Person A „Wieso rufst Du mich eigentlich nie an?“
Person B: „Weil ich weiss, dass du anrufst
“
Person A: „Naja, ist das ein echtes Argument? Ich denke, Du hast auch eine Telefon-Flat.“
Person B: „Ich telefoniere nicht so gerne
Hab’ das schon zu oft in meinem Leben gemacht…manchmal bis zu 200x am Tag.
Person B: „Was macht dein XYZ?“
Person A: „Ja, ich finde es nur doof hier zu tippen, wo doch telefonieren direkter, schneller und überdies perversönlicher… Privater Text folgt“
Person B: reagiert auf privaten Text und meint sonst: „Ich werde jetzt in die Badewanne gehen. Wenn du magst, kannste ja anrufen
“
Person A: neben privatem Text: „…Du kannst auch anrufen. Ich bin es mir wert auch angerufen zu werden und nicht nur Menschen nachzulaufen oder nachzutelefonieren. Wodurch sonst würdest Du Dich sonst von Menschen wie XYZ unterscheiden?“
Person B: „Naja, wenn du den Unterschied zwischen mir und z.B. XYZ nicht siehst, dann weiss ich auch nicht…“
Person B: " ich bin z.B. kein Arsch…ich bin immer lieb und nett“
Person A: „Ist er das nicht auch? Nein, ich meinte etwas Bestimmtes. Wieso soll ich immer bei Dir oder gewissen manchen Leuten anrufen? Ich finde, ich habe auch das Recht, dass mir jemand sein Interesse zeigt, sofern vorhanden. So hat es doch den Anschein, als ich nur immer was von Dir / Euch will. Ich werde nicht gewollt. Und das tut auch weh, mitunter sehr sehr weh.“
Person B: „Aber du weisst, dass es nicht so ist. Ich hab dich auch schon angerufen und gefragt was los ist, oder willst du das bestreiten?“
Person B: "Und ich bin ein Mensch, der seine Probleme gerne mit sich selbst löst und dazu keinen anderen befragt (meist nichtmal Freundin)
Person B: „Und ich bin (leider) nicht der Mensch, der seine sozialen Kontakte intensiv pflegt.“
Person B: „Hab von vielen meiner Freunde seit Jahren nix gehört. Wenn wir uns sehen, dann ist alles wie früher, aber wir sehen uns eben sehr selten.“
Person A: "Ich denke schon, dass es so ist, so empfinde ich es, und so habe ich es ja auch geschrieben. Klar, Du hast zweimal angerufen, als ich am XYZ nichts machte. Sonst wäre es Dir ja wohl auch gar nicht aufgefallen, dass grad was nicht stimmt. Doch es geht ja nicht drum, dass jemand sich (nur) meldet, wenn es gerade brennt, sondern einfach erstmal und primär, weil Interesse an dem Menschen besteht. Und wie eben… wieso kommste über Messenger rein und rufst nicht einfach bequem an? Rufst Du andere Menschen auch nur dann an, wenn Du denkst, sie haben ein Problem? Ja, den Spruch mit Probleme mit sich selbst abmachen kenne ich. Doch da ist auch das Gefühl, dass jemand nicht wirklich nah ein Du an sich ranlässt oder nur sehr bedingt. Auch das mit der Pflege kenne ich. Das heißt, im Grunde für mich ist es Dir gleich, Menschen (alle oder die meisten) zu treffen oder nicht zu treffen. (Persönliche Anmerkung: aus verletzten Gefühlen heraus ziemliche Unterstellung, oder?)
