angenommen jemand zieht mit seinem Girokonto um. Er möchte einen fließenden Wechsel und lässt dieses über die neue Bank am 03.04. in die Wege leiten. Die Beraterin versichert, dass das Konto erst in den nächsten Tagen geschlossen wird.
Er teilt die neuen Kontodaten am gleichen Tag und am Tag darauf den Firmen mit, die eine Einzugsermächtigung haben.
Am 04.04. und am 05.04. haben noch drei Firmen versucht vom Konto abzubuchen (Buchungsdatum, Abbuchung wurde am 30.03. veranlasst).
Die Beträge haben das Konto laut Kontoauszug verlassen, wurden aber zurückgezogen. Aktuelle Kontoauszüge liegen nicht vor, da die Karte den Zugang zum Drucker nicht mehr ermöglicht.
Nun haben die Firmen Mahnungen verschickt, es fallen natürlich Mahngebühren an. Darüber freut sicht der Kontowechsler natürlich nicht.
Hat die Bank mit der Zurückweisung richtig gehandelt?
Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, die Mahngebühren zu umgehen bzw. sich zurückzuholen?
angenommen jemand zieht mit seinem Girokonto um. Er möchte
einen fließenden Wechsel und lässt dieses über die neue Bank
am 03.04. in die Wege leiten. Die Beraterin versichert, dass
das Konto erst in den nächsten Tagen geschlossen wird.
Er teilt die neuen Kontodaten am gleichen Tag und am Tag
darauf den Firmen mit, die eine Einzugsermächtigung haben.
Am 04.04. und am 05.04. haben noch drei Firmen versucht vom
Konto abzubuchen (Buchungsdatum, Abbuchung wurde am 30.03.
veranlasst).
wie zu erwarten war, konnten die betreffenden Unternehmen nicht mehr auf die Änderung der Kontoverbindung reagieren. Generell sollte man aus diesem Grunde einen Übergangszeitraum von 4-6 Wochen einplanen.
Die Beträge haben das Konto laut Kontoauszug verlassen, wurden
aber zurückgezogen. Aktuelle Kontoauszüge liegen nicht vor, da
die Karte den Zugang zum Drucker nicht mehr ermöglicht.
Nun haben die Firmen Mahnungen verschickt, es fallen natürlich
Mahngebühren an. Darüber freut sicht der Kontowechsler
natürlich nicht.
Hat die Bank mit der Zurückweisung richtig gehandelt?
Kommt auf den erteilten Auftrag an und darauf, ob das Guthaben für die Lastschriften ausreichte. Vermutlich ist das Institut weiterhin davon ausgegangen, daß der Kontoinhaber den Wechsel der Kontoverbindung rechtzeitig angezeigt hat.
Gibt es irgendwelche Möglichkeiten, die Mahngebühren zu
umgehen bzw. sich zurückzuholen?
Die Unternehmen haben sicherlich keinen Fehler gemacht. Ob beim zu verlassenden Institut alles richtig gelaufen ist, läßt sich auf Basis der Datenlage nicht sagen.
welche Informationen brauchst du, um die Fragen beantworten zu können?
Kommt auf den erteilten Auftrag an und darauf, ob das Guthaben
für die Lastschriften ausreichte.
Das Guthaben reichte aus. Es existiert ein Kontoausug vom 07.04. Das Konto war laut Kontoauszug gedeckt (es ist genug Geld vorhanden). Die Abbuchungen wurden am 04. und 05. vorgenommen und laut den Firmen am 11.04. zurücküberwiesen worden.
Die Unternehmen haben sicherlich keinen Fehler gemacht.
Nein, die können ja nichts dafür, dass das Geld von der Bank zurücküberwiesen wurde.
Nur sind 6 und 12 Euro als Mahngebühren fällig. Eine Zahlungserinnerung ist per Mail gekommen. Die andere Firma hat der Betroffene von sich aus angerufen - das Geld ist zurückgekommen, es fallen Gebühren an
Hat die Ex-Bank nun falsch gehandelt?
Ich meine, es wurde abgebucht und das Konto war ja (laut Auszug) eindeutig gedeckt - warum ziehen die das wieder zurück?
