Hallo,
ich weiss nicht, ob ich hier im richtigen Brett bin, aber es kommt mir als am ehesten passend vor.
Ich verfolge zur Zeit diverse Konflikte, die schriftlich abgehalten werden (Email).
„Früher“ gab es ja nur die Möglichkeit Konflikte durch gesprochene Sprache (Face to face oder telefonisch) auszutragen. Jetzt, im Zeitalter von Internet geschieht dies häufiger per Email. Die Vorteile sind klar: man muss nicht den Mut aufbringen jemanden die Kritik ins Gesicht zu sagen und man kann trotz der schriftlichen Form schnell reagieren.
Die Nachteile scheinen aber nicht ohne zu sein: jede Formulierung durch falsche Interpretation die Grundlage für einen neuen Brandherd darstellen. Feine Nuancen, wie Ironie oder Ärger können nicht übermittelt werden und ohne auf das Geschriebene des Vorgängers einzugehen, kann einfach munter die eigene Meinung abgelassen werden (im Dialog wäre das schwieriger).
Meine Fragen:
Gibt es inzwischwen Grundregeln zum Verhalten von Emails (Dos and Dont’s)?
„Darf“ man etwas kritisieren ohne ein Gegenargument zu erbringen?
Wenn eine konkreter und nachweislicher Gegenstand das Thema ist und eine Seite dies nicht so sehen will (ohne Argumente und Beweise zu berücksichtigen) und dann ins Perönliche abdriftet (reine Meinungsäußerungen, die weder wahr noch falsch sein können ohne Möglichkeit die zu überprüfen, Beleidigungen) - wie kommt man dann wieder zurück ins Sachliche?
Was tun, wenn auf Argumente nicht eingegangen wird?
Wenn durch den Konflikt plötzlich alles schlecht ist was vorher gut war - war dann alles vorher gelogen, passiert das aus der Wut heraus und wie führt der Weg zurück?
Bin gespannt auf Antworten.
PS. Die Streitkonversationen sind geschäftlicher Natur
Viele Grüße
Moin Chili
durch falsche Interpretation die Grundlage für
einen neuen Brandherd darstellen.
Das ist meine Spezialität. Ich muss schließlich meinem Namen alle Ehre machen:
Branden = Brandherd
„Darf“ man etwas kritisieren ohne ein Gegenargument zu
erbringen?
Natürlich. Immer und überall. Adorno hat dsas schon damals viel schöner gesagt.
Wenn eine konkreter und nachweislicher Gegenstand das Thema
ist und eine Seite dies nicht so sehen will (ohne Argumente
und Beweise zu berücksichtigen) und dann ins Perönliche
abdriftet (reine Meinungsäußerungen, die weder wahr noch
falsch sein können ohne Möglichkeit die zu überprüfen,
Beleidigungen) - wie kommt man dann wieder zurück ins
Sachliche?
Indem mnan Denjenigen auf einem Hocker festschnallt und ihn foltert, bis ihm die Argumente ausgehen.
Was tun, wenn auf Argumente nicht eingegangen wird?
Weiter foltern.
Wenn durch den Konflikt plötzlich alles schlecht ist was
vorher gut war - war dann alles vorher gelogen, passiert das
aus der Wut heraus und wie führt der Weg zurück?
Nur auf Umwegen, die mit spitzigen Steinchen gepflastert sind.
Es grüßt dich
Branden
Servus,
Ich verfolge zur Zeit diverse Konflikte, die schriftlich
abgehalten werden (Email).
Meine Fragen:
Gibt es inzwischwen Grundregeln zum Verhalten von Emails (Dos
and Dont’s)?
Jain… Also in der Regel nicht, außer das Übliche: Deutsche Sprache beherrschen, Höflichkeit und absolut kein „DEINE MUHHDAAAAHHHRRR!!!“
„Darf“ man etwas kritisieren ohne ein Gegenargument zu
erbringen?
Darf ich deinen Hamster erschießen, ohne jeglichen Grund? … (Nein natürlich sollte man sowas nciht tun!)…
Wenn eine konkreter und nachweislicher Gegenstand das Thema
ist und eine Seite dies nicht so sehen will (ohne Argumente
und Beweise zu berücksichtigen) und dann ins Perönliche
abdriftet (reine Meinungsäußerungen, die weder wahr noch
falsch sein können ohne Möglichkeit die zu überprüfen,
Beleidigungen) - wie kommt man dann wieder zurück ins
Sachliche?
Meistens erst garnicht… außer man besitzt eine sprachliche Gewandheit, ihn wieder ins Thema zurück zu führen, welches per E-Mail kaum geht, da die Zeitspanne zu lang ist… Beim Gespräch könnte man viel schneller agieren und der Partner müsste schneller reagieren um nicht ins sachliche wieder zu kommen…
Möglich, aber eistens unmöglich! ^^
Was tun, wenn auf Argumente nicht eingegangen wird?
Nochmal darauf anstoßen, oder es akzeptieren müssen… oder nachfragen, wie er die Sache denn sieht und gegen agumentieren…
hoffe ich konnte dir meine Sichtweise näher bringen…
mfg,
Hanzo
Hallo Branden,
ok, merke schon, es gibt kein „Rezept“ fürs Zuhören und Verstehen und für’s Reflektieren schon gar nicht…
Viele Grüße
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