. Solle ein Kind ohne getauft zu sein am Konfirmationsunterricht teilnehmen, dann wird es in aller Regel am Ende des Konfirmadenunterrichts getauft.
Ledeglich bezüglich der Taufe kennt die EKD in Deutschland in der Regel die Voraussetung, dass die Eltern Mitglieder in der EKD sein müssen.
Ist dies nicht der Fall, entscheidet die vor Ort zuständige Kirchengemeinde. Die Regelungen sind darüber hinaus von Landeskirche zu Landeskirche unterschiedlich.
„Die Gemeinde“ wird hierzulande - also bei uns in Berlin - vom Gemeindepfarrer vertreten.
seit wann soll es diese Regelung geben?
Im Fall meiner Tochter - getauft - wurde mir genau dies 1995 abgelehnt. Kind getauft, Mutter nicht Kirchenmitglied = keine Konfirmation!
Gruß
A.A.
Wenn das Kind getauft ist, dann hat es als Mitglied der Kirche ( gem. § 6 Satz 1. Kirchenmitgliedschaftsgesetz ) ein Recht auf die Konfirmation. Das hat mit den Eltern in keiner Art und Weise etwas zu tun. Wie wurde das denn von der EKD gerechtfertigt?
Wenn das Kind bereits getauft ist, dann steht der Konfirmation
nichts im Wege.
Richtig.
Die Konfirmation ist sozusagen die Bestätigung
der Taufe.
Nicht richtig. Die Konfirmation ist der Übergangsritus zum vollberechtigten Kirchenmitglied - quasi ein Ritus der das kirchliche Erwachsenwerden symbolisiert.
Gruß Andreas
Ledeglich bezüglich der Taufe kennt die EKD in Deutschland in
der Regel die Voraussetung, dass die Eltern Mitglieder in der
EKD sein müssen.
Hallo
Das dies immer so sein muss halte ich für ein Gerücht.
Meine Tochter ist getauft doch weder meine Frau noch ich sind in der Kirche.
ml.