Person B: „Puh, du bist heute schwierig…ich denke schon, dass du mich verstehst, du willst es aber nicht.“
Person A: „Darf ich selbst entscheiden, was ich tue und nicht tue, z.B. verstehen? Danke. Ich sage Dir es genauso wie ich es empfinde. Denkst Du, ein Mensch hat das Recht gemocht / gewollt zu werden? Wie ginge es Dir, wenn sich bei Dir nie Menschen melden würden?“
Person B: „Naja, wie gesagt, das Gefühl kenne ich.“
Person B: „Bei mir melden sich auch wenige Menschen.“
Person A: „Und wie geht es Dir, wenn sich manche Menschen bei Dir nie bzw. fast nie melden?“
Person B: „Naja, normal geht es mir…bin kaum was anderes gewohnt.“
Person B: „Aber an was liegt es denn, wenn sich bei Dir manche Menschen so gut wie nie melden?“
Person A: „Was heißt normal? Ist es Dir gleich ob sich jemand meldet oder nicht? An was es bei mir liegt? Mangelndes Interesse an meiner Person, ich habe nicht das zu geben, was Mensch braucht. Und es trifft nicht auf alle Menschen zu. Manche Menschen können sehr wohl sich (in meinem Leben) melden. Und ich mache auch keine Milchmädchenrechnung auf, rufst Du mich an, ruf ich Dich an. Doch ich finde schon, dass ein einigermaßen Ausgleich bestehen sollte. Und bei uns stimmt der Ausgleich gar nicht, der Kontakt geht fast nur von mir aus.“
Person B: „Eigentlich ist es mir gleich…ich freue mich, wenn sich jemand meldet, macht mir aber auch nix aus, wenn sich keiner meldet.“
„Person B: „War nicht immer so, seit ein paar Jahren.“
Person B: „Denke nicht, dass es an deiner Person liegt, dass sich manche Menschen bei Dir nie melden.“
Person B: „Du bist ja (meistens) nett
.“
Person A: „Und wie war es vorher? Das leuchtet mir gar nicht ein. Wenn jemand anruft, sagst Du Dich zu freuen und wenn nicht, mache es Dir nichts aus. Das fällt mir sehr schwer zu glauben. Mir scheint Du machst Dir da was vor. Entweder freust Du Dich nicht so wie Du meinst Dich zu freuen oder Dir ist es gar nicht so egal, ob sich jemand meldet oder nicht, kannst es Dir aber nicht eingestehen oder was auch immer (Persönliche Anmerkung: weitere Unterstellung, oder?)… wieso nur meistens, Du Sackratte?
Klar, wenn es nicht an mir liegt, an wem denn sonst?“
Person B: „Naja, wie soll ich sagen? Ich bin mit meinen sozialen ja recht häufig zusammen (Freundin, Familie, Freunde). Ging hier um die „alten“ Freunde, die ich nur sehr selten lese, höre, etc.“
Person B: „+ Kontakten“
Person B: „Ich denke, dass du bei einigen Menschen als schwierig „verschrien“ bist.“
Person B analysiert Person A, was hier nun weiter nichts zur Sache tut.
Person B: „… aber ich rufe wirklich nicht gerne an.“ (Persönliche Anmerkung: mag er wohl so empfinden, doch wieso unbequem über Messenger schreiben bzw. siehe später…)
Person B: „Könnte dir 10 Menschen nennen, die dir das bestätigen könnten.“
Person A: „Und wie begenest Du Deinen Freunden? Kontaktaufnahme kommt wie zustande? Es folgt ein längerer persönlicher Teil.
Person B: „Ach ja, die Freunde rufen z.B, Freundin an. Die rufen mich schon kaum noch an, weil sie wissen, dass ich nur selten ans Telefon gehe.“ (Persönliche Anmerkung: fast ausschließlich habe ich ihn selbst immer am Telefon.)
Person B: „oder man macht was aus, wenn man sich gesehen hat.“
Person B: „Oder per Mail.“
Person B: „So, ich muss jetzt spülen und dann ins Bad und dann Flohmarktsachen für morgen raussuchen. Wenn ich es packe, dann ruf ich einfach mal an, ok?“
Person A: (Bezug auf ausgelassenen, persönlichen Teil.) „Eigentlich heißt, dass mich Dein Nichtanrufen durchaus verletzt.“ Persönlicher Teil folgt.
