Konstanterer Blutzuckerspiegel = Gewichtsabnahme?

Hallo Ihr Experten. :wink:

Mal zusammengefasst:

Wenn man seinen Körper - rein theoretisch - von Zucker (auch Süßstoff) über einige Zeit entwöhnt (sagen wir mal 6 Wochen), müsste sich doch eigentlich auch das Hungergefühl verändern. D.h. wenn man es nach der Entwöhnungsphase schafft, nur Lebensmittel zu sich zu nehmen, die kein schnelles Ansteigen / Absinken des Blutzuckers auslösen, könnte einem - salopp formuliert - dann nicht vielleicht tatsächlich der -so genannte- „Jieper“ auf Süßes komplett vergehen??? (Ausgenommen natürlich von Obst usw. Mir geht es eher um den industriellen Zucker, Schokolade usw.)

Bin dankbar für jeden Meinung/ Anregung/Ergänzungen usw… :smile:

Christine

Hallo,

ja, aaaber… Zucker ist nicht der einzige Stoff der Deinen Insulinspiegel schnell beeinflusst, nicht das einzige Kohlehydrat das Du zu Dir nimmst…
Wobei: Es ist sicher eine echt gute Idee alle schnellen (dh kurzen) Kohlehydrate wegzulassen, nichts gegen einzuwenden. Aber ob das gegen den Süsshunger wirkt… denn der entsteht nicht nur aus körperlichen Bedürfnissen, auch der Kopf, der Appetit spielen da eine große Rolle bei… ANGEBLICH können Frauen da wesentlich schlechter widerstehen (diese Erfahruing kann ich bisher eigentlich schon bestätigen).

Eine Methode alles wegzulassen das den Zuckerspiegel (Insulinspiegel) beeinflusst wäre Low-Carb. (zB unter www.lowcarbforum.de). Ich finde es ist eine sehr wirksame methode um abzunehmen, ohne wirklichen Jojo-Effekt und ohne Lebenslange Bindung an eine Ernährungsform (wie zB W-Watchers)

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Danke für die Antwort, ich werde mich mal mit „LowCarb“ auseinandersetzen.
Ich kann mir vorstellen, dass die psychische Komponente bei so einer Entwöhnung eine große Rolle spielt, würde aber gerne herausfinden, inwiefern diese Art von „Abhängigkeit“ von der Körperlichen bedingt wird… oder vielleicht auch umgekehrt.
D.h. der Versuch wäre, dem Körper den Zucker (oder die kurzen Kohlehydrate, wie Du sagtest) vollständig zu entziehen und dann zu schauen, ob das Hirn nicht irgendwann auch aufgibt und überhaupt keine Gelüste mehr entsehen, egal in welcher Stresssituation, Belohnungsituation o.ä. sich Frau (Mann :wink:) gerade befindet.

Gruß

Hallo!

Dein Ansatz ist schon ganz richtig. Wenn Dein BZ nicht ständig auf und ab saust, sondern im Tagesverlauf einigermaßen konstant bleibt, verschwindet auch der Heißhunger auf Süßes.

Ich habe das mit der Glyx-Diät hingekriegt.

Gruß
Stefanie

Hallo,

das Weglassen von Kohlehydraten wie du es beschreibst entspricht so ziemlich genau der Phase I der Spouth-Beach-Diät. Bei mir als „Schokoholiker“ hat das überhaupt gar nichts gebracht, der Heißhunger nach Süßem ließ sich kein bißchen regulieren. Muss wohl jeder für sich selbst ausprobieren!

Gruß
Kata Rina

Danke für die Antwort, ich werde mich mal mit „LowCarb“
auseinandersetzen.
Ich kann mir vorstellen, dass die psychische Komponente bei so
einer Entwöhnung eine große Rolle spielt, würde aber gerne
herausfinden, inwiefern diese Art von „Abhängigkeit“ von der
Körperlichen bedingt wird… oder vielleicht auch umgekehrt.
D.h. der Versuch wäre, dem Körper den Zucker (oder die kurzen
Kohlehydrate, wie Du sagtest) vollständig zu entziehen

Hallo,
vergiß dabei nicht, die vielen versteckten Zuckersorten in vielen Lebensmitteln, die uns den Appetit auf MEHR bringen sollen. Ich habe mir angewöhnt, bei allem was ich als Lebensmittel kaufe, auf den Index zu schauen - vieles (selbst Fischsorten) ist mit Zucker versetzt - auch wenn groß draufsteht „ohne Zucker“ findet man in den Inhaltsstoffen den „Zucker“ aufgeszählt.
Karin

und

dann zu schauen, ob das Hirn nicht irgendwann auch aufgibt und
überhaupt keine Gelüste mehr entsehen, egal in welcher
Stresssituation, Belohnungsituation o.ä. sich Frau (Mann :wink:)
gerade befindet.

Gruß

Hi Christine,

aus Erfahrung kann ich Dir sagen, das der Heißhunger auf Süßes sicherlich nicht nach 6, 8 Wochen verschwindet. Bei mir dauerte das mehr als ein Jahr. Mittlerweile esse ich seit über 2 Jahren kaum noch Süßes, eben nur bei Lust mal ein Stück Bitterschokolade, ganz langsam (nicht kauen). Damit der Blutzuckerspiegel konstant bleibt, esse ich morgens zum Frühstück ein Stück Obst oder auch schon mal einen Eßlöffel Nutella aufs Brot. So habe ich erst mal bis Nachmittags Ruhe vor dem süßen Hunger. Nachmittags esse ich dann noch etwas süßes wie z. B. eine Banane oder 2 Äpfel. So kommst Du langfristig ohne Süßigkeiten aus. Ist aber ein langer Weg, der sich lohnt.

Grüße, Nicole.