Gibt es eigentlich eine gesetzliche Regelung zum Kontaktformular. Gesetz den Fall ein Anbieter der im Internet eine Leistung anbietet, ermöglicht als einzige Kontaktaufnahme zu ihm, ein Kontaktformular auf seiner Seite und wenn man dieses Kontaktformular nutzt (sendet) erhält man keinen Beleg darüber was man geschrieben hat, denn das Formular wird zwar an ihn weitergeleitet aber ohne BC oder CC (Blind Copy oä.)ist das eigentlich zulässig oder muß nicht jeder Gewerbetreibender eine ladungsfähige Anschrift nachweisen und es ermöglichen das man Schriftverkehr prokollieren kann?
Gibt es eigentlich eine gesetzliche Regelung zum
Kontaktformular.
Nein. Der Staat wird sich sicherlich nicht in die
Programmierung einmischen und ein handschriftlicher Brief hat
auch kein BC oder CC.
Ich habe aber die Möglichkeit mir davon eine Fotokopie zu ziehen. Wie soll ich das aber bitteschön machen, wenn der Internetanbieter sein Sichtfeld derartig klein gestaltet, daß man immer nur den nächsten Satz lesen kann sodaß man Satz für Satz vom Bildschirm abfotografieren muß, ohne daß der vorher geschriebene Satz noch erkennbar bleibt, sodaß es dem Anbieter ganz leicht fällt „rechtsrelevante Daten“ aus dem Zusammenhang zu nehmen und in einem Garantiefall die Haftung deshalb abzulehnen.
Sag nicht „ich spinne“, es gibt im Netz so zwielichtige Anbieter (z.B. Planetwin, Usenext)die „verdrehen dir das Wort im Munde“ und setzen das dann gegen dich ein, alles „auf dem Boden von Verbraucherschutz“. Solche Firmen muß man doch irgendwie „festnageln“ können.
Ich habe aber die Möglichkeit mir davon eine Fotokopie zu
ziehen.
Du kannst dir auch einen neuen Brief schreiben, hiervon eine Kopie erstellen und behaupten, dies wäre die „echte“.
Wie soll ich das aber bitteschön machen, wenn der
Internetanbieter sein Sichtfeld derartig klein gestaltet, daß
man immer nur den nächsten Satz lesen kann sodaß man Satz für
Satz vom Bildschirm abfotografieren muß, ohne daß der vorher
geschriebene Satz noch erkennbar bleibt,
Den Brief vorher schreiben und dann einkopieren.
sodaß es dem Anbieter
ganz leicht fällt „rechtsrelevante Daten“ aus dem Zusammenhang
zu nehmen und in einem Garantiefall die Haftung deshalb
abzulehnen.
Dies ist bei allen Online-Sachen so. Daher sollte man auch wichtige Dinge unter Zeugen auf Papier festhalten und dann per Einwurf-Einschreiben versenden.
Du kannst dir auch einen neuen Brief schreiben, hiervon eine
Kopie erstellen und behaupten, dies wäre die „echte“.
Den Brief vorher schreiben und dann einkopieren.
damit meinst du sicherlich nicht das einfügen einer grafikdatei in das kontaktformular, oder?
diese möglichkeit ist soweit mir bekannt, nicht gegeben.
sodaß es dem Anbieter
ganz leicht fällt „rechtsrelevante Daten“ aus dem Zusammenhang
zu nehmen und in einem Garantiefall die Haftung deshalb
abzulehnen.
Dies ist bei allen Online-Sachen so. Daher sollte man auch
wichtige Dinge unter Zeugen auf Papier festhalten und dann per
Einwurf-Einschreiben versenden.
Gruß
Falke
wenn wir uns aber auf dieser ebene unterhalten sind wir in einem rechtsbereich der nur noch wenig mit „normalem“ geschäftsverkehr zu tun hat.
also ich will nichts mit firmen, im stile der „kaffeefahrtenmafia“ zu tun haben, die in „verkaufsgespächen“ alles mögliche und unmögliche behaupten, ihre „kunden“ erpressen, bedrohen, nötigen, etc. und erst ab gerichtlicher zustellung reagieren und die sich selbst dann von kamerateams nicht beeindrucken lassen.
die meinte ich auch nicht mit meiner frage zum kontaktformular. falls die gesetzgebung aber tatsächlich erst reagiert, wenn mit derartig harten bandagen gekämpft wird, und selbst dann die rechtslage nicht eindeutig ist, wundert´s mich tatsächlich nicht daß eine gewisse gesellschaftsschicht totalverweigerer des internets ist. dann kann man ja wirklich nur risikolos im netz surfen, wenn man bereits per haftbefehl gesucht wird und der offenbarungseid incl. fruchtloser vollstreckung bereits erfolgt ist.
dann gehört das internet aber „im klo heruntergespült“ und dessen nutzung müsste strafrechtlich verfolgt werden, weil es sich hierbei um terror nicht aber um meinungsaustausch handelt.