Person B: „Mein Nichtanrufen sollte dich aber nicht verletzen.“
Person B: „Wie gesagt, könnte dir mind. 10 Personen nennen, die dir das bestätigen können.“
Person B: „Hat (bei mir) absolut nix mit dir zu tun.“
Person B: „Ich hab dich mittlerweile schon „unter Kontrolle“
“
Person A: „Mich interessieren andere hier nicht (eh nur von Dir gekauft
) Ich habe das Bedürfnis, dass Menschen nach denen ich ein Bedürfnis habe auch ein Bedürfnis nach mir haben, und das auch ausdrücken. Und wenn Menschen das nicht tun, kann ich das nicht anders als Desinteresse an meiner Person verstehen. Dies widerum habe ich natürlich zu akzeptieren, was ich ja auch tue, auch wenn es schmerzt. Dieser Mensch mag mich dann halt nicht (sonderlich).“
Person B: „Naja, aber das kann ich dir in der Form nicht geben.“
Person A: „Tja, nur scheinbar, dass manche Leute mir das nicht geben können / wollen. Und dieser Schmerz ist einfach nur zum Schreien.“
Person A: „Dann schrei einfach mal.“
Person B:“ So, wenn ich jetzt nicht losmache, dann schaff ich heute nix mehr.“
Person A: „Bin kein Schreihals… okay, mach hinne.“
Person B: „Kannst gerne schreiben, bin sicherlich zwischendrin am Rechner.“
Person A: „Hmm…“ (hatte keine Lust zu schreiben)
Person B: „So, fertig mit spülen.“
Person A: „Keine Spülhände?“
Person B ruft Person A an. Sie telefonieren und Person B meint, er müsse weiter machen, wolle später nochmal anrufen, was Person B auch tut, wobei dann Person A mit Person C im Gespräch ist. Person B meint er würde sich montags wieder melden und schreibt dann am Dienstag: „Sorry, dass ich nicht angerufen habe, aber ich habe kurzfristig einen Job (ganze Woche).“ Dabei fällt mir gerade auf, dass Person A gar nicht erwartet hatte, dass Person B an diesem Freitag nochmal sich meldet oder dass er am Montag anruft, nur dass Person A sich eben wünscht, dass hi und da auch mal Person B anruft und Interesse an Person A dadurch zeigt. Muss ja nicht gleich so geballt sein.
Hi,
nachfolgender Text mag wie das Gespräch zwischen zwei Leuten wirken, von denen einer der beiden ungern telefoniert und auch seine sozialen Kontakte ungern pflegt. Selbst empfinde ich solch ein Verhalten als Desinteresse am anderen Menschen in diesem Dialog. Eine Änderung ist angesagt, da ich mich durch derartige Verhaltensweisen eines Du’s verletzt fühle. Glücklicherweise sind das nur ein paar wenige Kontakte, doch dummerweise mag ich diese mitunter sehr gern. Kontakt abbrechen? Einstellung, Haltung ändern? Jedenfalls steht eine Änderung an, da ich nicht mehr bereit bin mich verletzt zu fühlen.
Nein, Kontakt abbrechen werde ich wohl kaum. Und ich kann bzw. wollte gar nicht jemanden nötigen oder gar zwingen, dass sie sich melden oder dass bestimmte Personen mich mögen, was sich für mich durch das Kontakten auch ausdrückt bzw. ausdrücken würde. Und wenn jemand an mir weniger Interesse hat als ich an ihr / ihm, so habe ich dies zu akzeptieren.
Was verletzt mich dann dennoch so sehr? Mag sein, dass es teils das Gefühl ist, weniger von diesen Menschen gemocht zu werden und für interessant befunden zu werden als es umgekehrt der Fall ist. Doch das ist es bei weitem nicht allein. Doch auf den anderen Teil komme ich einfach nicht. Könnt’ Ihr mir hier weiterhelfen?
Interessant finde ich hier, dass in den knapp zwei Jahren die ich nun diesen Menschen kenne, er sich nur dann gemeldet hat, wenn er dachte, ich habe Probleme, sprich ca. zweimal. Der Kontakt kam duch gemeinsame berufliche Interessen zustande, wobei sich dieser Teil nicht so schnell entwickelte. Alledings würde ich ihn heute als Kumpel bezeichnen. Wie er mich sieht? Ich weiß es nicht. Gut, könnte mal nachfragen.
Als ich mich nun bei ihm seltener meldete und in einem Telefonat erwähnte, dass ich jemanden kennengelernt habe, mit dem ich nun viel (beruflich) zeit verbringe, kam auf einmal eine Nachricht / eine Kontaktaufnahme über einen Messenger im letzten Monat rein und nun die Tage erneut. zufall? Er hatte sich doch sonst noch nie einfach nur so gemeldet.