Hat die Ex-Bank nun falsch gehandelt?
Ich meine, es wurde abgebucht und das Konto war ja (laut
Auszug) eindeutig gedeckt - warum ziehen die das wieder
zurück?
das ist die Frage. Wenn der Auftrag auf eine zügige Abwicklung hinauslief, dann ist das nur nachvollziehbar, insbesondere, wenn der Kunde den Eindruck vermittelte, daß die Übertragung hinreichend strukturiert vorbereitet wurde.
Allerdings hätte ich erwartet, daß das Institut vor der Rückgabe Rücksprache nimmt. Aber um das alles genau zu beurteilen, hätte man bei den Gesprächen wohl dabei sein müssen.
Es kann jedenfalls nicht schaden, die Sache mit der alten Bank in Ruhe durchzusprechen. Allerdings mußt Du Dir darüber bewußt sein, daß das alte Kreditinstitut kaum noch ein Interesse daran hat, sich mit dem ehemaligen Kunden noch gütlich zu einigen.
das ist die Frage. Wenn der Auftrag auf eine zügige Abwicklung
hinauslief, dann ist das nur nachvollziehbar, insbesondere,
wenn der Kunde den Eindruck vermittelte, daß die Übertragung
hinreichend strukturiert vorbereitet wurde.
Wir haben nur mit der neuen Sparkasse gesprochen. Diese hat das alles organisiert. Durch unsere Fragen dürfte klar geworden sein, dass wir von Konten keine super große Ahnung haben.
Allerdings hätte ich erwartet, daß das Institut vor der
Rückgabe Rücksprache nimmt.
Wir auch. Ist das denn gestattet, ohne unsere Erlaubnis das Geld zurückzuziehen? Mit dieser Bank hatten wir zuvor auch kein Gespräch, in welchem wir etwas andeuten konnten.
Haben wir denn gar nichts in der Hand?
Am besten wäre ja, wenn die Ex-Bank das Geld nicht hätte zurückziehen dürfen und jetzt die Mahnungskosten erstatten muss - ist wohl eher ein Wunschdenken.
Allerdings hätte ich erwartet, daß das Institut vor der
Rückgabe Rücksprache nimmt.
Wir auch. Ist das denn gestattet, ohne unsere Erlaubnis das
Geld zurückzuziehen?
naja, ich würde mal sagen, daß die Vorgehensweise eher zweifelhaft ist, aber ohne dabei gewesen zu sein, ist eine Einschätzung nicht einfach. Grundsätzlich erfolgt eine Rückgabe von Lastschriften nur aufgrund eines Auftrags des Kunden oder weil der Kontostand nicht ausreicht.
Haben wir denn gar nichts in der Hand?
Am besten wäre ja, wenn die Ex-Bank das Geld nicht hätte
zurückziehen dürfen und jetzt die Mahnungskosten erstatten
muss - ist wohl eher ein Wunschdenken.
Ich sehe das nicht so pessimistisch - im Prinzip zumindest. Die Frage ist halt, wie weit man gehen will, um den Schaden einzufordern.
wir haben festgestellt, dass do direkt keine Bank schuld hat, sondern wir. Die Beraterin von der neuen Bank hat als Datum für die Zurückweisung der Lastschriften den rückwirkend den 30.03. angegeben. Für die Daueraufträge war das auch so besprochen, aber sie hat sich gedacht, das dies auch für die Lastschriften gelten soll.
Dies war so nicht abgesprochen, wurde aber so unterschrieben. Tja, und im Gewusel achtet man als Laie da nun mal nicht so genau drauf.
Ein Entgegenkommen ist da natürlich nicht zu erwarten.
Zusätzlich hat die gleiche Institution noch einen Fehler gemacht, weil sie damals (vor einem Jahr) bei einem anderen Konto von 0% Zinsen ausgegangen ist und darum keinen Freistellungsauftrag hat ausfüllen lassen (trotz Nachfrage des Kunden). Da es aber auch schon damals 0,5% Zinsen gab, war das auch wieder ein Versäumnis dererseits.