Wie soll ich das aber bitteschön machen, wenn der
Internetanbieter sein Sichtfeld derartig klein gestaltet, daß
man immer nur den nächsten Satz lesen kann sodaß man Satz für
Satz vom Bildschirm abfotografieren muß,
Man könnte den Bildschirminhalt ausdrucken.
Man könnte den Inhalt per ‚Copy-and-Paste‘ in ein Dokument einfügen und drucken.
Man könnte den Inhalt von einem Zeugen bestätigen lassen.
Man könnte die ganze Seite als Beweis abspeichern.
Man könnte den Bildschirminhalt ausdrucken.
Man könnte den Inhalt per ‚Copy-and-Paste‘ in ein Dokument
einfügen und drucken.
Man könnte den Inhalt von einem Zeugen bestätigen lassen.
Man könnte die ganze Seite als Beweis abspeichern.
Es gibt genügend Möglichkeiten.
Gruß
loderunner
Hi
Das ist ja der große Irrtum, daß du behauptest, daß deine Vorschläge Rechtssicherheit bieten. Außer dem „Beweismittel Zeuge“ hat keines Konsequenzen.
Copy und Paste ist völlig unsicher, da komplett manipulierbar.
Javascripts, (z.B. Ebayrechnungen) lassen sich nicht ohne erheblichen Aufwand sichern.
Ein ausgedruckter Bildschirm kann mit jedem x-beliebigen Fotoretuscheprogramm verändert werden.
Wenn du jetzt meinst, das sei übertiebene Paranoia, dann liefere ich dir gerne schriftliche Gegenbeweise von Unternehmen die genau in diesem rechtsfreien Raum agieren und mit denen ich leider schon zu tun hatte.
Auf meine Frage an den Rechtsbeistand eines großen Unternehmens, daß auch im Internet omnipräsent ist, warum er auf seinem Briefkopf keine eMail-Adresse veröffentliche sagte mir dieser: „Weil Emailkorrespondenz keinerlei Rechtssicherheit biete.“
Das ist ja der große Irrtum, daß du behauptest, daß deine
Vorschläge Rechtssicherheit bieten.
Das habe ich gar nicht.
Außer dem „Beweismittel Zeuge“ hat keines Konsequenzen.
Genau genommen nicht mal der. Das entscheidet später mal ggf. ein Richter, was er als Beweis wie wertet.
Copy und Paste ist völlig unsicher, da komplett manipulierbar.
Javascripts, (z.B. Ebayrechnungen) lassen sich nicht ohne
erheblichen Aufwand sichern.
Ein ausgedruckter Bildschirm kann mit jedem x-beliebigen
Fotoretuscheprogramm verändert werden.
Schön.
Und welches dieser Probleme löst ein Einschreiben mit Rückschein oder ein Einwurfeinschreiben oder eine Fotokopie?
Wenn du jetzt meinst, das sei übertiebene Paranoia, dann
Keineswegs.
liefere ich dir gerne schriftliche Gegenbeweise von
Unternehmen die genau in diesem rechtsfreien Raum agieren und
mit denen ich leider schon zu tun hatte.
a) das ist keineswegs ein rechtsfreier Raum.
b) das sagt nichts aus.
Auf meine Frage an den Rechtsbeistand eines großen
Unternehmens, daß auch im Internet omnipräsent ist, warum er
auf seinem Briefkopf keine eMail-Adresse veröffentliche sagte
mir dieser: „Weil Emailkorrespondenz keinerlei
Rechtssicherheit biete.“
Das sagt ja wohl alles!
Das sagt gar nichts, wenn Du die anderen Einwände berücksichtigst.
Abgesehen davon, dass er seine Meinung mittlerweile vielleicht geändert hat. Und abgesehen davon, dass es nicht sein Problem ist, wie jemand mit ihm Verbindung aufnehmen möchte.
Ich glaube das Ganze artet wieder mal in eine Diskussion darüber aus, ob weiße oder rote Rosen hübscher sind.
Wie du auch sagtest, bieten selbst Einschreiben bei knüppelharten Gegnern keinen ausreichenden Schutz, wenn man einen Richter hat, der sich für "den lieben Gott hält.
Die Anfangsdiskussion begann jedoch damit, daß ich mich darüber wunderte, warum bei einem Kontaktformular keine „Kopienpflicht“ besteht. Das Problem ist ein typisches Internetproblem, denn „real Life“ wird wohl jeder der wichtige Unterlagen versendet, hiervon Kopien machen.
Ich halte es zumindest für ein Ärgerniss, daß ausgerechnet das „flüchtige“ Internet, den dort agierenden Parteien kaum Vertragssicherheit bietet, gleichzeitig aber von allen relevanten Stellen dafür gesorgt wird, daß dessen Nutzung quasi zur Pflicht gemacht wird.
Das ist vergleichbar mit einer stark genutzten Handelsroute auf der nichts für die Sicherheit der diese Nutzenden getan wird.
Das Telefonat führte ich vorletzte Woche, so schnell ändern selbst Anwälte nicht ihre Meinung und ihre Adresse.
Ciao
Wolfgang
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]