Hallo,
ist es normal, dass die ARGE jedes mal nach Weiterbewilligungsantrag die Kontoauszüge der letzten 3 Monate verlangt und jeden einzelnen Posten schriftlich bestätigt haben möchte???
Also wenn Herr L. z. B. bei EBAY etwas verkauft, erscheint auf dem Auszug der Name des Käufers und der Betrag. Die ARGE verlangt nun vom Antragsteller, dass er sich vom Käufer schriftlich bestätigen lässt, dass dieser die besagten z. B. 60 Euro für ein verkauftes Faxgerät bestätigt.
Ist das nicht Schikane? Was geht es einen völlig fremden Ebayer an, dass Herr L. Sozialhilfe erhält???
Oder wenn Herr L. von seinem Vater für die Sommerferien einen Zuschuss erhält, auf dem Auszug steht: „Urlaubspende von OPA“) nun dieser OPA eine Bestätigung schreiben soll, dass die z. B. 500 Euro wirklich von ihm waren.
So geht das mit jedem einzelnen Betrag auf einem Kontoauszug, egal ob Eingang oder Ausgang, egal ob 5 oder 500 Euro!
Dass man nachweisen soll, ob ein zusätzliches Einkommen auf dem Kontoauszug erscheint ist ja okay, aber was die ARGE da macht, empfindet Herr L. als Schikane! (Sogar beim Posten „Kirchensteuererstattung 28,–“ musste Herr L. nochmal den Steuerbescheid abgeben, obwohl dieser der ARGE vorlag.)
Wie findet Ihr das alles? Was ist die Meinung der werten LeserInnen hier?
Gruß aus Bayern
MOD: zur besseren Lesbarkeit Absätze eingefügt
Aber vielleicht hast du ja nicht alles aus meinen Links gelesen.