Weshalb ich das hier poste, sind Sätze wie „Weil ich weiss, dass du anrufst
“ die mich zutiefst verletzen. Das sind für mich Sätze die meines Erachtens aufzeigen, dass es nicht nur darum geht, dass der Mensch seine sozialen Kontakte schlecht pflegt, was ich als Desinteresse an Personen im Allgemeinen oder an der Person im Dialog, sprich mir, werte. Klingt aus dem Satz nicht etwas auch eine Machtrolle an?
Wie seht Ihr das mit Kontakten? Ich gehe davon aus, dass ich mich bei Menschen die ich mag, die mir wichtig sind, die mir am Herzen liegen, auch melde, weil ich das Bedürfnis nach ihnen und Kontakt mit ihnen habe, weil sie mir gut tun, weil ich ihnen was Gutes tun möchte, weil ein Austausch für beide Seiten gut, schön, hilfreich, lehrreich, amüsant, entwicklungsfördernd… sein kann.
Wenn nun manche Menschen in meinem Leben sich nicht bzw. fast nicht melden, so empfinde ich das als Desinteresse und solche Kontakte brechen dann in der Regel auch sehr schnell wieder ab. Doch ein paar sehr wenige Kontakte sind mir so wichtig, dass ich den Kontakt von mir aus dennoch immer wieder suche und pflege. Dennoch empfinde ich es auch so als ob der betreffende Mensch an einem Kontakt mit mir im Grunde kein bzw. kaum Interesse hat. Sonst würde er sich ja meiner Denke nach auch mal (öfter) melden. Dass ich es als verletztend empfinde von einem Menschen nicht derart kontaktet oder gemocht zu werden wie ich es umgekehrt tue und empfinde, ist mein Problem. Dafür kann sie / er nichts. Dennoch wäre ein anderer Umgang damit schön, damit der Schmerz nachläßt.
Könnt Ihr Euch Aussagen wie: „Eigentlich ist es mir gleich…ich freue mich, wenn sich jemand meldet, macht mir aber auch nix aus, wenn sich keiner meldet.“ dennoch als Interesse an einem Menschen empfinden? Ich empfinde es so (bin ja involviert und vielleicht somit betriebsblind), dass der Mensch sein privates Umfeld hat, das durch seine Freundin angeblich gepflegt wird und dass er wohl Leute hat, die sich bei ihm melden. Tun sie das nicht, macht dies für ihn aber angeblich auch nichts aus. Macht so ein Mensch sich da nicht was vor? Mag ja sein, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse nach Kontakt und Nähe haben. Doch er hat ja reichlich Kontakte, nur eben, dass die anderen die Kontakte mit ihm suchen und pflegen müssen, wollen sie mit ihm in Kontakt sein und bleiben. Spielt denn hier nicht auch das Thema Macht eine Rolle? Siehe Smilies hinter Aussagen wie, er wisse ja, dass ich mich melden würde?
Wie schon erwähnt, ich finde es eigenartig, dass in den letzten fast bald zwei Jahren er sich nur dann meldete, wenn er dachte, ich hätte ein Problem. Was ja ansich auch ein schöner zug an ihm ist. Und es tut sicherlich auch sehr gut zu wissen, dass da vermutlich jemand ist, wenn die Kacke mal am Dampfen ist. Doch ich mag nicht, dass ein Mensch sich nur meldet, wenn er meint, ich stecke in der Scheiße. Dadurch fühle ich mich sehr verletzt.
Ich empfinde es so als hätte dieser Mensch an mir als Mensch kein bzw. kaum Interesse. Und somit bin ich dann auch zwispältig wenn ich Kontakt mit solch einem Menschen suche, da ich ja denke, im Grunde möchte dieser Mensch gar keinen Kontakt mit mir bzw. ein Kontakt mit mir ist ihm bestenfalls gleichgültig. Und wieso jemanden belästigen? Denn als Belästigung empfände ich es dann. Gut, das ist alles meine Denke, wie ich ticke(n würde). Folglich fällt es mir dann auch noch schwerer Hilfe von solch einem Menschen anzunehmen.
Ich bin leider viel zu emotional involviert als dass ich die Angelegenheit mal distanziert und sachlich sehen könnte. Von daher mal (m)eine Frage an Euch, wie seht Ihr das mit Kontakten, Kontakte pflgen bzw. diese Geschichte hier?
Ciao,
Romana