Wir sind nun etwas verärgert, was aber auch nicht weiterhilft…
Sie hat uns noch den Rat gegeben, die Mahngebühren nicht zu bezahlen, da sie ungerechtfertigt sind. Das ist uns aber zu wage. Trotzdem werde ich noch einmal im Rechtsbrett nachfragen.
Unsere Volksbank erstattet Kosten, wenn sie was versiebt haben
und lässt ggf. auch mal ein Trostpflästerchen in Form eines 10€- oder 20€-Scheinchens rüberwachsen.
So nett ist das Institut leider nicht. Wir haben nach einem Engegenkommen oder nach einer Befreiung der Kontoführungsgebühren für ein Quartal gefragt - nix
Man hätte ja auch genau lesen können. Das war ein Missverständnis, das tut ihr zwar leid, aber im Grunde sind wir Schuld.
Stimmt ja auch. Das verstehe ich aber nicht unter einer guten Beratung.
Nach der zweiten Sache mit dem Freistellungsauftrag sind wir am überlegen, ob wir nicht doch einen freundlichen Brief an den Leiter schreiben sollten…
Zudem haben wir im nachhinein erfahren, dass es wohl Sparkassen gibt, die ein komplettes Umzugspaket haben (die bringen die Karten sogar zur Post).
Wir rechnen nicht mit einer Entschädigung, aber wir möchten unsere Enttäuschung wenigstens mitteilen…
Außerdem gibt es noch ein paar andere Verbesserungsvorschläge.
Wir rechnen nicht mit einer Entschädigung, aber wir möchten
unsere Enttäuschung wenigstens mitteilen…
Außerdem gibt es noch ein paar andere Verbesserungsvorschläge.
Tja, dann wird es wohl Zeit für eine „Abstimmung mit den Füßen“.
Unsere http://www.voba-bergstrasse.de bietet ein kostenloses Girokonto, guten Service und ein attraktives Tagesgeldkonto mit DAX-Bonus.
Geldabheben und Kontoauszüge-drucken ist bei allen Volksbanken in der Republik kostenlos möglich.
dass deine Konten gedeckt sind ist nicht das Problem zwischen zwei Banken der selben Gruppe. Die Entscheidungen triffst du und das ist letztlich ja auch gut so. Du hättest den Gläubigern Bescheid geben müssen, wo abgebucht werden kann. Ggf. hättest du einen Dispo einräumen können, bis das Geld dort „eingetroffen“ ist. Du wirst die mahngebühren zahlen müssen.
Unsere http://www.voba-bergstrasse.de bietet ein kostenloses
Girokonto, guten Service und ein attraktives Tagesgeldkonto
mit DAX-Bonus.
Ich hatte hier vor kurzem nach einen kostenlosen Girokonto gefragt. Allerdings muss es auch möglich sein, vor Ort Überweisungen abgeben zu können. Online-Banking kommt nicht in Frage. Jetzt ist es ohnehin zu spät.
Leider haben wir hier vor Ort keine große Auswahl, so dass man quasi nur dieses Institut nehmen kann. Die wirklich wichtigen Sachen erledige ich aber woanders.
Ich hatte hier vor kurzem nach einen kostenlosen Girokonto
gefragt. Allerdings muss es auch möglich sein, vor Ort
Überweisungen abgeben zu können.
Brauchst Du das wirklich?
Du hast doch offensichtlich Zugang zu PC und Internet.
Ich habe seit ca. 5 Jahren keine PapierÜberweisung mehr angefasst.
Weder für mich, unser Nebengewerbe noch die Konten meiner Mutter.
Die Einreichung eines Verrechnungsschecks kann per Brief erledigt werden und die o.g. Bank bietet auch Telefon-Banking.
Brauchst Du das wirklich?
Du hast doch offensichtlich Zugang zu PC und Internet.
Mir ist Online-Banking zu unsicher.
Überweisungs-Terminals haben die Filialen hier nicht. Telebanking wurde uns nie angeboten. Bei der Diba u.ä. kenne ich das. Vielleicht hätten wir uns darum kümmern können.
Würde man alle Überweisungen mit der Post schicken, kommt man beinahe auf die Kontoführungsgebühren.
Mich ärgert im Moment nur der Service, denn als Studentin bin ich gebührenbefreit.
Nur für meinen Freund ist das etwas doof…